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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Pro & Contra Dürfen Topmanager ihre Gehälter an Star-Gagen messen?

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Harry Pastorius
Harry Pastorius (ookk) - 27.03.2012 11:15 Uhr

die verhaeltnissmaessigkeit von entlohnung ist zuerst eine moralische frage

und dann erst eine oekonomische. schon klar, winterkorn will davon nichts hoeren, und allerlei profifussballer auch nicht. ich plaediere nicht fuer obergrenzen der bezahlungen, sondern fuer eine entsprechende radikal progressive besteuerung.

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Jan Frisch

Ein mehr als hinkender Vergleich!

Die Proseite schrieb: "der Unterschied zwischen einem guten und einem exzellenten Manager kann Milliarden von Umsatz ausmachen."
Äpfel und Birnen lassen sich nur schlecht vergleichen, darum vergleichen Sie Herrn Winterkorn doch einmal mit dem verstorbenen Steve Jobs. Der hatte Visionen und ging damit nicht zum Arzt sondern zu Investoren, und hat Produkte geschaffen, die die Menschen in ihren Bann ziehen.
Und was macht Herr Winterkorn? Er lässt nach wie vor Autos bauen, die immer schwerer und immer leistungsstärker werden, die aber letztlich genau 0 (in Worten: Null) Innovation bergen. Und immer nur den gleichen, aus umweltpolitischer Sicht untragbaren, Mist zu verkaufen, ist m.E. nach definitiv keine 17 Mio Euro wert. Nicht einmal ein Zehntel davon.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.03.2012 18:59 Uhr
Petra Raubach

Steve Jobs ist kein Manager

, denn er macht die Marke Apple aus. Steve Jobs steht für den Rebellen, der gegen die böse Microsoft aufbegehrte, er steht auch für Kreativität und vieles mehr noch, was die Marke Apple ausmacht. Apple ist Steve Jobs. Leute, die so eng mit der Marke verbunden sind, sind Teil des Markenwerts und haben einen höheren Lohn verdient. Sie sind nicht bloss "Manager". Doch wofür steht Herr Winterkorn? Für nichts, deshalb ist er beliebig austauschbar, ist nicht Teil der wertvollen Marke und hat dafür weniger Lohn verdient.

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Gev Wels
Gev Wels (gwels) - 25.03.2012 17:40 Uhr

Tolles Konzept, aaber..

Lob für das journalistische Konzept in diesem Artikel! Zwei Autoren gegensätzlicher Meinungen so direkt gegenübzustellen ist eine gute Sache und das würde ich sehr gerne öfter hier sehen! :)

Inhaltlich fehlt hier natürlich noch die 3. Meinung: "Beide verdienen absurd zu viel und die Gesellschaft sollte damit aufhören, Einzelpersonen so viel Geld hinterherzuwerfen, wenn sie gerechter sein möchte!" ;)

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Johannes Wahl

Typisch deutsche Frage

Die Deutschen freuen sich nicht über den Erfolg anderer, sondern zeigen nur Neid, Missgunst und Spott für erfolgreiche Zeitgenossen.
.
By the way: Der VW Konzern hat ca. 500.000 Mitarbeiter. Würde man das Gehalt von Hr. Winterkorn um 10 Millionen kürzen und auf die Mitarbeiter umlegen, würde jeder 20 € mehr bekommen (vorrausgesetzt bei gleichen Abgaben an Steuern, etc.). Dafür, dass VW den Mitarbeitern deutlich mehr als 20€ ausschütten konnte, hat er eher noch mehr Gehalt verdient.
.
Man sollte auch noch bedenken, dass jemand mit viel Gehalt auch viel ausgibt und auch viele Steuern zahlt. Ist man den "böse" oder ein schlechter Mensch, weil man viel Geld hat? Ich denke nicht, denn man kann damit auch Leuten Arbeit geben, durch zB Luxusgüter, die einfach keinen großen Markt haben. Also was soll das. Freut euch, dass der viel Geld bekommt und keine Sorgen um sein Vermögen haben muss.

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Petra Raubach

Messi ist kein Mensch,

sondern eine Marke, so wie BMW, Nivea, etc. Eine Marke ist einzigartig, attraktiv und vor allem relevant für die Kunden etc. Diese Kunden wollen BMW, Nivea und im Fussball eben Messi. Den Dr. Irgendwas von BMW, Nivea oder eben den Manager von Messi wollen die Kunden dagegen nicht. Diese sind im Gegensatz zu einer Marke nicht Spezifisch, nicht einzigartig, sondern beliebig austauschbar. Deshalb kann man Manager nicht mit Messi vergleichen. Viel sinnvoller wäre es, die Managergehälter mit dem Durchschnittsgehalt der Belegschaft oder einem Branchendurchschnitt zu vergleichen.

