22.12.2012 · Personalberater kritisieren die Abgehobenheit mancher Manager. Sie fordern mehr Verantwortungsbewusstsein auf den Chefetagen - und Aufsichtsräte, die durchgreifen.
Von Julia LöhrRichtlinien für Lesermeinungen
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waren schon immer Fallstricke des Menschen! Ein Gang durch die
Geschichte liefert allerhand Beweise!
Manchmal ist alles miteinander gepaart, da paßt Ergo &
Provisionen wunderbar zusammen!
Heute kommt noch dazu, dass eine "Verantwortung gegenüber
Gott" als läppisch abgetan wird! aber auch das zeigt die
Geschichte: Wo man nur noch "sich selbst verantwortlich ist"
da fällt man den oben genannten Mächtigkeiten anheim!
Und da die Manager ja fremder Leute Kapital verwalten, ist die
gewissensmäßige Bindung lockerer als je zuvor! Bei
Eigentümer geführten Unternehmen sieht das noch ein wenig
anders aus, da hier die Verantwortung über das eigene Kapital
vorhanden ist!
Die Familie "Bosch" hat sich von der Börse
zurückgezogen, weil sie gemerkt haben, dass hier zu viele andere
über den Kurs der Firma bestimmen! Das Familienunternehmen kam
relativ gut durch die Krise, weil hier die Verantwortung gegenüber
dem Anvertrauten (Eigentum verpflichtet! GG ) höher bewertet wird
als der "schnelle Gewinn".
Große Unternehmen sind Hierarchien und nicht demokratisch
Sie können deshalb ähnliche Symptome aufweisen wie Monarchien
oder Diktaturen, einschließlich des Realitätsverlustes der
Führungsspitze. Ich habe mich mit diesem Thema in meinem Buch
"Die Informationsbarriere" beschäftigt und finde meine
Aussagen durch aktuelle Ereignisse immer wieder bestätigt. Hier
noch ein kurzes Zitat:
In der Phase des Niedergangs hat sich die Hierarchiespitze, umgeben von
einem Hofstaat williger Mitarbeiter, so weit von der Realität
gelöst, dass sie die Möglichkeiten der Organisation über-
und die Risiken der eigenen Pläne unterschätzt.
Verstärkt wird dieser Effekt durch die bewusste Kontrolle und
Manipulation von Informationen. …. Die höchsten
Repräsentanten der Hierarchie werden auf diese Weise hofiert und in
ihrem ohnehin nicht geringen Selbstbewusstsein, das sie bis an die
Hierarchiespitze befördert hat, bestärkt. Proklamierte
Gottgleichheit und überirdisches Sendungsbewusstsein sind nur die
Spitze des Eisberges aus Personenkult und Selbstüberschätzung.
Personalberater sind die Spielerberater der Wirtschaft
und genauso umgarnen manipulieren und hieven sie diese in einen Hort des manipulativen Geldverdienens gegen Provision. Nunja, wer die ganzen Verantwortlichkeiten outsourct wie mittlerweile üblich in der Wirtschaft hofft damit auch, die Verantwortung los zu sein. Dies ist aber gerade bei den Human Ressourcen und auch Kundendaten etc. gegen alle geschäftlichen, moralischen und gesellschaftlichen Normen und Verantwortlichkeiten aus den geltenden Gesetzen!
In Unternehmen wie AGs gibt es keine Verantwortung ,es gibt nur die"Verantwortung "definierte Ziele
zu erreichen.Und diese Verantwortung hat nichts mit dem üblichen
Verständnis von Verantwortung zu tun.Die mißbräuchliche
Verwendung des Begriffs Verantwortung sieht man beispielsweise wenn
Manager Jemanden los werden wollen,weil dieser Jemand gefährlich
für sie werden könnte,dann nimmt man diesem Jemand die
Jahresziele weg und definiert laufen neue zB Monatsziele ,die dieser
Jemand erfüllen soll,obwohl er die Arbeitsmittel oder Personal
nicht hat.Und sagt dabei,dass dieser Jemand nun (plötzlich)
selbstverantwortlich als Person für sein Tun sei.So kann man dann
besser kündigen.
Daran sieht man,dass ein Manager gar nicht verantwortungsfähig
ist.Viele Manager auf verschiedenen Stufen ,die ich kennenlernte,wurden
befördert,gerade dann,wenn sie Mist gebaut haben,aber zwischendurch
es ermöglicht hatten,dass der nächst höhere Manager
Karriere gemacht hat.In AGs gibt
es"Personenloyalität"selbst dann noch,wenn diese nicht
mehr angebracht ist und Sachloyalität notwendiger denn je geworden ist.
