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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Förderung von Grünstrom So wird die Industrie von steigenden Stromkosten verschont

 ·  Der Ausbau der Ökostromerzeugung treibt die EEG-Umlage. Privathaushalte die volle Wucht der Erhöhung - doch viele Betriebe sind davon befreit. Von 125 Euro, die ein Haushalt zahlt, entfallen 30 Euro auf die Entlastung der Industrie. Ein Überblick über die Subventionen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (55)

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 09.10.2012 14:03 Uhr

Die Verantwortung ist aber in der Abwägung zu sehen. Noch einige Jahre etwas

solider planen und angemessen den Umstieg angehen und die Bürger eben nicht über Gebühr belasten. Natürlich hätte man noch viele Milliarden an Steuern aus der Kernkraft gewinnen können. Ja der Schuldenabbau wäre möglich und der Ausstieg.

Diese hysterische Wende war nicht nötig und löst ke8ines der Probleme auch nicht das Thema Kernenergie.

Wer nur ja oder nein sagt ist unehrlich. Es geht um angemessenes Umsteigen bei praktisch Null Belastungen.

Gegen erdrosseln durch unerträgliche Lasten für alle Verbraucher und trotzdem unsichere Versorgung

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Jan Nebendahl
Jan Nebendahl (Flin2) - 09.10.2012 11:12 Uhr

Die zynische Politik der Koalition gegen Markt und Bürger

Ist das freie Marktwirtschaft, wenn 25% der Stromausgaben der Bürger zu denen umverteilt werden, die am meisten Strom verbrauchen? Hier wird doch nicht effizientes Handeln belohnt, sondern im Gegenteil ein Anreiz gesetzt, möglichst viel zu verbrauchen, damit man die Subventionsschranken überschreitet.

Und der Bürger bekommt dafür warme Worte. So zahlt der Bürger die lohnenden Investitionen für Dachflächenbesitzer einerseits (20 Jahre, 6% und mehr), und die Stromvergeudung der Großverbraucher andererseits. Dafür bekommt der Bürger dann Herrn Altmaiers warme Worte in Form einer Stromsparberatung. Und Herr Rösler feixt sich eins, dehnt die Stromsubventionen auf der einen Seite aus (Netzentgeltbefreiung, Senkung des notwendigen Jahresstromverbrauchs von 10 GWh auf 1 GWh), erhöht die Kosten für die Verbraucher, und beklagt dann, dass die Kosten so hoch sind, weswegen alles nach seinem Gusto geändert werden soll.

Das ist zynische Politik der Koalition gegen den Bürger.

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Wilhelm Stock

Subvention?

"So wurde fast 97.000 Betrieben des produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft die Steuer erlassen, weil sie bis zu 2 Megawatt Strom erzeugten und selbst verbrauchten. Damit sparten sie 2,2 Milliarden Euro Steuerzahlungen."

Muss denn jetzt auch der Eigenverbrauch von Solarmodulbesitzern als verdeckte Subvention gewertet werden?

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Dietmar Blum

Er sollte

deutsche und europäische STEUERVERSCHWENDER hier vor Ort jagen!

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Wolfgang Richter

Öko-Planwirtschaft

Wie die Ossis sagten: Wir haben es hinter uns, ihr habt es noch vor euch.
Daß neben der Euro-"Rettung" hier ein weiteres groteskes planwirtschaftliches Monster entsteht, wundert angesichts der K-Gruppen-Vergangenheit praktisch aller "klassischen" Führungspersonen der Grünen niemand.
Daß sich aber eine vorgeblich schwarz-gelbe Regierung diesen kriminellen Schwachsinn angezogen hat, spottet jeder Beschreibung. Vor allem, daß eine promovierte Physikerin, unsere Klimakanzlerin, dies aktiv vorantrieb.
Zufallsenergie kann keine sichere Grundlast bieten, die für eine bezahlbare und zuverlässige Stromversorgung nötig ist.
Wenn der Bevölkerung AKWs auf die Dauer zu gefährlich sind, muß diese Grundlast eben fossil erzegt werden - mit etwas mehr CO2. Davon geht die Welt nicht unter.
Dafür sollte man den Öko-Ayatollahs von UBA, "Umwelthilfe" etc. endlich den Geldhahn zudrehen und sie in Hartz IV schicken.

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 08.10.2012 20:40 Uhr

Klimaschutz und Atomausstieg sind Götzen.

Götzen sind da, wo Aberglaube herrscht. Berechnen von CO2-Fußabdrücken... was anderes ist doch das persönliche Horoskop auch nicht. Wer es eine Nummer kleiner haben möchte, liest das Horoskop in der Zeitung und liest sich durch, wieviel CO2 bei dieser oder jener Tätigkeit anfällt.