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Closed via SSO

Dürfen und müssen - das ist so deutsch, wie etwas nur sein kann.

Vielleicht wollen die ja auch viel verdienen. Wollen ist allerdings etwas ziemlich undeutsches.

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Volker Kulessa

wieso "dürfen"??

die Fragestellung ist völlig unsinnig bis absurd. Oder redet hier schon wieder einer vor lauter Neid von "verbieten"? Bei VW entscheiden letztlich die Aktionäre, also die Eigentümer, was es ihnen Wert ist, wenn einer erfolgreich dafür sorgt, daß einige hundet tausend Arbeitsplätze erhalten bleiben und neue geschaffen werden. Ob Messi Vergleichbares leistet bezweifle ich, wenn es aber Geldgeber gibt (die nicht öffentliches Geld der Steuerzahler) soviel ausgeben wollen, dann müssen die das dürfen. Alles andere kann man sich in Nordkorea oder Cuba ansehen. Oder schon vergessen, was Unfreiheit anrichtet?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.03.2012 15:42 Uhr
Andreas Neubert

@Volker Kulessa

"Alles andere kann man sich in Nordkorea oder Cuba ansehen. Oder schon vergessen, was Unfreiheit anrichtet?"

Mit Ihrem Denk- und Diskussionsverbot über das Einkommen anderer Bürger sind Sie diesen beiden Ländern näher als Sie glauben. In sozialistischen Ländern durften und dürfen Sie sich nicht kritisch über Privilegien und Einkünfte der Partei-Bonzen ergänzen. Ergänzen Sie in diesem Satz mal "Partei" mit "Wirtschaft" dann sehen Sie die Parallele. Ich fänd's gut, wenn wir mal was aus der Geschichte lernen.

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Melita Zimmermann

Die Debatte ist scheinheilig!

Jeder würde wohl die Vergütung akzeptieren, wenn er sie in die eigene Tasche stecken könnte.
Bei VW wird die Sache jedoch besonders pikant. Erst segnet die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat die Boni ab, um anschließend dagegen zu wettern und eine Begrenzung zu fordern.
Meine Meinung dazu, wenn ein Unternehmen exorbitante Gewinne erzielt, dann ist es logisch, dass daraus auch exorbitante Boni resultieren! Umgerechnet auf den Unternehmensbereich, bewegen sich die Boni noch immer im Promillebereich!

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Peter Slater

... oder was soll das Krankenpflegepersonal verdienen ?

Also, es ist schon erstaunlich, was sich Leute wert sind, ob es Top-Manager oder Weltklassefussballer sind und es ist ebenso noch mehr erstaunlich, warum die Geldgeber entscheiden, was sie wert sein sollen. Nun, kein Manager und auch kein Fussballer sind 50 bzw 100 Millionen pro Jahr wert. Naturlich sollen ausgewohnliche Fahigkeiten und dessen Einsatz sehr gut bezahlt werden, nur gibt es 2 Sorten von Menschen, die selbst bei 50 oder 100 Millionen immer noch nicht den Hals vollkriegen und die, denen das viele Geld mehr peinlich ist und sie versuchen, mit Glanzleistungen diese zuruckzuzahlen und doch ist diese Sorte Mensch, bemuht, zu sagen, das diese Summen unglaublicher Wahnsinn ist ... Was soll denn die Krankenschwester oder der Krabnkenpfleger verdienen, der 3-schichtig arbeiten muss, sich um kranke und sterbende Menschen kummern, warum werden diese nicht anstandig bezahlt und werden als Luckenbusser dazu benutzt, damit die streikenden Arzte, noch besser bezahlt werden ... ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.03.2012 17:10 Uhr
Johannes Wahl

Nichts durcheinander werfen!

Eine Gerechtigkeitsfrage daraus zu machen ist nicht fair. Natürlich soll das Krankenpflegepersonal so viel Geld verdienen, dass es gut davon Leben kann. Aber weil dem vielleicht subjektiv betrachtet nicht so ist, rechtfertigt es nicht an Spitzengehältern gemessen zu werden. Ein Krankenpfleger übernimmt gewiss einiges an Verantwortung und er arbeitet auch viel. Aber ein Topmanager wie Winterkorn arbeitet auch viel, der ist quasi 24/7 im Einsatz und hat auch keinen wirklichen Urlaub. Und er trägt Verantwortung für weltweit 500.000 Mitarbeiter. Er hat viel größere Macht, also auch eine viel größere Verantwortung. Und er hat Jahre seines Lebens mit Studium und Ausbildung verbracht. Hochausgebildet als Stichwort.
.
Was sollen denn Ärzte sagen, die mit 35 Jahren erst Geld verdienen und noch auf den Studiumskosten herumhocken, während Gleichaltrige schon 15 Jahre lang Geld verdienen haben? Bei einem Einkommen von 25.000€ pro Jahr, hätte der schon über 375.000€ mehr beiseite gelegt!

