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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Philipp Rösler Der Mann, der nur verlieren kann

 ·  Vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen könnte die Lage für den FDP-Vorsitzenden Philipp Rösler nicht verfahrener sein: Scheitern die Liberalen, trägt er als Parteivorsitzender die Schuld. Gewinnen sie, triumphiert sein Gegenspieler Christian Lindner.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (25)

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Roswitha Wels

Sie sprechen mir voll aus dem Herzen

Da habe ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, bis auf die derzeitige Zusammensetzung der FDP, in der ich Politiker vermisse a la Genscher, Hamm-Brücher, Gerhardt, Hirsch, Dehler, Bangemann, Haussmann, Graf Lambsdorff, Kinkel, Blücher, Scheel, Mende.

Wer kennt schon Politiker wie Homburger, Leutheusser-Schnarrenberger, Mischnik, Solms, Meyer, Beyer, Hilz, Salo, Hahn, Wissing, Barth etc.? Nichts Besonderes. Der Generation mit Rösler und Döring an der Spitze fehlt einfach noch die Erfahrung. Wieso meldet sich erst jetzt Kubicki? Der hat doch mitangesehen, wie die Partei auf den Abgrund zu lief.

Zukünftig in der Etappe haben sie die Gelegenheit, sich zu beweisen. Eigentlich schade, denn D braucht eine liberale Partei.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Warten auf ein Wunder

Seid einigen Jahren merkt die Bevölkerung, daß Politik und Finanzindustrie das Euro-Fiat-Geld-System dazu nutzen, den hierzulande erarbeiteten Wohlstand in großem Stil umzuverteilen. Dazu werden die Staatsschulden in schwindelnde Höhen getrieben, Bürgschaftsverpflichtungen mit totsicherem Ausfallrisiko im dreistelligen Milliardenbereich unterschrieben, ungeheure Kapitalabflüsse vermittels des Target2-System auf Nimmerwiedersehen zugelassen. Und da redet Herr Rösler, immerhin fdp-Vorsitzender und Bundeswirtschaftsminister, von Schuldenabbau und Wirtschaftswachstum. Grotesk und für die Bevölkerung verhängnisvoll, wie eine bornierte und unbelehrbare Allparteienkoalition die Währung als Grundlage des Wirtschaftens gezielt zerstört, dabei die alten Litaneien ständig aufs neue herunterbetet und auf ein Wunder hofft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.04.2012 12:49 Uhr
Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 09.04.2012 12:49 Uhr

Wie wahr.

Die Folgeschäden einer regierungsunfähigen Koalition werden nur noch dadurch begrenzt, dass die Kubickis, Röslers und Lindners mit sich selbst beschäftigt sind.
Diese Regierung wurde nach den Regeln unseres Wahlrechtes eingesetzt, wir sind nicht unschuldig an der Misere. Wir müssen dringend einen öffentlichen Diskurs führen, ob Formen der direkten Demokratie nicht besser geeignet sind, um die Schäden solcher Totalausfälle, wie den der FDP, zu begrenzen.

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Thorsten Wiggers
Thorsten Wiggers (Zizeye) - 08.04.2012 21:50 Uhr

"Wachstum" - Nein, Danke!

Das Thema "Wachstum" gehört nicht zum Kern liberalen Denkens. Was soll diese blödsinnige Kampagne?

Ich bin damals eingetreten auch wegen "Mehr Netto vom Brutto!", was für mich die materielle Fundament des Liberalismus und dessen idiellen Überbau etwas plakativ jedoch im Kern gut zusammenfasst. Das Steuersenkungen nicht unbedingt vor einer Haushaltskonsolidierung stattfinden müssen, sieht jeder ein, auch wenn es durchaus beim Abbau der staatlichen Verschwendung hilfreich ist.

"Wachstum" ist ein noch viel schlimmeres Solo-Thema als Steuersenkungen es je gewesen sein können (und es auch de facto nicht waren). Es wirkt vollkommen aufgesetzt, fußt nicht auf der liberalen Tradition, steht dem sogar konträr entgegen, da es eine staatliche Agenda nahelegt. Wenn man den Wachstumsbegriff so weit ausdehnt, dann kann man ihn auch gleich synonym zu Fortschritt verwenden.

Übrigens wäre "Fortschritt" ein wesentlich besseres Motiv für die Liberalen.

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Florian Adler

Peter-Prinzip bei der Ankündigungspartei

2009: Wir werden das Steuersystem reformieren. 2011: Wir werden liefern. 2012: Wir werden wachsen. 2013: Wir werden? Ehemalige FDP-Wähler interessiert auch das nicht mehr.

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Hans Jürgen Reisch

was soll das geeiere um die FDP

Deutschlands Problem ist unsere Politdiktatur..............es ist doch vollkommen Wurst wer von den etablierten Parteien das Sagen hat, wir das Volk, dass diese Bagage finanziert, werden von denen verraten und verkauft!

