21.04.2012 · Angaben zu Geschlecht, Alter und Herkunft soll es auf Job-Bewerbungen nicht mehr geben. Ein Foto auch nicht. Ist das gut? Die Redaktion ist uneins.
Von Hendrik Ankenbrand und Rainer HankRichtlinien für Lesermeinungen
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Leider manipulieren Bilder unsere
Wahrnehmung, ob wir das nun wollen oder nicht.
Bilder von Personen wurden und werden "manipuliert" um bessere
Chancen im Berufs-und Privatleben zu haben.
Eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch wegen eines
"guten" Fotos zu bekommen, bedeutet nicht, dass man den Job
auch erhält.
Unbewusst werden schon Entscheidungen getroffen, wenn Personalchefs
Bewerbungen "aussortieren".
Objektiver scheint mir da eine Bewerbung ohne Bild zu sein, wie es in
den USA z.B. üblich ist.
Leider wollen die meisten Menschen inzwischen ein Foto von einem
Menschen, um sich ein scheinbar besseres Bild von diesem machen zu können.
So wollen Lehrkräfte von jeder Klasse in der sie unterrichten nicht
nur die Namen ihrer Schüler/innen, sondern auch die entsprechenden
Bilder dazu.
Und das mag diese schon positiv oder negativ beeinflussen.
Nach dem Motto: "ach das ist d i e.....".
Und schon sitzt man in der Bilder-Manipulationsfalle.
Karin Scheer.
Arbeitnehmer sind keine Kühlschränke mit "Effizienzklassen"
Seltsam: Wer die Frauenquote in seinem Unternehmen verbessern will, muss
Frauen einstellen (dürfen). Wer Behinderte beschäftigen will,
statt sich mit einer Ausgleichsabgabe aus der Affäre zu stehlen,
muss sich bewusst an Behinderte wenden (dürfen). Wer bewusst
älteren Arbeitnehmern oder Migranten eine Chance bieten bzw. wer
Diversifizierung in seinem Unternehmen will oder braucht, der muss
vorher wissen, mit wem er es zu tun hat, um sich „richtig“
entscheiden zu können.
Menschen sind keine Roboter. Gerade in Dienstleistungsberufen sind
„soft skills“ häufig noch viel wichtiger als
Prüfungs- und Abschlussnoten.
Wer Arbeitnehmer wie Kühlschränke betrachtet, die allein nach
bester Effizienzklasse angeschafft werden, möge das tun –
für mich ist das geradezu unmenschlich!
Thomas Bartel, Hamburg
Mit anonymen Bewerbungen wird nur anders diskriminiert.
Es werden eben die diskriminiert, deren schulische Leistungen
unterdurchschnittlich sind bzw. die sich schriftsprachlich nicht so gut
ausdrücken können.
Bevorzugt werden diejenigen, die gute theoretische Leistungen in der
Schule erbracht haben.
Menschen sind nun mal nicht gleich und ich will in meiner UNGLEICHHEIT
erkannt werden!
Der Diskriminierende diskriminiert sich doch nur selbst, weil er seine Wahlmöglichkeiten
einschränkt. Er schafft damit dem vorurteilslos Entscheidenden einen Wettbewerbsvorteil. Dies gilt auch für Personaler und angestellte Manager, die damit ihre eigenes Ergebnis beschränken, da sie ja an den Ergebnissen ihrer Mitarbeiter gemessen werden. Hatte unlängst 3 Bewerberinnen um eine Assistenzstelle und habe mir von allen Dreien ein Bild schicken lassen (in China geht das, noch so eine Ironie...). Entschieden habe ich mich für die Wiedereinsteigerin (nach Mutterschaft) und nicht für eine der beiden deutlich attraktiveren anderen Damen. Super Wahl. Würde ich Minderleister/innen aufgrund ihres besseren Aussehens einstellen, wäre das doch in erster Linie das Problem von mir (hohes Arbeitsaufkommen) und von meinem Chef (Manager mit erkennbaren Defiziten beim Thema Personalauswahl). Den Staat geht es gar nix an, zumal er da im Ergebnis wirklich nichts ändern kann, es sei denn er schafft Vorstellungsgespräche ab. Der erneute Ruf der Deutschen nach mehr Staat lässt aber tief blicken...