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Oswin Haas
Oswin Haas (osos1009) - 25.03.2012 14:07 Uhr

Sie haben recht, Herr Slater!

In unserem Wirtschaftssystem wird rein betriebswirtschaftlich gedacht. Es wird gefragt: Was ist diesem Unternehmen ein Mensch wert? Wieviel ist das Unternehmen bereit, für einen Lohnsklaven (wenn ein Mensch gekauft wird, ist der Ausdruck "Sklave" durchaus passend, auch für Messi und Winterkorn) zu bezahlen im Verhältnis zur Profiterhöhung, die dieser für es bewirkt? Wenn diese Profiterhöhung immens ist, ist auch das Gehalt entsprechend immens. So kommen volkswirtschaftlich gesehen vollkommen irrationale Gehälter zustande.

Es wird in unserer merkantilen Kultur nicht gefragt: Welchen Wert hat eine Tätigkeit für die gesamte Volkswirtschaft oder Gemeinschaft, wie nötig ist sie zur Befriedigung der wichtigsten allgemein menschlichen Bedürfnisse? Wäre dem auch nur im Ansatz so, hätte eine Krankenpflegerin oder ein Bauer auf jeden Fall ein weitaus höheres Gehalt als Messi und Co.

Außerdem: Bei der Kritik solch irrationaler Gehälter von Neid zu sprechen, ist für mich nicht nachvollziehbar.

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Daniel Oechler

Tolle Menschen

Beide für sich genommen sind wirklich herausragende Leute. Gegen beide Gehällter ist erstmal grundsätzlich nicht viel einzuwenden. An deren Stelle würde ich mir das sicherlich auch nicht nehmen lassen. Fatal ist dabei nur, dass einer der beiden Leistung fordert und auf der anderen Seite prekäre Arbeitsverhältnisse schafft. Deshalb regt man sich natürlich eher über die sogenannten Manager auf, als über Fußballer. Darüber hinaus fehlt Chancengerechtigkeit. Angebot und Nachfrage sind bei Fußballern vielleicht noch existent, bei dem vorgestellten Manager sicherlich nicht. Hier entscheidet Vitamin B. Ab einem bestimmten Niveau ist auch Schauspielerei vorteilhafter als reines Sachwissen. Das ist natürlich schade und muss kritisiert werden. Abschließend darf man darauf hoffen, dass Artikel 14 GG gilt und Eigentum tatsächlich verpflichtet...

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Uwe Wöhlbrandt

Wer hätte nicht gerne mehr Geld?

Aber deswegen jetzt eine Neiddebate los zu treten führt nicht weiter. Wenn der Konzern oder der Fußballverein der Meinung ist, dass das Geld gut angelegt ist ist das deren Angelegenheit. Sollte mich das Einkommen stören suche ich mir ein Auto eines anderen Herstellers oder einen neuen Lieblingsfußballer, so what?

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 25.03.2012 06:24 Uhr

Wie heißt es so schön im Fußball,

der Star ist die Mannschaft. Auf Unternehmen übertragen sind dies folglich die Mitarbeiter. So gesehen dürfen Topmanager nicht nur, nein sie sollten ihre Gehälter an den "Stargagen" ihrer Mitarbeiter messen. Das lief lange Zeit in Deutschland auch ganz gut, bis einer auf die Idee kam, man könnte die Gehälter unserer "Topmanager" doch an denen irgendeines Banken-Fuzzis in New York messen. Woran misst man den Erfolg der Manager? An den aktuellen Umsatzzahlen, die gerade ganz gut ausschauen, da der Absatz in China boomt oder an dem, was die Topmanager aus ihren Leuten rausholen? Dann sieht es nämlich nicht so prickelnd aus für unsere "Topmanager", denn 20% der Mitarbeiter in D haben innerlich gekündigt, über 60% tun Dienst nach Vorschrift und nur 13% sind engagiert bei der Sache, was zu einem Schaden von über 100Mrd/anno für die Unternehmen führt. Oder weiter, man stelle sich eine Fußballmannschaft mit o.g. Motivationslage auf dem Platz vor. Grauenhaft, der Abstieg wäre vorprogrammiert.

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Pete Thoureau

Keine Markwirtschaft im Vorstand

Letztlich sollten Angebot und Nachfrage nach bestimmten Fähigkeiten das Gehalt bestimmen. Auch wenn ich schon lange keine Sypmpathie mehr für alle Beteiligten in und um den Profifussball herum aufbringen kann, muss ich sagen: Im Fussball scheint diese Gesetz einigermaßen zu funktionieren.