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Volker Kulessa

keine Sorge

ausgerechnet Lindner, der mit seinem Opprtunismus in der Regierung ganz wesentlich dazu beigetragen hat, daß die FDP ihre Grundprinzipien verraten hat zugunsten des Machterhalts, ausgerechnet der, der damit den Niederrgang der Partei wesentlich mitverschuldet hat, wird schon in NRW nicht 5% erreichen, soo dumm ist man in NRW auch nicht.

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Christian Wolff

FDP und Medien

Liest man die Kommentare hier, dann fällt auf, dass der Verlust einer liberalen Partei offensichtlich schmerzt. Zu Recht! Die FDP hat kaum etwas durchsetzen können gegen die Christdemokraten und -Sozialen. Die Presse kehrt Erfolge unter den Teppich. Beispiel: Opel. Von Brüderle verhinderte Rettungsaktionen der Kanzlerin. Ergebnis? Sichtbar. Es berichtet niemand drüber; merkwürdig. Ein Kommentator hat hier die GEZ-Abschaffung als Thema vorgeschlagen. Man kann sich vorstellen, was die GEZ-Sender mit einer kleinen Partei machen, wenn die sich an diesem Thema die Finger verbrennen will. Das wäre politischer Selbstmord. Fast überall negativ dargestellt: Die Vermeidung einer (populistischen) Schlecker-Auffanggesellschaft. Ordnungspolitisch völlig richtig. Die Medien machen eine destruktive Verweigerung draus. Liberale Themen sind in D nicht erwünscht, lieber neosozialistische Gleichmacherei und Gängelung.

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Ulrich Jung

FDP - wer war das?

Heute: Fürchterlich drollige Personen!

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Horst Johnson

Das Ende einer überflüssigen Partei

Keiner braucht sie mehr, das hat sie bewiesen. Sie hat auf allen Ebenen versagt. Gerade in einer Zeit der großen Staatsverschuldung, Staatsdirigismus, Verteidigung von freiheitl.Werten usw. wäre eine Bürgerpartei notwendiger denn je. Das letzte liberale Licht war ein Frank Schäffler. Mit ihm ging das letzte Kerzenlicht an liberalem Gedankengut zu ende. Das beste was Rösler tun könnte wäre das Trauerspiel schnell zu beenden und den Laden aufzulösen.

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Heiner Peters

Abtreten

Warum tut Rösler sich das noch an? Als Parteivorsitzender nimmt ihn eh niemand mehr für voll.

Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, für ihn und die Partei.

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Roman Gerhard Urbanek

Es gibt nichts, was der Mensch sich nicht selbst antut!!!

Der Satz in diesem Kommentar: " Er war wohl zu schwach, um
nein zu sagen? " stört mich aus vielen Gründe, denn Herr
Rösler hat doch wohl mit offenen Augen und Bewußtsein diese
überaus schierige Aufgabe als Vorsitzender freiwillig übernommen
und hat sie nun auch zu einem gutenEnde zu bringen.
Es ist immer das FDP-Programm mit ihren Themen, die aufgrund
der personellen und organisatotischen Struktur stets mit ihrer
realen Politik nicht überein stimmten und eine hoffnungslose
" Wunschvorstellung " weniger in der FDP blieben.
Dies habe ich bereits vor 25 Jahren erkannt und fast
fluchtartig die erste und letzte Sitzung in einer Mitglieder-
versammlung verlassen, an der ich teilgenommen habe
und bin seitdem parteilos.

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Rolf Huchthausen

Es verbleibt eine völlig zerrissene Parteienlandschaft ohne die FDP!

Allerdings hat sich die FDP die Suppe selbst eingebrockt. +4,7 auf insgesamt 14,6 % der Stimmen (Zugewinne von der CDU und überwiegend von der SPD) wegen einiger zentraler Aussagen: mehr Netto vom Brutto, Bildung. Und man hat bis heute nix geliefert und sich von Merkel/Schäuble überfahren lassen.

Das Gefühl des Betruges bei den Wählern wird immer größer, €URO, politische Korruption, Entmündigung und drohende Enteignung.

Der Erfolg der Piraten mit dem diffusen Programm "Transparenz" kommt nicht von ungefähr. Transparenz und Eigenverantwortung, Aufstiegsgerechtigkeit und Gleichberechtigung.

Was haben uns Kohl/Merkel in der EU gebracht? Enteignung, Schuldknechtschaft und pervertierte Solidarität für hemmungslose und irrwitzige Korruption u.a. auf EU-Ebene. Was haben uns Schröder/Merkel gebracht? Der Erfolg einer Reform wird für Dritte beliebig und gegen die eigene Bevölkerung verpulvert.

