Die Einspeisevergütung für Investoren in Solaranlagen soll demnach ab Juli greifen und zunächst umgerechnet knapp 40 Euro-Cent pro Kilowattstunde betragen. Dies entspricht in etwa Forderungen aus der Industrie, so dass mit einem Schub für Sonnenenergie gerechnet wird. Auch für Windstrom soll es ähnliche Regelungen über ebenfalls 20 Jahre geben. Japan hat nach dem Fukushima-Desaster und der Abschaltung von fast allen der über 50 Reaktoren eine massives Energieproblem. Solarstrom trägt wegen fehlender Investitionsanreize derzeit weniger als ein Prozent zur Stromerzeugung bei. Atomkraft hatte vor Fukushima einen Anteil von rund 30 Prozent.
Die Kommission will noch in dieser Woche ihre Vorschläge an Handelsminister Yukio Edano weiterleiten, der bis Ende Mai eine endgültige Entscheidung treffen soll.
Ähnlich wie in Deutschland sollen die Kosten für die Hilfen über die Stromrechnung auf alle Verbraucher umgelegt werden. . „Aus dem Blick der Haushalte mag dies eine Last sein. Aber es ist auch eine Investition in die erneuerbaren Energien“, sagte Kommissionsvorsitzende Kazuhiro Ueta. „Das Gesetz macht es notwendig, dass wir in den ersten drei Jahren besonders auf die Rendite der Investoren schauen müssen.“
Auch in Deutschland hatte sich die Debatte über die Kosten der Förderung an den hohen Renditen für Investoren entzündet. Diese profitierten von einem weltweiten Preisverfall für Module, der schneller voranging als die Kürzungen der Subventionen. Nach neuer Gesetzeslage liegen die Vergütungen in Deutschland schon unter 20 Cent pro Kilowattstunde.
Zweite Version
Albrecht Sonntag (Albrecht08)
- 27.04.2012, 13:12 Uhr
@ Paul Rabe
Herbert Sax (H.Sax)
- 25.04.2012, 22:26 Uhr
Es ist völlig egal, wie viel Geld die Japaner in die Sonnenenergie stecken...
Armin Quentmeier (thiotrix)
- 25.04.2012, 22:05 Uhr
Lieber Herr Rabe,...
Stefan Uthoff (Acinetobacter)
- 25.04.2012, 21:33 Uhr
Ein wichtiges Detail wird nicht erwähnt
thomas schulz (peanutbutter)
- 25.04.2012, 20:21 Uhr