Eigentlich wäre das Problem ganz einfach zu lösen
Die Entscheidung über die Einstellung der Bewerber trifft nicht
mehr das Unternehmen. Unternehmer haben bekanntlich keine Ahnung und tun
sowieso nichts weiter den ganzen Tag als zu diskriminieren.
Deshalb sollte in Zukunft die Bewerbung gleich bei der
Antidiskriminierungsstelle erfolgen.
Diese Maßnahme verleiht unseren Gutmenschen die Illusion, dass sie wirklich "alles getan" haben, was sich tun lässt. Noch fairer geht's nicht, oder? Doch früher oder später muss dann doch die persönliche Begegnung folgen, und erst danach trifft man die Entscheidung.
Ja, bitte, anonymisierte Bewerbungen!
Ich habe einige Jahre in den USA gelebt und dort sowohl als Bewerber wie
auch bei der Stellenvergabe die Vorteile kennengelernt, und diese
überwiegen die Nachteile gewaltig. Ich habe z.B. eine Stelle
besetzt mit einem Kandidaten, der sich als "Hispanic women"
enpuppte. Sie war im Nachhinein eine sehr gute Wahl, jedoch hätte
ich sie wahrscheinlich nicht eingeladen, wenn ich das Foto oder den
Hintergrund gekannt hätte. So sehr man Vorurteile unterdrücken
mag, unterschwellig spielen sie ja doch eine Rolle.
Trotz typisch deutscher Fortschrittsangst oder dem unten aufkeimende
US-Hass, man sollte sich doch mal ernsthafter damit auseinandersetzen um
ein signifikantes Urteil zu bilden!
Einmal über den Tellerrand schauen, bitte! Meinungen wie hier
gehören zu den Ursachen, warum junge, hochqualifizierte Menschen
ihr Glück gern in einer freieren, moderneren Welt suchen. Wenn man
sich hier umschaut - wer kann es ihnen verdenken?
Dr. J. Haubrich
"Und wenn ein Arbeitgeber dann auch nur hochrechnet, dass zwanzig
junge Frauen einzustellen einen maximalen Elternurlaubsanspruch mit
Rückkehrgarantie von sechzig Jahren begründet (was eine
Wiederbesetzung blockiert), steht er bereits mit beiden Beinen moralisch
und strafrechtlich im Gefängnis."
Da gehört er moralisch auch hin! Immer dieses "Man wird ja
noch XYZ sagen dürfen". Das sagen ist nicht das Problem. Das
man es überhaupt denkt ist ein Armutszeugnis.
Das sind die Menschen die bei gesellschaftlichen (positiven)
Entwicklungen nie vor ran gehen, immer getrieben hinterherrennen, immer
jammern das sie jede gesellschaftliche Solidarität zuviel kostet.
Sich aber auch jeder gesetzlichen Regelung widersetzten die gleiche
Bedingungen für alle schaffen würde.
Das Beispiel mit dem Ausländer mit den schlechten Noten der aus
Mitleid "bevorzugt" wurde war doch ein schlechter Witz. Selbst
wenn der wirklich eingestellt wurde dann nur um ein Gegenbeispiel zu schaffen.
So geht's, wenn praktische Fragen politisch gelöst werden sollen:
Was nützt es denn unqualifizierten Bewerbern, die sich durch
anonyme Bewerbungen zum Vorstellungsgespräch mogeln? Nichts - denn
spätestens dann werden sie nach den gleichen Kriterien aussortiert.
Für Personalleiter bringt es ein Mehrfaches an Arbeit, denn oft
gibt es mehr als 100 Bewerber für eine einzige Stelle. Im
öffentlichen Dienst mag das ja praktisch sein, weil es mehr
Planstellen für die Personalabteilung bringt - aber in der Privatwirtschaft...?
.