Noch eine günstigere politische Tummelwiese für eine freiheitliche Bürgerpartei gibt es nicht!

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Julius Schäffer

Bedingungslose Kapitulation

Faszinierend. 10 Jahre lang war Steuersenkung nicht das einzige Thema der FDP, aber das Kernwort, auf das Westerwelles Programmatik zusammenzufassen war: Mehr bürgerliche Freiheit, weniger staatliche Gängelung.
Rösler hat das Wort gestrichen und ist stolz darauf. Für mich ist das das eine Kapitulationserklärung, was bleibt sind Worthülsen ("Familienpolitik") und Starksprech. Jetzt bittet er die Presse um nette Berichterstattung als Gegenleistung für die programatische Entkernung der FDP.
Einer meiner Vorposter meint, wir bräuchten die FDP als Gegenwicht zu Rot-Grün und großer Koalition. Was ein Unsinn! Was hat Schwarz-Gelb denn gebracht? Weniger Staatsverschuldung? Weniger Steuern? Weniger Behörden? Weniger Staatsdirigismus? Mehr Freiheit? Weniger Brüssel? Mehr Selbstverantwortung? Weniger Entwicklungshilfeministeriun? Mehr Konkurrenz im Apotheken-Sektor?
Nichts! Nichts! Nichts! Die FDP ist überflüssig. Selbst Kanzler Schröder war liberaler als diese FDP!

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 08.04.2012 11:54 Uhr

Die FDP wird gebraucht

Die Alternative wäre RotGrün oder die große Koalition. Kann sich wirklich jemand vorstellen, dass daraus eine entschlossene, nützliche Politik für Deutschland entsteht? Wir brauchen aus Praxisgründen eine starke Mitte (CDU/CSU) mit einem Krachmacher nebendran. Die Piraten sind
dazu noch zu dumm.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.04.2012 13:58 Uhr
Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 08.04.2012 13:58 Uhr

Personalvergleich: Hildegard Hamm-Brücher vs. Philipp Rösler

Ich vermute, Sie verwechseln Liberalismus mit der neoliberalen Politik der FDP? Wirklichen Liberalismus ja, "Gurkentruppen und Wildsäue" brauchen wir wie ein Loch im Kopf.
Eine Agenda für wirklich liberale Politik finden Sie bestenfalls noch bei der Piratenpartei.

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Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 08.04.2012 11:47 Uhr

Jeder hat das Recht auf eine 27. Chance

Was sollte die FDP jetzt noch blockieren oder fordern, um 5% zu erreichen? Die Regierung sollte schnellstmöglich den Weg für Neuwahlen frei machen. Es ist eine unerträgliche Vorstellung, dass seitens der FDP ständig ein Neuanfang beschworen wird, am Ende nur populistisches Dampfblubbern herauskommt. Jemand der alles tun würde, um 5% zu erreichen hat sich schon längst selbst korrumpiert. Ausser bei der NPD habe ich nie den Rausschmiss so herbei gesehnt.

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Horst Ziegler

Wachstum und Steuern sparen

sind keine Stichworte für einen liberalen Verfassungsstaat. Da muss sich die FDP schon mehr anstrengen, um den Bürgern mit klaren Worten zu sagen, was sie verändern will und welche politischen Positionen unverhandelbar sind. Die FDP kann von den Piraten lernen in Bezug auf Vernetzung und Klare Sprache. Die Piraten sagen, was sie nicht können, die Liberalen sagen aber nur vage, was sie wollen. Die Partei darf nicht das Weltkind in der Mitten sein, das für nichts steht und nach allen Seiten offen sein will. Auch die Verengung auf das Steuer sparen ist kein Ziel für eine liberale Partei. Die FDP muss aus dem Geruch heraus, eine "Gliestrup-Partei" zu sein!

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Axel Lüssow
Axel Lüssow (alsigma) - 08.04.2012 11:28 Uhr

Ein guter Vorsitzender lässt auch starke interne Konkurrenten zu...

... das wäre schön, ist aber leider nicht so. Denn wie im Urwald ist der Chef-Affe nur richtig stolz, wenn er einen ganzen Baum für sich hat und auch auf den unteren Ästen niemand anderes einen Platz findet.

In der Politik hat sich spätestens seit Kohl gezeigt, dass permanente Gegnervernichtung zwar keine innovative oder reformfreudige Politik erzeugt, aber den Spitzenmann lange im Amt gewähren lässt - zumindest, bis es überhaupt nicht mehr geht. Und von Kohl lernen heißt siegen lernen - daher sind auch bei anderen Parteien produktive Dauer-Duos oder Trios wie Brandt/Wehner/Schmidt sind nicht mehr im Mainstream.