Wo Götzen sind, wird nicht hinterfragt, wie sinnvoll es ist. Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit (eine Aktion kann sinnvoll sein, aber nicht wirtschaftlich, weshalb man sie verwerfen sollte) ist geradezu Blasphemie. Wer anzweifelt, dass in der Nähe von Kernkraftwerken die Leukämie-Raten von Kindern höher wären, ist ein Häretiker.

Die politische und mediale Elite ist keine intellektuelle Elite. Er herrscht geradezu intellektuelle Beliebigkeit. Theologen bewerten die Nutzung der Kernenergie, Sarah Wiener (Köchin, keine Wissenschaftlerin) verlautbart, dass Bio besser für die Umwelt und für den Menschen wäre und Peta wird für eine Tierschutzorganisation gehalten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 12:22 Uhr
Jan Nebendahl
Jan Nebendahl (Flin2) - 09.10.2012 12:22 Uhr

Klimawandel hat reelle Kosten

Der Klimawandel hat ganz erhebliche und reelle Kosten. Die Schätzungen dafür hängen von zahlreichen Variablen ab, liegen allerdings üblicherweise zwischen 20 US-$ und 200 US-$. Die Bundesregierung geht mMn von ca. 70.- € / Tonne CO2 aus.

Das heisst, dass weltweit momentan zwischen 600 und 6.000 Mrd. US-$ an Schäden "angespart" werden. Diese Rechnung wird beglichen werden, in Form von Ernteausfällen, steigenden Meeresspiegeln, Waldbränden, Überschwemmungen und Dürren.

Und das ist kein Aberglaube, sondern beruht auf aktuellen wissenschaftlichen Daten und Studien, also das genaue Gegenteil von Aberglaube.

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Closed via SSO

Wenn "Öko-Energie" so gut wäre, warum entläßt man sie nicht in den freien Markt?

Ganz klar. Sie ist unwirtschaftlich und nur für bestimmte Nischen interessant. In einem freien Markt, den der Staat nicht mittels Lobbyistenhilfe u. a. reglementiert, würde automatisch die wirtschaftlichste und damit auch effizienteste Energiegewinnung sich durchsetzen. Das kann Wasser sein, aber auch Kernkraft, Gas oder Kohle. Das können die (freien) Märkte entscheiden. Dort ist niemand bereit sein Geld freiwillig aus dem Fenster zu werfen. Der Staat jedoch, der noch nie seit Menschengedenken effizient handelte, vielleicht nur für ein paar schädliche Günstlinge, kann und wird nie das erreichen, was ein freier Markt erreichen kann. Es ist so einfach. Aber lieber lassen sich viele Deutsche in Angst und Schrecken verstetzen, wie zu Zeiten des Ablaßhandels. Es wird Zeit, dass mehr Deutsche ihren Hintern hoch nehmen und aus ihrem selbst gewählten und verschuldeten intellektuellen Prekariat ausbrechen. Nur freie Märkte verteilen knappe Güter effizient.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 11:33 Uhr
Jan Nebendahl
Jan Nebendahl (Flin2) - 09.10.2012 11:33 Uhr

Externe Kosten internalisieren

Man könnte das alles dem Markt überlassen, aber nur, wenn die externen Kosten wie Endlagerung oder Schäden durch CO2-Erzeugung auf die Stromerzeugung angerechnet würden. Würde das geschehen, wäre es durchaus sinnvoll, alles dem Markt zu überlassen.

Solange diese externen Kosten nicht internalisiert werden, setzt sich nur die umweltschädlichste Energieform durch, deren externe Kosten vom Staat (bzw. allen Bürgern) in Form von Umwelt- und Gesundheitsschäden bezahlt werden müssen.

Und diese gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, ist Aufgabe des Staates. Der Markt selbst korrigiert Marktversagen (z.B. "Tragedy of Commons") nicht.

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Lutz Wendorff

Wir werden der Verantwortung unserer Generation nicht gerecht!