Also wenn die Firmen gute verbraucherfreundliche Produkte bieten ...
... ist mir das Privatleben von deren Mitarbeitern ziemlich egal. Moralismus ist allenfalls dann von Relevanz, wenn die Firmenleistung darunter leidet oder sich sonstwie gesellschaftsschädigende Effekte ergeben. Ob die Firmen nun den Managern irgendwelche Fantasieboni zahlen oder dem Topp-Vertreter die Übernachtung in einer Luxus-Suite gönnen - bezahlen müssen das letztlich die Aktionäre. Und für die stellt sich die Rechnung im Zweifel anders dar als für den einflusslosen Steuerzahler bei Staatsunternehmen.
ja genau, und das dürfen sie auch, so wie alle anderen der
sogenannten eliten unserer heutigen gesellschaft z.b. in der politik
ebenso!
es geht alles rein, jede misswirtschaft wird noch mit boni belohnt,
zuvor wird ein bissl an der bilanz geschraubt, damit der misserfolg
nicht gar so misslich wirkt.
es werden gesetze und verträge gebrochen am laufenden band, ohne
dass jemand dafür gerade stehen müsste. und auch ohne dass das
volk dagegen aufsteht, dass die dinge noch viel zu sehr auf der
materiellen ebene betrachtet: uns gehts doch eh noch gut...
für diese misswirtschaft werden sie auch noch belohnt, indem sie
dann beim staat, und somit bei uns steuerzahlern die hand aufhalten
dürfen, damit sie "gerettet" werden
europa wird sehenden auges ins desaster geführt, aber an den
rahmenbedingungen, an der ganzen bisherigen gangart hat sich trotz
zahlreicher lippenbekenntnisse genau gar nichts geändert.
fazit: sie fühlen sich sicher, weil wir als gesellschaft sie sich
sicher fühlen LASSEN!
Aufsichtsräte werden oft aus den ehemaligen Vorständen berufen oder aus anderen Gebieten, wie die Elefantenfriedhöfe von Politikern. Bei staatlichen Unternehmen, vor allem Banken (Landesbanken, Sparkassen, Volksbanken), aber auch Energieunternehmen, städtischen Unternehmen und anderes, sind dann nicht nur die Berater und Aufsichtsräte sachfremd, sondern auch die Top Manager sachfremd. Da wird nicht nur das Vorstandsgehalt teuer, sondern auch Entscheidungen. Seehofer sagte vor CSU-Mitgliedern zu Berlin: "Die können nixht einmal einen Flughafen bauen". Kretschmann wird letztlich doch ja aber zu Mitfinanzierung von Stuttgart 21 sagen müssen. Da wird es dann einmal nicht darum gehen, ob Reisen und Konkubinen an der Spitze der Fehlinvestitionen sind, sondern welches Bundesland und welche Stadt das meiste Geld aus den Steuern der Bürger verschleudert. Dazu gehören natürlich auch die Kosten für Strom, Müllabfuhr, Strassen, Tunnells u.s.w.
Die Spätfolgen der geistig-moralischen Wende und des Sieges über die Kommunisten
Uups, was ist das denn für ein Zusammenhang wird sich jeder Leser
fragen, nur nicht jene, die das System des real-existierenden
Sozialismus in der Ostzone studieren konnten.
Deutschland 2012 ist so etwas wie eine Neuauflage des stalinistischen
Führungskaderdiktatursystems, nur eben mit kapitalistischen Mitteln
und Instrumenten optimiert. Daher der heute in den deutschen
Konzernunternehmen vorherrschende Totalitarismus, der täglich auf
der Jagd nach neuen Sensationsmeldungen und Hoffnungsträgern ist,
weil im so gut wie alle inneren Qualifikationen fehlen.
Die geistige, ethische, sittliche, professionelle und intellektuelle
Verarmung der heute herum marodierenden und brandschatzenden
"Führungskräfte" ist auf die Parole
"Können? Können muss nicht sein. Kennen! Kennen muss
sein!", mit der Kohl, Genscher & Konsorten ihre Erben in diese
neuen Kaderfunktionärswirtschaft entlassen haben.
Total realleistungsunfähig, aber INSM-Botschafter.
Zieht sich durch alle Lebensbereiche...
...der Vermieter, der mnt im Haus wohnt und von mir die Einhaltung der
Ruhezeiten erwartet hat, sich selbst und seiner Famile aber keine
Grenzen zu setzen gedacht hat. In der nachfolgenden Wohnung die
Nachbarn, die von anderen Rücksicht erwarten, aber die Regeln des
unterschriebenen Mietvertrages nicht einhalten. Die Ruhezeiten einhalten
sollen die anderen, das Putzen und die Hausordnung machen sollen die
Anderen. Das Leben der Anderen - viel Spaß am Kommunismus. Und
Vermnieter kümmern sich auch kaum um ihre Immoblien, wohnalagen.