Was das Ganze unterm Strich bringt? Nichts, außer Arbeit.
mit welchen Themen linksgrüne Gesellschaftsverbesserer inzwischen die Richtung bei gesellschaftlichen Prozessen und Veränderungen vorgeben. Die heutigen Konservativen sind zu handlungsunfähigen Lachnummern degeneriert. Egal, ob es darum geht, daß zigarettenrauchende Feinstauberzeuger uns einreden wollen, dieser Feinstaub käme vom zu hassenden Auto, daß das Spurengas CO2 den menschengemachten Klimawandel verursache, genauso sehen diese Ideologiegetriebenen überall den Rassismus und Intoleranz - verursacht primär von Deutschen - lauern. So auch bei der Bewerbung: Dort sind wir nicht mehr weit weg, daß ein Unternehmer begründen muß, warum er jemanden nicht einstellt. Dieses wird noch mit Vehemenz kommen, besonders wenn die/die Involvierte ein KopftuchträgerIn ist, oder sonst eine Minderheiteneigenschaft erkennen läßt. Daß der Lohnzahlende Unternehmer einfach das Recht hat, zu sagen, wen er in seinem Betrieb haben will, diese Zeiten nähern sich langsam dem Ende. Wie Deutschland insgesamt.
... schon in 2012...mit Zustimmung vom wem eigentlich? Frage man doch mal die Chefs und Pesonaler: Chef sucht einen Mitarbeiter für seine 5-Mann-Firma und bekommt 10 anonyme Bewerbungen. Warum schreiben die Befürworter dieses für mich an Orwellscher Apocalypse grenzenden Verfahrens nicht gleich vor, daß auch die Partnerwahl und Hochzeit nur noch bildfrei bis zur Hochzeit geschehen darf. Es gibt kja schon Ireologien, da lassen zumindest die Schleier der Frau sawas zu. Freies Land, freie Bewerbungen, freie Auswahl von Mitarbeitern. Schon allein die Diskussion darüber verursacht Übelkeit. Die Konsequenz wird sein, daß noch mehr Stellen mit Beziehungen besetzt werden. Ich habe noch keine Vorstellungsfgespräch erlebet, bei dem nicht die Grundtenor der schriftlichen Bewerbung bestätigt worden wäre im persönlichen Gespräch.
Wenn ich jemand einstelle, will ich wissen, mit wem ich es zu tun habe.
"Anonyme" Bewerbungen würde ich - stante pede -
zurücksenden.
Mal abgesehen davon, dass der "Vorteil" der anonymen Bewerbung
im Gespräch sowieso wegfallen würde, ist das
Sichzuerkennengeben schlicht ein Zeichen von Anstand und Respekt.
Anonyme Bewerbungen bedeuten Misstrauen gegenüber dem potentiellen
Arbeitsgeber und ich kann keine Mitarbeiter brauchen, die sich schon
unwohl fühlen bevor sie beginnen.
Dass deswegen Migranten (und um die geht es hier ja wohl vor allem) und
andere "betroffene" Gruppen diskriminiert werden, halte ich
meist für hausgemachten Blödsinn, der erfolglosen Bewerber vor
allem die Möglichkeit schaffen soll, ihre eigenen Fehler nicht zu
sehen.
Ich hätte da eine Wortmeldung aus den hinteren Reihen!
"Lasst die Unternehmen, die UNBEDINGT ein Bewerbungsphoto für
die Stellenvergabe benötigen - weil NOTWENDIG für den
Bewerberselektionsprozess - doch einfach auch die KOSTEN für die
unbedingt notwendigen Bewerbungsphotos tragen."
Der leicht zynische Herr lieferte da meiner Meinung nach einen
Volltreffer auf das Kernproblem.
Notwendig? Nicht wirklich.
Kostenlos? Nehmen wir.
Umsonst? Gerne!
Die Umsonst-Mitnahme-Mentalität gibt es wohl nicht nur bei MP3 und Video-"Raubkopierern".
Sowohl der Bewerber als auch das Unternehmen sind hier private
Teilnehmer - was die miteinander machen, sollte NIEMANDEN etwas angehen!
Erst recht nicht den Staat, der mit irgendwelchen Vorschriften
dazwischenfunkt, wie Bewerbungen auszusehen haben - das geht ihn einfach
rein gar nichts an!
Wieso bilden sich Leute ein, dass sowas immer geregelt werden
müsste? Einfach nichts regeln, und was dann dabei herauskommt, ist
genau die richtige Lösung! (Weil das die Lösung ist, die
sowohl die Arbeitnehmer als auch die Arbeitgeber bevorzugen!)