Schade - denn wenn Rösler tatsächlich Lindner vorgeschlagen hätte und nicht nur hätte mittragen müssen, wäre es ein positives Zeichen für die Politik und Rösler wäre nicht in einer "lose-lose" Situation, sondern bei "win-win": Er hätte gezeigt, dass er so stark ist, dass er sich Konkurrenz leisten kann - auch wenn die in NRW versagen sollte. Aber so clever ist er eben nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.04.2012 12:55 Uhr
Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 08.04.2012 12:55 Uhr

Eine wirklich spannende Idee

Man sollte also mehrere tote Pferde zusammen spannen, damit das Gespann schneller wird? ;)

Ich gehe noch weiter gehende Vorschläge:

Wir erarbeiten ein Kommunikationskonzept, um das tote Pferd besser in der Bevölkerung zu verankern.

Wir erklären der Öffentlichkeit, dass unser totes Pferd "besser" tot ist als andere tote Pferde.

Wir stellen fest, dass Andere auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalfall: "So ist nun mal das Leben; wer lebendige Pferde reiten will, ist ein Träumer."

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 08.04.2012 11:21 Uhr

Gewinnerthemen gäbe es übrigens genug:

a) Sich frontal gegen die kriminelle ESM-Bank sowie sonstige Verbrechen in diesem Zusammenhang stellen (Bruch der no-bail-out-Klausel, hemmungsloses Gelddrucken der EZB, Target2-Salden)
b) Radikale Steuersenkungen, Abbau aller Subventionen, radikaler Abbau aller Zwangsarbeitsdienste für Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige
c) Kürzung des EU-Haushaltes um 90%
d) Verbot der EU-Kommission (siehe dazu das Dokument "Die EU-Kommission muss sofort und ersatzlos abgeschafft werden")
e) Einführung unabhängiger Gerichte (keine Wahl durch Parteikader) sowie Direktwahl des BP sowie der Chefs weiterer Institutionen (Notenbank)
f) Abschaffung der GEZ-Steuer
usw. usw.
Aber dazu hat die FDP offensichtlich bis ein auf paar Leute wie Frank Schäffler nicht das Personal und auch nicht die richtigen Parteimitglieder.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.04.2012 16:50 Uhr
Roman Gerhard Urbanek

Ja!!! Es gibt sie, die Gewinner-Themen, aber.......!

Alle Themen von a) bis f) sind total richtig, aber auch der letzte
Absatz in diesem Kommentar ist richtig und deshalb wird
ein FDP-Programm mit diesen Themen aufgrund der
personellen und organisatotischen Struktur stets eine
" Wunschvorstellung " weniger in der FDP bleiben.
Dies habe ich bereits vor 25 Jahren erkannt und fast
fluchtartig die erste und letzte Sitzung in einer Mitglieder-
versammlung verlassen, an der ich teilgenommen habe
und bin seitdem parteilos.
Den Eindruck, den die FDP krampfhaft seit ihrem Bestehen
vermittelt, nämlich eine Partei zu sein, die am Tropf des
Kapitals hängt - wie es ja Herr Westerwelle und auch Herr
Rösler noch am Anfang mit ihrer Steuer- und Förderpolitik
aus öffentlichen Geldern für Konzerne und Großunternehmer
massiv den Bürgern anschaulich vorgeführt haben - wird diese
FDP wohl diesen " Stallgeruch " nie mehr los???

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Siegfried Kellner

Die verlieren doch alle, nicht nur Rösler.................

Die unsinnige Diskussionen über Personen und Neuaufstellung der Partei geht doch an dem eigentlichen Problem vorbei. Solange die FDP den Wahlbetrug den sie mit "MEHR NETTO vom BRUTTO" am Wähler begangen hat, nicht mit personellen Konsequenzen ahndet, wird diese Partei bei den Wahlen sich schlimme Denkzettel einfangen. Hinzu kommt noch die Mövenpick-Spende für die man anschließend die MWST gesenkt hat. Solche Betrügereien vergißt der Wähler nicht, leider begreift das niemand in der FDP.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 08.04.2012 11:14 Uhr

„Es war die erste Rede eines Parteivorsitzenden seit zehn Jahren, in der das Wort Steuersenkung

nicht mehr vorkam“, sagt er heute - und rechnet mit seinem Vorgänger Westerwelle ab.
Wer als Chef einer freiheitlichen Partei in der Steuerhölle Deutschland, in dem Land, in dem Gängelei, Diebstahl einer funktionärsfeudalistisches Komplexes so große Ausmaße hat, wie hierzulande, in dem das Urteil und der Wille der freien Menschen selbst so wenig zählt, in einem Land, in dem radikale Steuersenkungen schon lange überfälligst sind, in dem Land, in der das gute Ergebnis der FDP zu Bundestagswahl 2009 auf genau deren Steuersenkungsversprechen beruhten, so etwas sagt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Und seiner Partei auch nicht.

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Jahrgang 1969, Korrespondent für Wirtschaftspolitik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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