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Personalmanagement Wer drei Jahre übersteht, bleibt länger

09.05.2004 ·  Die Einstellung von Führungskräften ist ein langwieriger und finanziell aufwendiger Prozeß. Deshalb muß dem Unternehmen und dem Personalberater daran gelegen sein, daß die gefundenen Führungskräfte sich als Treffer erweisen.

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Die Einstellung von Führungskräften ist ein langwieriger und finanziell aufwendiger Prozeß. Deshalb muß dem Unternehmen und dem Personalberater daran gelegen sein, daß die gefundenen Führungskräfte sich als Treffer erweisen. Eine Annährung an die Verweilzeit von Vorständen, Geschäftsführern und Aufsichtsräten ergibt eine Untersuchung der Rosenfeld Consulting in Zürich, die die Verweilzeit von 90 plazierten Führungskräften über einen Zeitraum von 16 Jahren untersucht hat. Auf die Frage, wie lange von außen rekrutierte Führungskräfte bei einem Unternehmen bleiben, kommt der Personalberater zu folgendem Ergebnis: Mehr als die Hälfte der plazierten Führungskräfte sind noch immer im gleichen Unternehmen oder Konzern tätig, in dem sie vermittelt wurden. Mehr als die Hälfte sind fünf oder mehr Jahre dabei. Ein Fünftel davon hat dabei eine verantwortungsvollere Position übernommen oder ist hierarchisch aufgestiegen. Auf der obersten Hierarchiestufe ist die Wahrscheinlichkeit, den Posten räumen zu müssen oder ihn aus eigenem Antrieb zu verlassen, mit 50 Prozent größer als auf einer tieferen Ebene. Von den vermittelten Führungskräften waren sieben Prozent Frauen. Bei Führungskräften, die nicht mehr in den vermittelten Stellen sind, hat die Mehrzahl das Unternehmen in den ersten drei Jahren verlassen. Bei der Untersuchung fällt zudem auf, daß auch im fünften Jahr die Wechselbereitschaft hoch ist. Wer danach nicht gewechselt hat, bleibt länger. (noa.)

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.05.2004, Nr. 108 / Seite 22
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