Die Gruenen verhindern das. Taeglich sterben etwa 50 Millionen Menschen an Hunger! Mehr als 1 Milliarde beendet den Tag hungrig! Auch ich dachte mal, "was soll man machen?, bring ich mehr zu Essen, werden mehr Kinder geboren, so gibt es kein Entrinnen vom Hunger". Jetzt habe ich gelernt, dass die Geburtenraten auch in den "problematischen" Laendern drastisch zurueckgegangen sind und wir koennen uns darauf besinnen, was zum Wohlergehen fehlt!
Die Schluesselresource schlechthin ist Energie! Und in Form von Uran und Thorium haben wir vergleichsweise unerschoepfliche Quellen! Wir koennen damit 10 Milliarden Menschen auf US-Niveau mit Energie versorgen so lange die Sonne scheint. Die Technologie ist fertig entwickelt und hat alle Tests mit Bravour bestanden. Der IFR wurde politisch kaltgestellt, zuletzt durch einen Federstrich von Bill Clinton in 1994. Man denke an Energieindustrie, Heizungsbauer, Militaer in vielen Laendern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 11:53 Uhr
Jan Nebendahl
Jan Nebendahl (Flin2) - 09.10.2012 11:53 Uhr

Nicht korrekt

Der Anteil der Kernkraft an der weltweiten Stromerzeugung liegt derzeit bei 11%. Die Uranvorkommen reichen beim Verbrauch wie 2009 noch ca. 200 Jahre. Wenn Sie also den Stromverbrauch weltweit deutlich erhöhen (alle auf US-Niveau), und dazu den gesamten Strom mit Kernkraft erzeugen, hätten wir also noch Uran für 10 Jahre.

Sie müssen einsehen, dass dies kein tragfähiges Konzept ist.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.10.2012 19:07 Uhr

Immer wieder auffällig, dass die Ideologen "wie die Meiers" immer anderen Ideologie

beimessen, unterstellen.

Dass niemand dafür bezahlt werden muss, der klar im Kopf die Ideologie dieser Atomkraftgegner die die Abschaltung sofort forderten, ist wohl klar.

Ja diese Wende ist und bleibt wirtschaftlich / physikalisch wie auch der Belastung aller Menschen in Deutschland eine hysterische Reaktion durch verbohrte Grüne veranlasst.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 11:58 Uhr
Jan Nebendahl
Jan Nebendahl (Flin2) - 09.10.2012 11:58 Uhr

Atomausstieg ist eine politische Entscheidung

Die Entscheidung betrifft ausschliesslich die Eintrittswahrscheinlichkeit eines katastrophalen Unfalls. Atomkraft ist sicher und günstig, wenn man dieser Eintrittswahrscheinlichkeit einen geringen Wert zuweist. Steigt dieser Wert, gewinnen die gigantischen Kosten eines solchen Unfalls erheblich an Gewicht.

Fukushima hat gezeigt, dass die Beherrschbarkeit dieser Energieform niedriger liegt, als immer behauptet wurde. Somit gab es in der Bevölkerung eine Mehrheit für den Atomausstieg. Und da wir in einer Demokratie leben, in der man schlecht mittelfristig gegen die Mehrheit regieren kann, hat die Bundeskanzlerin eine Neubewertung ihrer Position vorgenommen.

Was das mit den Grünen zu tun haben soll, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben.

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Lutz Wendorff

Die Energiewende ist physikalisch Unsinn und politisch fragwuerdig!

Nichts auf der Welt hat eine Energiedichte und einen Vorrat davon wie der Massendefekt den man mit schweren oder leichten Atomkernen nutzen kann. 1 GWa mit Kohle benoetigt 3,5 Millionen Tonnen. US-Kohle enthaelt zwischen 1 und 4 ppm Uran, also wird fuer jedes GWa 3,5 bis 14 Tonnen Uran ungenutzt in die Biosphaere gebracht! Ein schneller Brueter wie der IFR kann in einem voellig sicheren Verfahren aus jeder Tonne Uran (ungefaehr 54 Liter) 1 GWa erzeugen. Verschwindend geringe Mengen Muell die nur etwa 300 Jahre gesichert werden muessen. Beim LFTR fuer Thorium gilt das gleiche. Also baut endlich den IFR dessen Testreaktor alle Wuensche voll erfuellt hat, macht einen Prototyp und lasst ihn dann in Serie gehen. Spaetestens in 10 Jahren kann der wie am Fliessband erzeugt werden. Uran und Thorium reichen fuer 10 Milliarden Menschen auf US-Niveau so lange die Sonne scheint.

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Christian Wrobel

Eine gute Übersicht über die versteckten Subventionen der Industrie!

Und dass das vielen, auch der Industrie selbst, kein angenehmes Thema ist, über das man gerne spricht, zeigt die Tatsache, dass diese Subventionen in keinem offiziellen Bericht auftauchen und natürlich auch dem Stromkunden, der diese Kosten mitbezahlt, diese Informationen vorenthalten werden!

Aber die Ungerechtigkeit ist damit noch nicht zu Ende!

Die "Erneuerbaren Energien" haben dafür gesorgt, dass

1. das Stromangebot am Spotmarkt sich in den letzten Jahren vergrößert hat und
2. die Strompreise am Spotmarkt gefallen sind (seit 2008 um ca. 2 Cent/ kWh).

