Drei von vier Deutschen halten den Ausstieg aus der Kernkraft für richtig. Aber die überwältigende Mehrheit der von Allensbach für die Frankfurter Allgemeine Zeitung Befragten hat den Eindruck, dass die Energiewende nur schleppend vorankommt. Doch 91 Prozent rechnen mit steigenden Preisen. Und viele geben an, dass schon heute die hohen Strompreise sie persönlich belasten. Wie passt das zusammen?
Startschuss zum Sprint der letzten Hausbesitzer ohne Solardach
Offenbar steht der schleppende Ausbau des Stromnetzes im Widerspruch zur exponentiell steigenden Einspeisevergütung für Photovoltaik, die den Strompreis für Privatleute treibt, während das Überangebot an Solarstrom das Netz überfordert und den Großhandelspreis zeitweise drückt. Dringend müssten die Überförderung abgebaut und erneuerbare Energie an den Markt geführt werden. Der Deckel von 52 Gigawatt als Kompromiss von Bundestag und Bundesrat ist keine Lösung, sondern der Startschuss zum Sprint der letzten Hausbesitzer ohne Solardach. Die groteske Förderung der Photovoltaik wirft die soziale Frage nach der Bezahlbarkeit von Strom auf - von Hartz-IV-Empfängern bis zur Industrie. Aber die Politik treibt die Stromkosten weiter und gefährdet so die Akzeptanz der Energiewende.
Das, was hier zu sehen ist, ist nur die Spitze des Eisberges
Claus Trophob (kilowatt)
- 29.06.2012, 19:30 Uhr
"Die groteske Förderung der Photovoltaik wirft die soziale
Frage (...) auf..."
Gottfried Lobeck (golo7)
- 29.06.2012, 09:51 Uhr
Die Energiewende
heinz herzing (heinz48)
- 29.06.2012, 02:45 Uhr
Grotesk
Heinz Spelthahn (kafuz2)
- 29.06.2012, 02:43 Uhr
Der Unfug "erneuerbare Energie" wird nie marktfähig
sein:Die Physik kennt keine erneuerbare Energie
Thomas Heinzow (Oekooekonom)
- 28.06.2012, 20:02 Uhr