07.10.2012 · Der Ausbau der Ökostromerzeugung treibt die EEG-Umlage. Privathaushalte die volle Wucht der Erhöhung - doch viele Betriebe sind davon befreit. Von 125 Euro, die ein Haushalt zahlt, entfallen 30 Euro auf die Entlastung der Industrie. Ein Überblick über die Subventionen.
Von Andreas Mihm, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Verantwortung ist aber in der Abwägung zu sehen. Noch einige Jahre etwas
solider planen und angemessen den Umstieg angehen und die Bürger
eben nicht über Gebühr belasten. Natürlich hätte
man noch viele Milliarden an Steuern aus der Kernkraft gewinnen
können. Ja der Schuldenabbau wäre möglich und der Ausstieg.
Diese hysterische Wende war nicht nötig und löst ke8ines der
Probleme auch nicht das Thema Kernenergie.
Wer nur ja oder nein sagt ist unehrlich. Es geht um angemessenes
Umsteigen bei praktisch Null Belastungen.
Gegen erdrosseln durch unerträgliche Lasten für alle
Verbraucher und trotzdem unsichere Versorgung
Die zynische Politik der Koalition gegen Markt und Bürger
Ist das freie Marktwirtschaft, wenn 25% der Stromausgaben der
Bürger zu denen umverteilt werden, die am meisten Strom
verbrauchen? Hier wird doch nicht effizientes Handeln belohnt, sondern
im Gegenteil ein Anreiz gesetzt, möglichst viel zu verbrauchen,
damit man die Subventionsschranken überschreitet.
Und der Bürger bekommt dafür warme Worte. So zahlt der
Bürger die lohnenden Investitionen für
Dachflächenbesitzer einerseits (20 Jahre, 6% und mehr), und die
Stromvergeudung der Großverbraucher andererseits. Dafür
bekommt der Bürger dann Herrn Altmaiers warme Worte in Form einer
Stromsparberatung. Und Herr Rösler feixt sich eins, dehnt die
Stromsubventionen auf der einen Seite aus (Netzentgeltbefreiung, Senkung
des notwendigen Jahresstromverbrauchs von 10 GWh auf 1 GWh), erhöht
die Kosten für die Verbraucher, und beklagt dann, dass die Kosten
so hoch sind, weswegen alles nach seinem Gusto geändert werden soll.
Das ist zynische Politik der Koalition gegen den Bürger.
"So wurde fast 97.000 Betrieben des produzierenden Gewerbes und der
Land- und Forstwirtschaft die Steuer erlassen, weil sie bis zu 2
Megawatt Strom erzeugten und selbst verbrauchten. Damit sparten sie 2,2
Milliarden Euro Steuerzahlungen."
Muss denn jetzt auch der Eigenverbrauch von Solarmodulbesitzern als
verdeckte Subvention gewertet werden?
deutsche und europäische STEUERVERSCHWENDER hier vor Ort jagen!
Wie die Ossis sagten: Wir haben es hinter uns, ihr habt es noch vor euch.
Daß neben der Euro-"Rettung" hier ein weiteres groteskes
planwirtschaftliches Monster entsteht, wundert angesichts der
K-Gruppen-Vergangenheit praktisch aller "klassischen"
Führungspersonen der Grünen niemand.
Daß sich aber eine vorgeblich schwarz-gelbe Regierung diesen
kriminellen Schwachsinn angezogen hat, spottet jeder Beschreibung. Vor
allem, daß eine promovierte Physikerin, unsere Klimakanzlerin,
dies aktiv vorantrieb.
Zufallsenergie kann keine sichere Grundlast bieten, die für eine
bezahlbare und zuverlässige Stromversorgung nötig ist.
Wenn der Bevölkerung AKWs auf die Dauer zu gefährlich sind,
muß diese Grundlast eben fossil erzegt werden - mit etwas mehr
CO2. Davon geht die Welt nicht unter.
Dafür sollte man den Öko-Ayatollahs von UBA,
"Umwelthilfe" etc. endlich den Geldhahn zudrehen und sie in
Hartz IV schicken.
Klimaschutz und Atomausstieg sind Götzen.
Götzen sind da, wo Aberglaube herrscht. Berechnen von
CO2-Fußabdrücken... was anderes ist doch das persönliche
Horoskop auch nicht. Wer es eine Nummer kleiner haben möchte, liest
das Horoskop in der Zeitung und liest sich durch, wieviel CO2 bei dieser
oder jener Tätigkeit anfällt.
