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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Opel Citroën-Modell C5 soll in Rüsselsheim vom Band laufen

 ·  Wie geht es weiter mit dem Opel-Stammwerk in Rüsselsheim? Nach Informationen der F.A.Z. hat die Unternehmensleitung der Belegschaft angeboten, dass dort in einigen Jahren die nächste Generation der Citroën-Mittelklasselimousine C5 vom Band laufen könnte.

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© Michael Spehr Mittelkonsole im Citroen C5

Die Pläne für die Allianz zwischen dem amerikanischen Opel-Mutterkonzern General Motors und dem französischen Autohersteller PSA Peugeot Citroën nehmen immer klarere Formen an. Nach Informationen der F.A.Z. hat die Opel-Unternehmensleitung der Belegschaft angeboten, dass in einigen Jahren die nächste Generation der Citroën-Mittelklasselimousine C5 - ein Konkurrent des Opel Insignia - in Rüsselsheim vom Band laufen könnte. Das zusätzliche Produktionsvolumen ist als Ausgleich für den geplanten Abzug der Produktion des wichtigen Kompaktwagenmodells Astra aus Rüsselsheim (F.A.Z. vom 7. Mai) gedacht.

In einer Betriebsversammlung am Montag will Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug die Belegschaft über die Sparpläne informieren. Neben den Ministerpräsidenten von Hessen und Rheinland-Pfalz, Volker Bouffier (CDU) und Kurt Beck (SPD), wird dem Vernehmen nach auch der ebenfalls eingeladene Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke zu der Versammlung kommen. Von ihm wird Klarheit über die seit Monaten in Arbeit befindlichen Sanierungspläne erhofft - insbesondere darüber, ob das Werk in Bochum geschlossen und die Produktion des Familienwagens Zafira nach Rüsselsheim verlegt werden soll.

Regierungschefs der Opel-Länder verlangen Sicherheiten

Die Ministerpräsidenten der vier deutschen Opel-Länder wollen gemeinsam für den Erhalt der vier Werke kämpfen. „Wir werden die deutschen Standorte nicht auseinanderdividieren lassen“, erklärten Hannelore Kraft, Kurt Beck (beide SPD), Volker Bouffier und Christine Lieberknecht (beide CDU) in einer gemeinsamen Erklärung in Berlin. Der Standort Deutschland dürfe von GM nicht länger in Frage gestellt werden.

Opel leidet neben den Spekulationen, die die Marke seit Jahren beschädigen, auch unter der Schwäche der Nachfrage. In den ersten drei Monaten des Jahres schrumpfte der Absatz in Europa um 16 Prozent auf 228 000 Einheiten. Der Marktanteil sank unter 7 Prozent, der Verlust stieg auf 250 Millionen Euro.

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Jahrgang 1972, Redakteur in der Wirtschaft.

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