Dieser Preisvorteil (in Summe ca. 6 Mrd. Euro) ist bei den Stromeinkäufern am Spotmarkt gelandet, i.d.R. Stromanbieter und große Stromverbraucher. Also genau die gleiche Gruppe, die bereits von den diversen Ausnahmen und Befreiungen auf der Kostenseite profitiert haben!

Dabei werden die Strompreissubventionen der Industrie zum größten Teil gar nicht benötigt oder sind teilweise sogar kontraproduktiv, wie Untersuchungen belegen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.10.2012 22:43 Uhr
Christian Wrobel

Austariertes marktwirtschaftliches System?

Mag sein, dass es das irgendwo gibt, im Strombereich hat es das in Deutschland jedenfalls noch nie gegeben. Mehr als90% aller in Deutschland gebauten konventionellen Kraftwerke wurden vor 1998 und damit noch zu Zeiten der Gebietsmonopole gebaut. Hätte es in Deutschland immer einen freien Markt gegeben, die Struktur sähe mit Sicherheit anders aus!

In der Tat, insgesamt ist es ein Nullsummenspiel. Nur dass die privilegierten Industriekunden alle Vorteile genießen und die nicht-privilegierten Stromkunden alle Nachteile in Kauf nehmen müssen. Ich habe ein Problem damit, Sie offenbar nicht?!

Ich habe Ihnen schon einmal versucht zu erläutern, dass die genannten 8 Mrd. Euro ein nominaler Betrag sind und auf reale Preise in 2012 umgerechnet werden müssten, um diese mit heutigen Zahlungen vergleichen zu können. Außerdem beinhaltet die Zahl ausschließlich Forschungssubventionen. Wenn Sie eine realitätsnähere Ziffer (ca. 80 Mrd. Euro) haben wollen, kann ich Ihnen ein Gutachten des DIW empfehlen

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Lutz Wendorff

Die Kosten der Stromproduktion steigen unaufhaltsam.

Mit Dumpingpreisen bezahlt per Zwangsumlage vom Stromkunden kann ich leicht an bestimmten Stellen den Preis senken.
Der Vorteil ist gleich Null, denn er bringt das austarierte marktwirtschaftliche System, zu dem selbstverstaendlich Gewinne gehoeren muessen, nur durcheinander.
Die LWR-Subventionen berechnen sich auf knapp 8 Milliarden, nicht mehr. Grundlangenforschung wird generell nicht eingerechnet, auch bei PV und Windmuehlen nicht. Der Windstrom ist um ein Vielfaches teurer und die Leistungen sind im Mittel eher bescheiden und absolut unzuverlaessig.

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Frank Müllers

Betr.: Mangelnde Effiziens der erneuerbearen Energien

Bedauerlich, das hocheffiziente Energiekonzepte, die schon jetzt einen Großteil unseres stets steigenden "Energiehungers" decken, immer noch als rückschrittlich und zu teuer diffamiert werden. Als Gegenbeweis folgender Artikel vom 06.10-2012, von Rainer Kamm den ich mir erlaube auszugsweise hier zu zitieren: "Heute erleben wir in Deutschland einen Allzeitrekord: Viel Wind und Licht erzeugen in den Wind- und Solaranlagen zusammen etwa 25 Gigawatt (GW) und decken so rund 40 % des in Deutschland verbrauchten Stroms. Das beschert uns dass sonnige und windige Herbstwetter und wird ermöglicht durch die Investitionen in weit über einer Million Solar- und Windanlagen. Zusammen haben die Solar- und Windanlagen stundenlang 25 GW Strom erzeugt. Am Nachmittag sank die Solarleistung und stieg die Windleistung, so dass zusammen die Leistung auf dem Allzeithoch blieb....
Die Windanlagen liefern den Strom für 5 – 9,5 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh)."
So viel zu "uneffizient und zu teuer"!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.10.2012 22:06 Uhr
Wolfgang Richter

Leider

Leider liefern die alternativen Zufallsenergien den Strom völlig unregelmäßig und fast immer zum falschen Zeitpunkt. Wieviel kostet 1kWh alternativer Strom zum richtigen Zeitpunkt?
Da gute Energiespeicher (Leistung, Wirkungsgrad, Preis) nicht zur Verfügung stehen, belastet und destabilisiert der Öko-Strom vorwiegend das Stromnetz.

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Otto Meier

Frau Gruber, betreiben Sie ein AKW oder wer bezahlt Sie?

