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Porträt Klaus Kleinfeld: Karriere in hohem Tempo

07.07.2004 ·  Als Marathonläufer dürfte der künftige Siemens- Chef Klaus Kleinfeld die nötige Ausdauer für einen der wichtigsten Posten in der deutschen Wirtschaft mitbringen. Auch bei seiner Siemens-Karriere legte Kleinfeld ein hohes Tempo vor.

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Als Marathonläufer dürfte der künftige Siemens- Chef Klaus Kleinfeld die nötige Ausdauer für einen der wichtigsten Posten in der deutschen Wirtschaft mitbringen. Beim letzten New-York-Marathon erzielte der 46jährige eine Zeit von deutlich unter fünf Stunden, für einen Hobby-Läufer ein beachtliches Ergebnis. Auch bei seiner Siemens-Karriere legte Kleinfeld ein hohes Tempo vor.

Der gebürtige Bremer hatte seine Karriere nach dem Betriebswirtschafts-Studium 1982 am Institut der Stiftung für empirische Sozialforschung in Nürnberg begonnen. Nach einem kurzen Gastspiel bei Ciba-Geigy in der Schweiz wechselte er 1987 als Referent in den Vertriebsbereich von Siemens. Schnell stieg er auf und wurde unter anderem 1995 Leiter der Siemens-Unternehmensberatung.

Zudem entwickelte er das strategische Unternehmensprogramm „Top Plus“ zur Ertragsverbesserung. 1998 wechselte der Manager in den Bereich Medizintechnik, in dem er zwei Jahre später Bereichsvorstand wurde.

Karrieresprung

Ein wichtiger Karrieresprung war 2001 Kleinfelds Wechsel in die Vereinigten Staaten. Er brachte das schwächelnde Amerika-Geschäft auf Vordermann. „Zudem sammelte er dort weitere, wichtige internationale Erfahrung“, sagt ein Unternehmenskenner. Kleinfeld sei zudem ein Team-Spieler. Als guter Kommunikator habe er sich im Konzern viel Ansehen erworben. Der Vater von zwei Töchtern ist stark in sozialen Projekten engagiert.

Spätestens als Kleinfeld Anfang dieses Jahres die Verantwortung für das wichtige Arbeitsgebiet Information und Kommunikation übernahm, wurde er als Kronprinz von Konzernchef Heinrich von Pierer gehandelt. Doch schon vorher galt er als Adjutant Pierers, der an allen wichtigen strategischen Entscheidungen beteiligt war.

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