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Veröffentlicht: 17.07.2017, 19:12 Uhr

F.A.Z. exklusiv Neue Olympia-Hoffnung für ARD und ZDF

Die öffentlich-rechtlichen Sender geben nicht auf: Sie verhandeln wieder mit Eurosport über Direktübertragungsrechte an den Spielen.

© pixathlon / action images Versandet: Ein Kameramann stürzt bei der Übertragung des olympischen Beach-Volleyballs.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF führen mit dem amerikanischen Konzern Discovery wieder konkrete Gespräche für eine Liveberichterstattung von Olympischen Spielen. Das hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung erfahren. Erst einmal geht es um die Winterspiele im nächsten Jahr in Pyeongchang (Südkorea). Aber auch mit Blick auf die dann folgenden olympischen Veranstaltungen in Tokio (Sommer 2020), Peking (Winter 2022) und Paris oder Los Angeles (Sommer 2024) ist eine Kooperation wahrscheinlicher geworden. „Die Tür ist wieder auf“, heißt es aus Verhandlungskreisen.

Im vergangenen November waren die Verhandlungen wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen eingestellt worden. Da entschied sich Discovery, die Direktübertragungen als Rechteinhaber selbst auf seinem Sender Eurosport auszustrahlen. Jetzt steht die Kehrtwende bevor. „Wie die öffentlich-rechtlichen Sender hat auch Discovery immer betont, dass es uns ein Anliegen ist, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die die Olympischen Spiele wertschätzen“, sagte die Deutschland-Chefin von Discovery, Susanne Aigner-Drews, der F.A.Z. Vom ZDF hieß es auf Anfrage: „Wir sind in Kontakt mit Discovery – auch vor Ort in Südkorea.“ Man sei ja Rechteinhaber für die Paralympics der behinderten Sportler. Dementiert wurden Verhandlungen über Olympia-Liverechte nicht.

F.A.Z. Mehr dazu in der F.A.Z. vom 18.07.2017. Am Vorabend schon in der F.A.Z. -App und als E-Paper.

Im Jahr 2015 hatte der amerikanische Medienkonzern Discovery die Liverechte auf dem europäischen Markt für zwei Winterspiele (2018 und 2022) sowie zwei Sommerspiele (2020 und 2024) vom Internationalen Olympischen Komitee für rund 1,3 Milliarden Euro erworben. Der Anteil für Deutschland soll bei annähernd 150 Millionen Euro gelegen haben.

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