Gleiches gilt übrigens in fast allen Bereichen des Lebens.
Ich werde selbstverständlich auch weiterhin alle persönlichen
Daten samt Bewerbungsfoto in meine Bewerbungen integrieren, selbst falls
Unternehmen das irgendwann nicht mehr fordern dürfen sollten (was
bei dem Bewerbungsfoto ja jetzt schon der Fall ist.)
Oft bewirbt man sich ja sowieso über Kontakte in seinem
persönlichen Netzwerk: Allein schon da wären anonyme Bewerbung Unsinn!
Ich finde die anonymisierte Bewerbung gut. Habe in meinem Berufsleben allzuoft erlebt, dass Jungdynamiker mit einem gewünschten Hintergrund und einem von den Personalern geschätzten Aussehen aber mit mäßigen fachlichen Qualifikationen mit viel Wind im Rücken eingestellt wurden und dann kläglich versagten. Man sollte wirklich jedem, der die gewünschte Qualifikation besitzt, auch die Chance zu einem Vorstellungsgespräch geben. Ganz ohne ist die anonyme Bewerbung auch nicht: Ein Lebenslauf läßt auf das Alter und oft auf das Geschlecht (Auszeiten wegen Kindererziehung) schließen und der Blender wird auch wissen, wie man einen Lebenslauf konstruiert und wie man naive Gesprächspartner beeindruckt. Zeugnisse? Immerhin ist es schon etwas, wenn man sich wenigstens persönlich vorstellen kann. Bei einem Vorstellungsgespräch bekommt man auch oft eine indirekte Rückmeldung, wie man die eigenen Chancen in Zukunft verbessern kann und ob man die richtige Position in der richtigen Branche anstrebt.
Schaut die Misere in Frankreich
Die Familie meiner Frau lebt in Frankreich. Dort sind die Blindbewerbungen vorgeschrieben. Die Folge ist. Ein Unternehmer will "fremde" Bewerber. Alles läuft über Beziehungen. Meine Schwager u.a. Verwandten habe alle ihre Stellungen aufgrund von persönlichen Beziehungen. Rekrutiert wird nur über Beziehung und Familie. Die Blindbewerbung ist ein totaler Rohrkrepierer. Die offiziellen weigern sich natürlich noch das einzugestehen.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.04.2012 11:40 UhrSehr guter Punkt
Es ist der typisch deutsche Reflex. Passt und nicht: verbieten! Dabei
wird übergangen, dass Bedürfnisse auch nacheinem Verbot
bestehen bleiben und sich ausdrücken werden. Entweder auf eine
erwünschte oder eine unerwünschte Art. Drogenhandel?
Verbieten! Was passiert? Die Nachfrage der Süchtigen ist noch immer
da und wird nun in irgendwelchen Hinterhöfen abgewickelt und
entzieht sich der Kontrolle des Rechtsstaates. Wo die Parallele ist? Das
Bedürfnis nach maximaler Information über den Bewerber - und
gerade jene Informationen die nichts mit dem Fachlichen zu tun haben,
die sozialen Kompetenzen, Auftreten, Verhalten - ist vorhanden und wird
vorhanden bleiben. Wird dieses Bedürfnis nicht mehr über die
Bewerbung befriedigt, wird man sich andere Wegse suchen. Kungelei.
Familie und Bekannte liefern die gesuchten Informationen. Und? hat man
mehr Chancengleichheit erreicht? Nein, das Gegenteil.
Und zur anderen Antwort. Ja, es läuft in Deutschland bei Konzernen
im Mittel anders!
Welch ein Wunder
"Die Blindbewerbung ist ein totaler Rohrkrepierer. Die offiziellen
weigern sich natürlich noch das einzugestehen."
Das würde ja bedeuten einsehen zu müssen, daß die eigene
Ideologie nichts bringt. Lernfähigkeit bei Linksgrünen? Fehlanzeige.
Wegen der Blindbewerbung?
Glauben Sie, dass es nur wegen der Blindbewerbung geschieht, dass in Frankreich nur über Beziehungen eingestellt wird? Ich habe lange genug in Italien - wo es keine Blindbewerbungen gibt - gelebt, um mitzukriegen, dass es einfach der romanischen Mentalität entspricht, sich fast ausschließlich auf Beziehungen zu verlassen. Und das nahezu in allen Bereichen.