An anderer Stelle habe ich ja bereits den Vorschlag gemacht, alle Kosten aller Energiearten auf die privaten Haushalte umzulegen, die bislang noch vom Steuerzahler in Form von Subventionen etc. getragen werden. Das würde allen Ideologen doch den Wind aus den Segeln nehmen und die Realitäten offenkundig werden lassen.

Also, was halten Sie davon?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.10.2012 14:36 Uhr

Nein die Industrie hat den Strompreis ~ 5 Cent / kWh schon fast 2 Jahrzehnte auf dem Niveau

gehalten.

Dass EEG geht die Industrie nichts an und wenn dann nur als durchlaufenden Kostenblock der mit Aufschlag weiter gegeben wird. Auch immer weitergegeben werden sollte. Jedes Unternehmen arbeitet Gewinn orientiert. Ja EEG Grün die Keule plus MWSt 19% trifft immer den Richtigen , den Verbraucher.

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Closed via SSO

Die Industrie hat doch in den letzten 10 Jahren seit Schröder bombig verdient,

warum sollte sie jetzt für die erneuerbaren Energien mit bezahlen, nachdem sie auch daran bombig verdient. Das ganze System ist so pervertiert, daß es demokratisch gar nicht mehr entzerrt werden kann, weil die Vertreter der Demokratie durch Lobbyisten total korrumpiert worden sind.

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Siegfried  Weber

Relevanz?

Aha! Es geht um 30 Euro pro 2-Personenhaushalt im Jahr. Ehrlich gesagt, schätze ich nicht, dass das jemanden umbringt.
Andererseits wird auch die Industrie nicht an hohen Strompreisen untergehen.Beispielsweise bei der Papierindustrie machen die Stromkosten 10-15% der Herstellungskosten aus oder an die 12% des Umsatzes von 15 Mrd Euro. Die chemische Industrie in Deutschland hat laut VCI eine Stromrechtnung von 4 Mrd Euro. Dabei setzt sie 180 Mrd Euro um. Die Stromkosten machen sozusagen nicht mal 3% des Umsatzes aus. Man muss sich aber vergegenwärtigen,dass die Verteuerung von Input-Faktoren was ganz normales in der Produktion ist.
Letztlich geht es hier um Kleinkram. Zumindest verglichen mit Problemen wie den Target-Salden. Entscheidet einfach und kümmert Euch dann um die wirklich wichtigen Sachen!

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 11:12 Uhr
Siegfried  Weber

Tatsachen

Heute habe ich gelesen, dass 600.000 Haushalte in Deutschland tatsächlich ihre Stromrechnung nicht bezahlen können. Vor diesem Hintergrund ist der einleitende Satz menes Beitrages tatsächlich provokant und trug gerade deshalb nicht dazu bei, den Kerngedanken meiner Aussagen zu vermitteln. Ich bedauere, wenn Frau Gruber und andere Leser sich daran gestört haben. Die sich daraus ergebende Diskussion war eben auch nicht in meinem Sinne.

Um es nochmal zu probieren:
Ich glaube nicht, dass kleinteilige Streitereien darüber, wer welchen Anteil an der EEG-Umlage trägt, zur Lösung der eigentlich zugrundeliegenden sozialen und wirtschaftlichen Probleme des Landes beitragen können.

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Siegfried  Weber

Falsche Baustelle

Sie sprechen die geringen Einkommen eines Teiles der Bevölkerung an. Gut! Das ist z.B. wirklich ein Problem, über das es sich nachzudenken lohnt. Mit dem man sich auch mal ausführlich und ernsthaft beschäftigen sollte. Dieses Problem möchte ich keinesfalls herunterspielen, wie Sie mir unterstellen.
Aber dieses Problem löst man nicht, indem man sich darüber streitet, wer nun 25% der EEG-Umlage tragen soll. Denn egal, wer sich am Ende trägt, ob Industrie oder Haushalte, steigen die Einkommen und Renten der Betroffenen dadurch nicht, nicht ausreichend, um die existenzielle Grundproblematik zu lösen.

Diese Problematik braucht einen anderen Ansatz. Das ist eine ganz andere Baustelle. Aber um sich damit mal effektiv zu beschäftigen, dürfen wir uns nicht mit solchen kleinteiligen Diskussionen wie der hier aufhalten.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.10.2012 19:34 Uhr

Noch ist es so, dass sehr viele Frauen kaum eine Rente oder wenn allenfalls weniger als 500 €

Ihre Rechnung ist der unsittlich Versuch das Problem zu runter zuspielen.

20,5 Millionen Rentner und viele ohne Zusatzversorgung.

3,5 Millionen Hartz IV und sicher mehr als 10 Millionen Gering Verdiener ist es unverschämt viel Geld . Das schlimme aber ist dass es unsinnig keines falls das Problem löst.

