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Ost und West : Renten sollen 2018 um über drei Prozent steigen

  • Aktualisiert am

Die neue Regierung muss höhere Renten absegnen. Bild: dpa

Aus einem neuen Bericht der Bundesregierung geht offenbar hervor: Ein „Standardrentner“ soll im kommenden Jahr 43 Euro mehr im Monat erhalten.

          Die Renten in Deutschland sollen einem Medienbericht zufolge 2018 im Schnitt um mehr als drei Prozent erhöht werden. Das Plus werde in den alten Ländern voraussichtlich 3,09 Prozent und in den neuen Ländern 3,23 Prozent betragen, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Montag vorab unter Berufung auf einen Entwurf des Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung.

          Die neue Regierung muss eine solche Erhöhung absegnen, die im Frühjahr festgelegt werden soll. Dem Entwurf zufolge erhielte ein sogenannter Standardrentner, der 45 Jahre lang durchschnittlich verdiente und entsprechende Beiträge einzahlte, etwa 43 Euro mehr im Monat, berichteten die RND-Zeitungen vorab. Bis 2031 sollen die Renten demnach um insgesamt 36 Prozent und jährlich im Schnitt um 2,2 Prozent steigen.

          In der Rentenversicherung könnte der Beitragssatz bereits Anfang 2018 um 0,1 Prozentpunkte auf 18,6 Prozent sinken. Dem Kanzleramt liegt ein Entwurf einer entsprechenden Verordnung des Arbeitsministeriums vor, die auf einer Kabinettssitzung am 22. November beschlossen werden soll. Endgültig entschieden wird über die Rentenerhöhung für 2018 erst im kommenden Frühjahr, wenn abschließende Daten zur Lohnentwicklung 2017 vorliegen.

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