Lösung?
Glauben Sie in Deutschland läuft es anders?
Ich habe mich immer wieder mit meinem Einser-Noten bei Porsche beworben.
Praktikum, Ausbildung, duales Studium. Ich habe nie eine Stelle
erhalten. Eine Bekannte hat mit einem Schnitt von 3,3 sofort eine Stelle
erhalten, m.W. weil ein Freund ihrer Mutter da arbeitete.
Bei Daimler steht in der vorgedruckten Bewerbung (zumindest vor 5
Jahren) ausdrücklich: "Haben Sie bekannnte, die bei Daimler
angestellt sind." Diese kann man mit Namen, Nachnamen und
Arbeitsplatz angeben.
Ich studiere derzeit Maschinenbau mit überdurchschnittlicher
Geschwindigkeit und sehr guten Noten. Dennoch frage ich mich, ob ich
mich bei Porsche Bewerben soll oder es doch nur Papierverschwendung ist.
Jawoll, wir brauchen dringend die anonymisierte Bewerbung!
Als erstes richten wir eine Anti-Diskriminisierungbehörde (ADB)
ein. An die richten sich die Bewerbungen. Auf Grundlage von Zeugnissen
weisen die dann den Firmen, die Stellen zu besetzen haben, den
TOP-Kandidaten für die Stelle zu. Eine Ablehnung muß von der
Fachabteilung, der Personalabteilung und der Geschäftsführung
auf Grund objektiver Kriterien begründet werden.
Das Gleiche gilt für Kandidaten z.B. zum Bundestag. Nicht die
Delegiertenversammlung der Partei wählt diese nach der
Vorstellungsrunde der Kandidaten (pfui Teufel, das ist nicht anonym),
die ADB weist der Partei die Kandidaten nach objektiven Kriterien
(Bewerbungsunterlagen) zu. Ist Frau Merkel wieder gewählt,
erhält sie genauso von der ADB die Liste ihrer Minister, diese
erhalten eine Liste der Staatssekretäre und Abteilungsleiter. Das
gleiche Verfahren ist auch auf die Geschäftsführungen von
Unternehmen anzuwenden. Nur so wird Deutschland genesen.
Ich kenne Brater und Coacher, die Menschen mit Lücken in der Biogarphie empfohlen haben die Lücken mit falschen Daten zu schließne. Gleichzeitg sollten sie was an Ihrem Äußeren tun, Kosmetik ect. Dies betrifft vor allem Menschen aus Rehamaßnahmen, Behinderte, Integra ect. Es ist ein ganz grausamer Markt. Die Lüge kommt sowieso raus, weil mit getürkten Mitteln läßt es sich auf Dauer nicht gut leben. Außerdem weiß ich, dass hier gerade im öffentlichen Dienst sehr viel nach Sympathie und politscher Einstellung gegangen wurde. Lieber bequem, Kritik unerwünscht. Und das hat oft auch mit Politik zu tun, wer da im Ort gerade am Hebel ist. Und das mit den Mütterurlauben kann ich nur bestätigen, man mcht die ganze Zeit die Arbeit mit, ist oft nur Lückenbüßer und wenn sie wiederkommen wollen sie weiter steile Karriere machen. Zum Anderen, wir bekamen viel später die Bescheinigung für körperliche Behinderung. Also können im öffentlichen Dienst auch nicht nur Behinderte arbeiten.
Ein Unternehmen ist eine Mannschaft...
...und da wir alle zum Glück keine Roboter sind, muss alles
zusammen passen. Anonyme Bewerbungen sollten in der Mülltonne
landen, denn was uns Menschen ausmacht ist die Menschlichkeit. In jedem
Team "menschelt" es und passt der/die eine nicht zu dieser
Firma in dieses Team, so kann genau diese(r) Bewerber(in) genau passend
sein für ein anderes Unternehmen in einem anderen Team.
Weit übers Ziel hinausgeschossen.
Gleichberechtigung darf nicht in Gleichmacherei enden. Noch sind wir
allesamt Menschen und keine funktionierenden Roboter.
Hendrik Ankenbrand Jahrgang 1978, Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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Rainer Hank Jahrgang 1953, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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