Home
http://www.faz.net/-gqe-70w1e
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Private Betreiber vor Insolvenz Spaniens Maut-Autobahnen müssen gerettet werden

 ·  In Spanien wurden viele mautpflichtige Autobahnen mit EU-Geld finanziert. Jetzt bleiben die Mauteinnahmen weit hinter den Prognosen zurück. Die Betreiber stehen vor der Pleite.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (91)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3 4  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Marc Bugnard

Cádiz muss gerettet werden! Nur dumm, dass...

hier die unisnnigen Infrastrukturen erst dabei sind ersstellt zu werden, und sich deshalb noch nicht für das "Rettungsgeheul leider leider getätigter Investitionen" eignen. Im Gegenteil: Der Bau der grössten Brücke Europas in Cádiz, zehn Mal zu gross für diese Inselstadt, ist Tabuthema und die aufgrund der Krise gestoppten Arbeiten wurden letzten Monat wieder aufgenommen. Sowas wie eine regionale/lokae kritische Krisenaufarbeitung hat hier nicht stattgefunden. Stattdessen spürt man den Potentaten von gestern, die heute unbehelligt in denselben Posten mit denselben Projekten weitermachen wie vorher, die Gewissheit an, dass bald viel frisches Geld aus Europa kommt, um "die Wirtschaft wiederzubeleben", d.hl genauso weitermachen wie voher, bloss dass die Zitrone Volk stärker ausgepresst wird.

Empfehlen
egon sunsamu
egon sunsamu (sunsamu) - 26.06.2012 19:54 Uhr

Für einen "guten Zweck"

Nicht aufregen, der totale Absturz des Euro und dieser ganzen EU muss sorgfältig vorbereitet werden. Damit die richtige Fallhöhe für den finalen Todessturz erreicht wird....
Es ist nur noch ein Albtraum...

Empfehlen
Viktor Krieger

Warum denken Sie, Herr Sommer,

dass "die derzeitigen Vorgänge in der EU geschichtlich ohne Beispiel" sind? Der ganze Konstrukt des sogennanten "europäischen Hauses" bzw. der EG oder EU ist doch für sich genommen schon auf solche Dinge ausgelegt, auf Sobventionen und Daueralimentierung der einigen Staaten von amderen. Nehmen Sie nur Frankreich z.B., worauf ich schon mehrere Male hingewisen habe, mit den andauernden Agrarsunventionen aus dem "Europäischen Topf", mit den Dauerrettungen der Bauernwirtschaften, auch wenn sie falsch gewirtschaftet und die Subventionen bereits kassiert haben.

Alles schon en miniature vorhanden gehabt, die Kuh (Deutschland) regelmäßig gemolken, nur halt die Massstäbe sich etwas vergrößert und verschoben haben. Die Melker waren allerdings mit dem Ertrag langfristig nicht mehr zufrieden, die Kuh schien mit ihrem Schicksal abgefunden gehabt zu sein, aber einige unerfahrene Melker (Griechenland und Konsorten) haben etwas mehr gemolken, als es ihnen zusteht, und so haben wir die aktuelle Krise.

Empfehlen
Mike Meier
Mike Meier (avarua) - 26.06.2012 13:57 Uhr

Umso hilf- und machtloser sich die Menschen fühlen,

umso radikaler wird das denken und handeln.
Die Politik hat rein gar nichts aus der Geschichte gelernt.
Ich kann nur hoffen, das die Deutschen schnellstmöglich ihre Behäbigkeit und Sprachlosigkeit überwinden. Eigentlich müsste es schon auf den Straßen rumoren, nicht nur in den Köpfen und kleinen Runden. Leider fehlt ein führender Kopf dafür. Die "Zivile Koalition" bemüht sich, aber kommt in der Öffentlichkeit kaum vor.

Empfehlen
Burkhardt Brinkmann

130 EU-Milliarden für neue Infrastrukturprogramme!

Und was aus dem Geld dann wird, kann man im vorliegenden Artikel nachlesen!

Empfehlen
Marc Voß
Marc Voß (kleinhonk) - 26.06.2012 13:35 Uhr

Rette sich wer kann

es ist schon komisch, dass jedes Land eine Art Insolvenzordnung geschaffen hat zur Sanierung, aber jede größere Firma gerettet werden muss! Lasst die Dinger doch pleite gehen, na und. Entweder kommt ein neuer Investor oder aber Staat übernimmt die Dinger und bekommt dann auch die Einnahmen...also was soll die Aufregung...