Mit solchen Mneschen kann man keinen Staat mache und alle werden arm.
Abzocken , sich um nichts knümmern, Realitätsverlust. alles
auf andere Menschen abwälzen. Mir ist nur noch übel! Oder nach
Oben buckeln und danch unten treten. Es gibt immer einen, den man dann
zum Sündenbock erklärt, vor allem diejenigen die das
Mindestmaß an Recht und Moral fordern. wie die Vampire kleben sie
an denjenigen, die sich verpflichtet fühlen Moral und Gesetze einzuhalten!
Versicherungsgesellschaft Ergo belohnt erfolgreiche Vertreter mit Prostituierten auf Firmenkosten
Und Lobbyverbände belohnen in ihrem Sinne erfolgreiche Abgeordnete mit Prostituierten auf Fimenkosten. Wenn Manager der Ruf der Wirtschaft belasten, dann belasten korrupte Abgeordnete den Ruf der Parlamente. Und der ist heutzutage noch wesentlich schlechter als der der Wirtschaft. Warum wohl?
Befürchten die Headhunter etwa, selbst in einen schlechten Ruf zu geraten?
Keine Sorge, den haben sie schon. Ansonsten trifft der Beitrag durchaus
des Pudels Kern.
Schon hunderte Jahre vor Christi Geburt hatten die Griechen eine Parabel
vom Magen und den Gliedern, die später durch Menenius Agrippa und
andere vielfach aufgegriffen, abgewandelt und auch zweckentfremdet
wurde. Darin werden die Einheit des menschlichen Körpers und die
Abhängigkeiten seiner Organe beschrieben mit dem Ergebnis,
daß nur ein Zusammenwirken aller Organe die
höchstmögliche Leistung garantiert und die Verweigerung
einzelner, scheinbar unwichtiger Organe den Tod des gesamten
Körpers verursachen kann.
Das scheinen unsere "Eliten, Experten und
Leistungsträger" längst vergessen zu haben, anders ist
ihre Realitätsferne nicht mehr zu erklären. Denn sie selbst
sind es, die an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen. Allerdings gilt
das auch für den Rest der Gesellschaft, der nie gelernt hat, seine
berechtigten Ansprüche an die Gesellschaft durchzusetzen.
Es gehören eben immer mindestens zwei dazu
Was da von deutschen Managern berichtet wird kann man auch von vielen Grundschulkindern sagen: Einfach schlecht erzogen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.12.2012 11:57 Uhr@Georg Kerksieck
Ungezogenheit und Verletzung werden oftmals von Managern als
Voraussetzung zur Beförderung gesehen.Moral ist eigentlich eine
Konvention von Menschen wie man in einem Unternehmen zusammenleben
will.Im Prinzip will man nicht mehr zusammenleben,sondern
zusammenfunktionieren,mit der Wirkung für Vorteile für die
Einen ,erhebliche Nachteile für die Anderen.Deshalb kennt man auch
im Sprachgebrauch zB den Mann fürs Grobe oder die Kombination des
scheinbaren Retters und seines Mitspielers des Schlächters.
Es stellt sich die Frage,wie ein Einzelner sich in einem moralfreien
Umfeld sich wehren kann.Strategische Allianzen funktionieren in einem
morallosen Umfeld nicht mehr.Mancher kennt das Phänomen,wenn einer
sich wehrt und sich auch für das Ganze einer Sache einsetzt,dass
der liebe Kollegen rasch von der "Bahnkante" zurücktritt.
Ein Lösungsansatz wäre,dass man den Gesetzen,denen ja eine
Moral(Konvention wie halten es wir) innehaben eine hilfreiche
Erweiterung verpasst.
Nett, dass die Personalmanager sich freisprechen
Aber: wer installiert denn diese grosskopferten , halbwissenden, Dilettanten in den Führungs-Etagen. das sind doch die Personalmanager. Die Auswahl-Kriterien sind seit 1958 mmer dieselbe: Druck machen können, bedingungsloses Scheitern zulassen, Egozentrik auf der allerhöchsten Stufe und Menschenverachtung als Lebensthema! Die Leiden der Leitenden hat schon 64 davon berichtet, immer noch richtige Bestseller. 95% aller Vorsitzenden inkl. Cromme sind psychisch defekt. (Prüfe die Geschäftsberichte von Krupp seit 25 Jahren und man wird feststellen, dass dieser Konzern durch und durch marode ist- dank seiner Führung!)
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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