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Siegfried  Weber

@Frau Gruber: Nur die Ruhe

Hartz 4 betrifft ungefähr 3,5 Mio Haushalte, das sind weniger als 10%. M.M nach können solche Strompreiserhöhungen durchaus einen Anstieg der Sätze rechtfertigen.

Die 3500 KWh sind der Verbrauch eines 2 Personen-Haushaltes. Sie rechnen die Erhöhung nur eines Renteneinkommens dagegen. Soviel zur Ignoranz.

Kommen Sie lieber mal wieder runter.
In meinem Beitrag wollte ich sagen, dass sowohl 80% der Haushalte die zusätzliche Belastung dieser 30 Euro im Jahr, die ja auch nur ein Viertel der gesamten Umlage ausmachen, genausogut verkraften könnten, wie die betroffenen Industriezweige überwiegend auch. Letztlich geht es bei der Debatte, wer die Industrievergünstigungen trägt, um Kleinbeträge, wenn man es genau anschaut.

Dieser ganze Streit ums Kleinklein führt aber nicht weiter bei der Frage, wie die großen Probleme gelöst werden sollten. Bewahren Sie doch die Ruhe und den Blick fürs Wesentliche.


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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.10.2012 14:48 Uhr

Ignoranten kann man schlecht belehren. Ich versuch trotzdem

Der Durchschnittsrentner hat Brutto 1000 € im Monat minus KK = 900 €

3500 kWh mal 5,3 Plus MWSt = 6,3 Cent

Die letzte Rentenerhöhung betrug 2 % also netto ~ 18 € im Monat.

3500 mal 6,3 Cent = 220,50 € Also die gesamte Erhöhung der Rente geht an das EEG weg.

Der Hartz IV Empfänger mit 374 € bekommt ab 01,01,2013 382 € Also 8 € mehr die Erhöhung der Stromrechnung ~ 2 Cent / kWh = 3500 mal 0,02 € = 70 € im Jahr nur EEG. Und die Teuerung insgesamt ?

Ja dieser EEG Wahnsinn bringt die Menschen zur Verzweiflung.

Sicher werden sich einige tatsächlich deshalb umbringen. Verstande ?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.10.2012 13:44 Uhr

Natürlich lässt sich das ganz locker weitergeben.

Nur wer wirklich Ahnungslos ist will das nicht einsehen.

Dass BASF , die Deutsche Bahn AG oder die Ubahn und Straßenbahnbetriebe sofort weiter geben ist doch selbstverständlich.

Dass die Aluschmelze in Neuss es nicht weitergeben kann stimmt und deshalb zahlt der BUND JÄHRLICH hunderte Millionen € zusätzlich an direkter Subvention.

Ohne diese Stütze der Industrie ist unverzüglich alles dicht.

Aber selbst für die Betriebe die wenigen, die den EEG Grünspinn nicht weitergeben bei denen reduziert es natürlich die Steuerlast weil der Gewinn um genau diesen Betrag reduziert.

Wer zahlt den rechnerischen Verlustabzug ? Alle Steuerzahler.

Ja EEG ist eine Last die die Verbraucher geradezu erdrosselt.

Ja EEG ist sicher auch einen Arbeitsplatz Vernichtungseinrichtung weil Geld ( so die obigen Zahlen ~ 25. Milliarden € dem Volk entzogen wird.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.10.2012 17:14 Uhr
Ludwig Kirschstein

Holzschnitzartig

Die Idee, stromintensive Betrieb von der Umlage auszunehmen, stammt von -Trittin- bzw aus dem EEG 2003. Inzwischen wurde die Schwelle des Energiebezugs von 100GWh/a auf 1 GWh pro Jahr abgesenkt.
Die Aluhütte ist auf die Regelung angewisen. Aber inzwischen machen von ihr auch Molkereien und Brauerein usw. Gebrauch, die die Umlage schultern könnten soviel zum Thema Holzschnitt.

Dann stellen sich dieselben hin und beklagen, dass die Umlage für den Harz IV-Empfänger unbezahlbar wird.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.10.2012 16:16 Uhr

Dass vom Bund nachweislich, neben der nicht Berechnung des EEG und der Netzkosten

schon vor Jahren, nur damit Neuss nicht dicht macht, die Arbeitsplätze erhalten bleiben, hunderte Millionen € an direkt Subventionen gezahlt wurden ging durch die Medien.

Nein nicht Holzschnitzartig. Alu ist nur mit einem Energieanteil von um 50 % zu produzieren.

Ein Strompreis von ~ 8 Cent / kWh wäre nicht nur für das Werk Neuss das sofortige aus.