Empfehlen
Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 26.06.2012 10:12 Uhr

Ich glaub ich mach schnell mal...

...ne Bank auf, oder leihe mir ne Mautautobahn in Europa! Dann lasse ich mit lautem Hilferuf subventionieren, will sagen retten!!!
Die spinnen doch total!! Laßt die pleite gehen, dann fahrt man halt umsonst, oder der König von Spanien rettet die Autobahnen, indem er sie schnell zu seinem Eigentum ernennt und wie früher Wegezoll verlangt. Dumm nur, daß die freien Wege befahrbar sind....Nachtigall ick hör Dir trapsen!!
Macht hoch die Tür die "Thor" sind viele...mäh,määhh...

Empfehlen
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 26.06.2012 09:54 Uhr

Spaniens Maut-Autobahnen müssen gerettet werden

Warum MÜSSEN ?

Empfehlen
Sven Lohse
Sven Lohse (lohse11) - 26.06.2012 09:06 Uhr

Gebühren ohne Logik

Ich wohne fast neben einer Mautstelle in Los Montesinos/Alicante. Die AP7 geht an mir vorbei. Wenn ich nach La Zenia fahren will, was etwa 10 km entfernt ist muss ich an 2 Zahlstellen vorbei. Die erste kostet im Winter € 1.80 welche mich 9 km weiterbringt und die zweite und letzte Zahlstelle am Ausgang von La Zenia kostet ebenfalls € 1.80 im Winter. Pünktlich zu Ostern wird diese Gebühr verdoppelt ! Die 10 km kosten mich also für Hin- und Rückfahrt € 7.20 im Winter und € 14.40 im Sommer. Der Umweg auf der kostenlosen Landstrasse ist etwa 5 km mehr jede Strecke. Die Autobahn ist selbstverstädlich komplett leer, ausser ein paar Touristen die noch nicht wissen was abgeht. Die Spanier machen solche hirnrissigen Dinge in allen Bereichen und deshalb wundert es mich auch nicht mehr das nichts funktioniert. Jetzt warten wir ganz entspannt bis Frau Merkel eingeknickt wird, die Eurobonds kommen und wir wieder Kohle ausgeben können...........

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2012 17:01 Uhr
Sven Lohse
Sven Lohse (lohse11) - 26.06.2012 17:01 Uhr

Hola

Ja, danke für die Info. Die Strecke nehme ich auch, ABER wenn ich von Los Montesinos nach La Zenia will, was ja hier das Beispiel war, ist das ganze nicht mehr so toll, da eine Reise durch Los Balcones oder San Miguel/Villamartin im Juli/August keinen Spass macht.

Empfehlen
Robert Hortmann
Robert Hortmann (Toddyx) - 26.06.2012 13:53 Uhr

Es gibt doch mautfreie Autobahnen von Alicante nach Barcelona

Hola Herr Lose,

Es gibt doch (fast) mautfreie Autobahnen von Alicante bis Barcelona. Fahren Sie von Alicante in Richtung Universität - Alcoy, von dort weiter nach Valencia. Alles Mautfrei.

Hinter Valencia auf der Nationalstrasse bleiben, das gibt bis ca. Peñiscola freie Autobahn, danach die Landstrasse in Richtung Tarragona ca. 80 km, dann wieder Autobahn bis hinter Tarragona, dann auf die Bezahlautobahn für 6,- € bis Barcelona.

Empfehlen
Joachim Arnold
Joachim Arnold (arnie39) - 26.06.2012 08:41 Uhr

Wer rettete denn unsereinen?

Als die Branche, in der wir seit 1920 tätig waren, in den 1970ern einem existenzbedrohenden Strukturwandel unterworfen wurde, stand unser kleiner Familienbetrieb vor der Frage: Schluss machen oder uns dem Wandel stellen? Wir taten das Letztere, unter größten Schwierigkeiten, unter größten Entbehrungen, aber letzlich mit Erfolg. Aber alles aus eigener Kraft; Hilfe kam damals nirgendwo her, und wenn ich mich recht erinnere, kamen wir auch garnicht auf den Gedanken, welche zu erwarten!