Bei der Besetzung und Entlohnung von Spitzenkräften in der Wirtschaft ist das für mich mehr als fraglich. Wenn doch, so müssten sich Aktionäre und Aufsichtsräte ständig fragen, ob sie die Leistung z.B. eines Vorstandes nicht auch viel billiger bekommen könnten. Bei allen anderen Angestellten wird dies ganz selbstverständlich getan.

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Closed via SSO
Sebastian Kramper (Krakz) - 25.03.2012 01:05 Uhr

Blöder Vergleich


Der Vergleich wird ja immer gemacht und wird Kritiker kaum besänftigen, weil der eine "Misstand" mit dem anderen erklärt wird.
Die eigentliche Bezugsgröße für derartige Gehälter sind die Einkünfte der Kapitalseite. Wieso? Weil Top-Manager sonst bei gedeckelten Bezügen "Unternehmer" werden würden, wenn sie dort mehr verdienen können. Herr Winterkorn hätte kaum VW selbst gründen können, könnte aber jederzeit ein großes Planungsbüro aufmacher.
Banker könnten und können Hedgefonds auflegen etc. Von Tricks, dass Manager dann auf einmal selbstständige Berater sind, gar nicht zu reden. Wenn AGs also die - angeblich - besten Leute haben wollen, müssen sie mit derartigen Karrieren konkurrieren können

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Johannes Bruchhof

Dürfen

Stars überhaupt soviel verdienen wie Manager die Verantwortung über viele Angestellte haben ?
Das wäre die richtige Fragestellung. Und meine Antwort ist ein klares NEIN!!!

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Ulrich Schweizer

Manager Gehälter

Die Gehälter der Manager sind ein Entgeld für die riesige Leistung und das geschickte Vorgehen
welche entscheiden zwischen Gewinnen oder Verlusten in Milliardenhöhen.
Eine Schweinerei sind die riesigen Gagen für Sportler, Showmasters, ect. und deren unverdiente Einnahmen aus Werbung, welchen keine entsprechende Leistung des Erbringers gegenübersteht.

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Hans Zahn

Herr Meck...

hat es leider nicht verstanden und scheinbar (bei allem Respekt) weder von der Welt des Profisports noch vom Unternehmertum viel Ahnung.
Genausowenig, wie ein Herr Messi mit Spiel und Spass zu seiner Position gelangt ist, gibt es auf der Welt mehr als eine Handvoll Personen, die die Position des Herrn Winterkorn ausfüllen können. Es gibt sowohl auf der einen, wie auch auf der anderen Seite mehr als genug 15h Tage gepaart mit Einzigartigkeit

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Konstantin Mutter

Deutsche Diskussion

Unabhängig von der Frage, wer von beiden wieviel verdient: Eine schrecklich deutsche Diskussion, wie ich finde.

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M Bauer

Scheinbar klug argumentiert Herr Meck

...aber ein paar gewichtige Dinge lassen Sie ausser Acht:

1) wohin ein ungezuegelter Markt fuehrt lehrt uns die derzeitige (und vorangegangene) Finanzkrise(n)

2) Sportveranstaltungen wie auch generell die Sportfoerderung werden massiv vom Staat, insofern der Gemeinschaft subventioniert

3) die Fussballclubs sind zT massiv verschuldet (s. 1. Punkt)

4) ist (war) Adolf Hitler weil er zum Reichskanzler gewaehlt wurde und ungeheure Popularitaet erfuhr deshalb auch ein legitimer Star?
mit anderen Worten - muss man den Nihilismus der Mehrheitsmeinung unbedingt unkommentiert akzeptieren?

Resumee:
Sogenannte Stars werden vielfach zu hoch bezahlt, versauen damit die "Volksmoral", geben mitunter schlechte Vorbilder ab und deren Ueberbezahlung ist abzulehnen. Dies ist jedenfalls meine Meinung.

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Franz-Josef Gerner

Dürfen Topmanager...

Während jemand wie Messi nur durch Talent, Training und außergewöhnliche Leistungen und deren über Jahre wiederholten Nachweis, den er persönlich erbringen muss und nicht nach "unten" delegieren kann, auf ein solches Niveau gelangt, kann Topmanager werden, wer zur rechten Zeit am rechten Ort ist und von den richtigen Leuten protegiert wird. Sehr oft kann bei Topmanagern zwischen Wirk- und Scheinleistung nur schwer unterschieden werden. Oft ist auch unklar, welchen Anteil "Chef" oder seine Mitarbeiter erbringen. Deshalb sind die Differenzen im Gehalt hier oft unbegründet. Ist die Leistung eines Vorstandes 40 mal mehr wert als die eines Abteilungsleiters?
Solange das Einkommen von Sportstars nicht durch Steuergelder finanziert wird, ist die Höhe o.k., wenn sich keiner mehr für einen Star interessiert, fällt es von selbst.

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Jahrgang 1981, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

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