Deshalb zahlt der Bund neben aller Entlastungen aus dem Steuertopf des Finanzministers ~ 4 Cent / kWh als direkte Zuwendung.

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Ludwig Kirschstein

Immerhin..

Dass die Aluschmelze in Neuss es nicht weitergeben kann stimmt und deshalb zahlt der BUND JÄHRLICH hunderte Millionen € zusätzlich an direkter Subvention.

Vergleichen Sie diese These mit Ihrem Titel ("Natürlich..). Es drängt sich der Verdacht auf, dass Sie weniger an Diskussion als an holzschnittartiger Meinungsmache interessiert sind. Aber antworten werde ich Ihnen dennoch, sofern es meine Zeit erlaubt.

MfG B.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.10.2012 12:31 Uhr

Würde sie mit den Stromkosten belastet , gibt sie die Kosten selbstverständlich weiter.

Dass immer wieder diese Volksverdummung platz greift. Erhöhte Stromkosten bei Bahn und Straßenbahn aber auch der Chemischen wie der Metallindustrie werden weiter gegeben.

Wie die Maut der Speditionen werden alle Kosten den Preis für die Verbraucher zur Last.

Ja der Fahrpreis der Bahn wird natürlich um die EEG Umlage sofort auf die Fahrscheine umgelegt , wenn die Bahn sie zahlen müsste.

Die Kosten durch das EEG sind doch nicht aufgehoben oder beseitigt wenn man die energieintensiven Betriebe belastet. Nein sie werden sofort auf die Verbraucher oder Kunden umgelegt. Wenn das nicht geht weil der Wettbewerb zum billigen Ausland das nicht verträgt wird es durch Arbeitslose in Massen bezahlt.

Wie hätten sies denn gerne ?

EEG direkt vom Verbraucher plus 19 % MWSt = Steuererhöhung.

Oder über die Betriebe mehrfach umgelegt und sicher doppelt so teuer für alle Verbraucher. = Arbeitslose ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.10.2012 13:09 Uhr
Ludwig Kirschstein

Weitergabe Kosten und die Verdummung

"Dass immer wieder diese Volksverdummung platz greift. Erhöhte Stromkosten bei Bahn und Straßenbahn aber auch der Chemischen wie der Metallindustrie werden weiter gegeben."
....

...wenn der Wettbewerb dies zulässt.

Beispiel Spedition: Krabben werden zum Puhlen nach Marrokko gekarrt, so lange sich das rechnet...

Grüße ans Volk!

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Eduard Heindl

Nachtspeicherheizungen

Es ist schon sehr merkwürdig, dass Nachtspeicherheizungen noch Subventioniert werden, obwohl inzwischen am Tag mehr Strom, PV!, produziert wird als oft benötigt wird. In der Nacht ist Strom inzwischen eher knapp.

Ursprünglich wurde diese Subvention eingerichtet, damit Kernkraftwerke Nachts durchlaufen können, eine der versteckten Subventionen für KKW nebenbei bemerkt. Warum diese Subvention nicht abgeschafft wird bleibt mir ein Rätsel.

Letztendlich gibt es keinen Grund, warum jemand sehr sehr viel Strom verbraucht, diesen steuerlich verbilligt bekommt. Letztendlich soll doch Energie eingespart werden oder?

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 00:10 Uhr
Eduard Heindl

Zitat aus dem Artikel

"... In den Genuss eines verringerten Netzentgelts kommen aber auch andere Kunden: Etwa Haushalte mit Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen..."
Darüber beschwere ich mich!

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Eduard Heindl

Aluminium braucht Strom

Es gibt viele Plätze auf der Welt, wo unglaublich viel mehr Wasserkraft (oder Wind oder Sonne) als in Deutschland zur Verfügung steht, z.B. in Island. Dort kann man mit sehr wenig Mitarbeitern, Aluminiumherstellung braucht wenig Arbeiter, billig Aluminium produzieren. Dieses Aluminium verarbeitet man sinnvollerweise in Deutschland zu hochwertige Autos.
Damit hat man eine günstige Ökobilanz und mehr Arbeitsplätze in Deutschland, da man günstiges Aluminium verwenden kann.

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Michael Mitzsch

Abwrackprämie für Nachtspeicheröfen

Mal zu Klarstellung, in den 50er und 60er gab es Subventionen beim Kauf von Nachtspeicheröfen. Der Nachtstrom wurde nicht subventioniert, den gabs zu Marktpreisen (natürlich günstiger) als tagsüber.

Derzeit gibt es kaum noch günstige Nachtstromtarife. Es gibt auch keine Subventionen für den Kauf von Nachtspeicheröfen. Worüber beschweren Sie sich?