Empfehlen
Waltraud Meuter

Der Benutzer, die zu melkende Kuh

Die gebührenpflichtige Autobahn zwischen Alicante und der französischen Grenze hat - bis auf ein kleines Stück um Alicante herum - keine parallele gebührenfreie Autobahn, sondern eine Landstrasse die mitten durch die zahlreichen Touristenorte und Dörfer führt. Ich würde mir liebendgerne die anfallenden 50 Euro/Richtung Maut ersparen und eine parallele Autobahn benutzen - wenn diese vorhanden wäre. Dass es auch neue, mautpflichtige Strecken gibt, die parallel zu einer bereits vorhandenen mautfreien Autobahn gebaut wurden, z.B. zwischen Cartagena (Murcia) und Almeria (Andalusien) in Küstennähe ist ein Beispiel für die Raffgier der "privaten" Betreiber. Deshalb denkt die jetzige Regierung auch darüber nach wie sie alle Autofahrer ein weiteres mal zur Kasse bitten kann mittels Einführung einer Viñette, ähnlich wie in der Schweiz oder in Frankreich.

Empfehlen
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 26.06.2012 08:08 Uhr

Vernichtung der Infrastruktur ..

Da kann sich mancher Gemeinderat auch in Deutschland an die eigenen Nase fassen. Der Bahnkörper ist so ein Thema an dem alle Parteien, leider auch sogenannte Bürger und Wutbürger (S21) beteiligt sind.

Hoffentlich kommen in Spanien die Verantwortlichen und ihre Trittbrettfahrer, Schumacherchen, unter die Räder. Die EU Kommission wird kein Interesse haben, dort nachzuprüfen, man spricht von Bankenhilfe und meint Begünstigung des Subventionsbetruges, da war man mit 100 Mrd schnell bei der Hand.
Der Grund ist einfach, eine genauere Prüfung hätte die Brüsseler mit in den Abgrund gezogen.

zum Grusse

Empfehlen
Klaus-Dieter Berger

Die Märkte

regeln das schon, einfach mal alles Pleite gehen lassen, was nicht gut genug ist um im Kapitalismus zu bestehen und sich dann mal wieder zu überlegen ob "Systemrelevante" Dinge wie Infrastruktur nicht doch lieber in Staateshand verbleiben sollten.

Privatisierung hat sicher einigen Kohle eingebracht, mittel und längerfristig sieht es aber fast überall düster aus, weil im Zweifel wohl doch wieder der Staat ran muss!

Empfehlen
Tyler Durden Volland

"Die Betreiber stehen vor der Pleite"

Sie schreiben: „Private Betreiber vor Insolvenz Spaniens Maut-Autobahnen müssen gerettet werden”

Müssen????
Ist es nicht die Retterei die alle tatsächlichen Problem erst verursacht? Gäbe es in DE wirklich ein Bankenproblem, wenn man die HRE von Anfang an einfach hätte Pleiet gehen lassen?

Warum sind ausgerechnet die lautesten Schreier wenn es um den "freien Markt" immer nur genau dann gegen einen freien markt, wenn es an die eigenen Spekulationsverluste geht?

Empfehlen
Reinhard Wolf

Hi-Hi-Hilfe! Rette sich wer kann! Die Ente naht!

Wird diese Comedy-Soap eigentlich wirklich noch von jemandem ernst genommen?

... und ein jeder ist jetzt mal ab morgen zum Selbstversuch aufgefordert: Sobald Sie in Ihrer Arbeitswelt mit offensichtlichen "Unregelmäßigkeiten" konfrontiert werden: Arbeitsverweigerung bis der Sachverhalt unter dem Gebot der Fairness geklärt ist! Das wird ein Heidenspaß mit ganz viel Freizeit ;-))

Ich persönlich habe ja den Eindruck, dass hier nicht das wie und das ob von den Kommentatoren kritisiert wird, sondern Neid und Mißgunst gegenüber den Griechen, Spaniern u.a. im Vordergrund stehen. Dabei ist noch nicht einmal klar wo die Gewinner und wo die Verlierer sind. Ich persönlich glaube, dass sich diese nicht unter Berücksichtigung der Landesgrenzen finden und definieren lassen, sondern überall in Europa zu finden sind. Die wirklich Dummen sind aber hier wie dort und überall die Lohnsklaven, die den korrupten Machern für ihre Versklavung (Verschuldung) auch noch Dankbarkeit zu zollen haben.

Empfehlen
Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 26.06.2012 01:15 Uhr

Verantwortungslos

Europas Vision ist die organisierte Verantwortungslosigkeit ohne Störung durch Demokratie:

- Kein Staat und kein Politiker und keine Bank muss für Fehler und Misswirtschaft gerade stehen, jeder wird "gerettet", mangels anderen Gläubigern eben durch Deutschland

- Volksentscheidungen zu entscheidenden Fragen gibt es nicht – zumindest in Deutschland. bwohl dieses Europa für alles Vorschriften ersinnt gibt es hierzu keinerlei Vorgaben.

- Entscheidende EU-Gremien verletzen eklatant das Demokratie-Prinzip "one man one vote" (gleiches Stimmgewicht für alle Bürger) – siehe Zusammensetzung des EU-Parlamentes und des EZB-Rates.

Empfehlen
Kay Peters
Kay Peters (Kaypeters) - 26.06.2012 00:31 Uhr

Normal

Jetzt wird wieder zum Halali geblasen auf Spanier und EU...
Ich empfehle, mal vor der eigenen Haustür nachzuschauen, wo umtriebige Kommunalbeamte und -politiker jede Menge völlig unsinniger Projekte anschieben bzw. entsprechend "konfigurieren", nur weil es dafür EU, Bundes- oder Landesmittel gibt.
Dieser Missbrauch wird noch dazu von halbstaatlichen Agenturen gefördert, die die entsprechende Beratung dazu leisten; allein das Erstellen der nötigen Anträge würde die Protagonisten sonst hoffnungslos überfordern.

Empfehlen
Michel Cremer

ACS und Hochtief, - Übernahme dank "Subventionen" in der Heimat?

Welche Unternehmen auch immer diese Infrastrukturmaßnahmen verwirklichten, sie werden gut daran verdient haben. Spannend wäre nun zu wissen, ob ACS, dank Gelder aus Brüssel, letztlich derart "gemästet" wurde, dass sie die Mehrheit der Anteile an Hochtief übernehmen konnte. Freier, unverfäschter Wettbewerb, sonst so oft beschworen, eingefordert, sähe, falls dem so wäre, sodann allerdings anders aus!

Empfehlen
Alexander Luwitz

Die Verantwortlichen gehören in den Knast

Als Spanier kann ich mich nur schämen. Doch nur alles Geld wurde so behandelt. Es wurde viel und gut investiert. Aber in einem habt ihr alle Recht, die Schuld unserer korrupten Politiker. Ich denke 95% der Spanier wären dafür, Europa würde WIRKLICH eingreifen und dieses Trauerspiel endlich mal beenden, durch europäische Verstaatlichung der Banken, Finanzregierung und Inhaftierung aller Verantworltlichen! Und weder Deutsche noch Spanier müssen für den Wahn mancher Poltiiker jetzt haften, die bestimmt nicht gerade um ihre Existenz kämpfen müssen. Gruß

Empfehlen
Gerhard Storm

Banken, Autobahnen, überall brennt´s in Spanien!

Nachdem sich Rajoy mit seinen Hilfsanträgen zunächst geziert hat, sprudelten die Hilfsbegehren aus Spanien anschließend umso heftiger. zunächst aber als Bankenhilfe getarnt.

Nun aber kann Spanien seine Zahlungsprobleme nicht mehr verbergen. Die Wirtschaft hat schwere Einbrüche zu bewältigen, die anstehende Verlustfinanzierung für privat betriebene spanische Autobahnen steht zur Zeit an.

Angesichts der wiederholten Falschmeldungen Spaniens zu roten Zahlen ist zu befürchten, dass noch manche böse Überraschung im spanischen Untergrund lauert.

Das stört Brüssel nicht. Mit bekannter Routine wird das Geld der Euro-Bürger großzügig in Eurolande verteilt. Juncker legt dabei Wert darauf, dass die Hilfsanträge nicht zu spät u. nicht zu niedrig gestellt werden.

Ob die Hilfen wirtschaftlichen Sinn ergeben, spielt keine Rolle. Denn Brüssel hat die Euro-Rettung mit Mrd-Beträgen im Sinn. In jüngster Zeit kam noch die bisher verschlafene Wachstumsförderung, zumindest verbal, hinzu.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1950, politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel, Marokko und Tunesien mit Sitz in Madrid.

Jüngste Beiträge

Protektionismus nach Brüsseler Art

Von Hendrik Kafsack, Brüssel

Die Europäische Kommission will Strafzölle auf Solarmodule aus China erheben. Zahlreiche Unternehmen warnen vor der Reaktion Chinas. Davon darf sich die EU nicht beeinflussen lassen – trotzdem sollten die Mitgliedsstaaten alles daran setzten, die Kommission von ihren Plänen abzubringen. Mehr

Umfrage

Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Umfrage

Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Wichtigste Werte
Name Wert Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --
Umfrage

Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.