Und zu guter letzt, bis 2019 will Deutschland nachspeicherofenfrei sein. Dafür gibt es sogar eine Verordnung (EnEV, §10a, 2009) "Außerbetriebnahme von elektrischen Speicherheizsystemen". Jetzt bekommt man eine Subvention für die Verschrottung (fachgerechte Entsorgung) von 150 Euronen je Ofen. Worüber beschweren Sie sich noch mal?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.10.2012 12:42 Uhr

Nein in der Nacht ist der Strom nie knapp. Immer müssen Kraftwerke im Parallelbetrieb

wegen der volatilen betrieben werden.

Noch kommt rund 80 % aus konventionellen Kraftwerken und noch immer muss man die Kraftwerke nachts drosseln. Sie verbrauchen im Teillastbetrieb kaum weniger als im Vollastbetrieb.

Ja Nachtstrom sind die einzigen Verbraucher die Kraftwerke noch Kosten deckend und wirtschaftlich in Betrieb halten.

Stromsparen ist eben der eigentliche Unsinn der nämlich das Problem des volatilen Erneuerbaren Stroms erst zum Problem werden lässt.

Wenn es gelänge die Verbrauchs Täler durch Verbrauch zu füllen wäre fast 90 % aller Probleme bei der Stromversorgung gelöst.

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Roland Müller

Energie sparen

Herr Heindl, jetzt müssen Sie nur noch einem Aluminiumhersteller erklären, wie man Aluminium produziert ohne oder kaum Strom zu verbrauchen. Wer zum Beispiel beim Autofahren Energie durch weniger Gewicht sparen will, muss halt an anderer Stelle etwas dafür in Kauf nehmen. Da nicht alles so einfach ist, wie grüne Träumer es gerne hätten, wandern diese Unternehmen halt ganz einfach ab und hinterlassen in Deutschland Arbeitslose. Falls Sie meinen Beitrag beantworten wollen möchten ich Sie zum Schluss noch bitten, mich davon zu verschonen, das Autofahren ohnehin viel zu billig ist und Autofahrer Geld ohne Ende haben.

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Andreas Neubert

@Michael Mitzsch

"Das Grundproblem ist doch nicht, dass die Industrie angeblich "subventioniert" wird. Das Grundproblem ist, dass Strom aus "erneuerbaren" abgenommen werden muss und somit subventioniert wird. Freier Markt, und die "Erneuerbaren" können einpacken!"

Wie können Sie als Anhänger eines freien Marktes kein Problem damit haben, dass die Bürger Industrieunternehmen den Strom subventionieren?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.10.2012 20:49 Uhr
Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 08.10.2012 20:49 Uhr

Ist das denn eine Subventionen?

Es ist schließlich keine Zuwendung. Es ist eine Entlastung. Vielleicht nicht ganz gerecht, aber doch vernünftig. Vernunft ist im Vergleich zur Gerechtigkeit der höhere Wert. Angenommen zwei Leute sollen auf Befehl hingerichtet werden. Einer ist schon erschossen. Lässt man den Zweiten am Leben, ist das doch vernünftig. Aber ist es doch total ungerecht gegenüber dem Ersten. - Kurzum: Vernunft ist der höhere Wert.

Ich ärgere mich zutiefst über diese Umlage auf meiner Stromrechnung, weil ich das ganze Projekt Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energiewende für totalen Schwachsinn halte. Ich bin aber nicht auf den Kopf gefallen und deshalb fordere ich nicht, dass man andere genauso Unrecht tut. Ich bin schließlich nicht links.

Es hat auch was gutes, wenn die Privatkunden der grüne Wahn härter trifft: Die haben mit ihrer Stimme für die Grünen uns das alles eingebrockt, also sollen die auch leiden und die Konsequenz ihres Tuns erleben.

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Michael Mitzsch

@Andreas Neubert

Hättest meinen Kommentar nicht nur gelesen, sondern auch verstanden... Nunja, ich wiederhole mich gerne: Wir subenvtionieren "Grünstrom". Das ist das Problem. Damit wird der Markt verzerrt. Und deswegen gibt es den anderen Firlefanz, wie: Befreiung der Umlage für Industrie, Netzausbau (Netzentgelte steigen), Stromspeicherumlage (wird noch kommen), ...

Leute, die jetzt fordern, dass die Industrie auch die Umlage zahlt, ohne das eigentliche Problem (EEG) anzugehen, sind unredlich, und doktern gerne an Symptomen herum, als Ursachen zu bekämpfen. Neubert, Sie nehmen bei Hirntumor ne Aspirin und alles ist gut, wie?

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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