Wo Götzen sind, wird nicht hinterfragt, wie sinnvoll es ist. Die
Frage nach der Wirtschaftlichkeit (eine Aktion kann sinnvoll sein, aber
nicht wirtschaftlich, weshalb man sie verwerfen sollte) ist geradezu
Blasphemie. Wer anzweifelt, dass in der Nähe von Kernkraftwerken
die Leukämie-Raten von Kindern höher wären, ist ein
Häretiker.
Die politische und mediale Elite ist keine intellektuelle Elite. Er
herrscht geradezu intellektuelle Beliebigkeit. Theologen bewerten die
Nutzung der Kernenergie, Sarah Wiener (Köchin, keine
Wissenschaftlerin) verlautbart, dass Bio besser für die Umwelt und
für den Menschen wäre und Peta wird für eine
Tierschutzorganisation gehalten.
Klimawandel hat reelle Kosten
Der Klimawandel hat ganz erhebliche und reelle Kosten. Die
Schätzungen dafür hängen von zahlreichen Variablen ab,
liegen allerdings üblicherweise zwischen 20 US-$ und 200 US-$. Die
Bundesregierung geht mMn von ca. 70.- € / Tonne CO2 aus.
Das heisst, dass weltweit momentan zwischen 600 und 6.000 Mrd. US-$ an
Schäden "angespart" werden. Diese Rechnung wird beglichen
werden, in Form von Ernteausfällen, steigenden Meeresspiegeln,
Waldbränden, Überschwemmungen und Dürren.
Und das ist kein Aberglaube, sondern beruht auf aktuellen
wissenschaftlichen Daten und Studien, also das genaue Gegenteil von Aberglaube.
Wenn "Öko-Energie" so gut wäre, warum entläßt man sie nicht in den freien Markt?
Ganz klar. Sie ist unwirtschaftlich und nur für bestimmte Nischen interessant. In einem freien Markt, den der Staat nicht mittels Lobbyistenhilfe u. a. reglementiert, würde automatisch die wirtschaftlichste und damit auch effizienteste Energiegewinnung sich durchsetzen. Das kann Wasser sein, aber auch Kernkraft, Gas oder Kohle. Das können die (freien) Märkte entscheiden. Dort ist niemand bereit sein Geld freiwillig aus dem Fenster zu werfen. Der Staat jedoch, der noch nie seit Menschengedenken effizient handelte, vielleicht nur für ein paar schädliche Günstlinge, kann und wird nie das erreichen, was ein freier Markt erreichen kann. Es ist so einfach. Aber lieber lassen sich viele Deutsche in Angst und Schrecken verstetzen, wie zu Zeiten des Ablaßhandels. Es wird Zeit, dass mehr Deutsche ihren Hintern hoch nehmen und aus ihrem selbst gewählten und verschuldeten intellektuellen Prekariat ausbrechen. Nur freie Märkte verteilen knappe Güter effizient.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 11:33 UhrExterne Kosten internalisieren
Man könnte das alles dem Markt überlassen, aber nur, wenn die
externen Kosten wie Endlagerung oder Schäden durch CO2-Erzeugung
auf die Stromerzeugung angerechnet würden. Würde das
geschehen, wäre es durchaus sinnvoll, alles dem Markt zu überlassen.
Solange diese externen Kosten nicht internalisiert werden, setzt sich
nur die umweltschädlichste Energieform durch, deren externe Kosten
vom Staat (bzw. allen Bürgern) in Form von Umwelt- und
Gesundheitsschäden bezahlt werden müssen.
Und diese gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, ist Aufgabe des
Staates. Der Markt selbst korrigiert Marktversagen (z.B. "Tragedy
of Commons") nicht.
Wir werden der Verantwortung unserer Generation nicht gerecht!
Die Gruenen verhindern das. Taeglich sterben etwa 50 Millionen Menschen
an Hunger! Mehr als 1 Milliarde beendet den Tag hungrig! Auch ich dachte
mal, "was soll man machen?, bring ich mehr zu Essen, werden mehr
Kinder geboren, so gibt es kein Entrinnen vom Hunger". Jetzt habe
ich gelernt, dass die Geburtenraten auch in den
"problematischen" Laendern drastisch zurueckgegangen sind und
wir koennen uns darauf besinnen, was zum Wohlergehen fehlt!
Die Schluesselresource schlechthin ist Energie! Und in Form von Uran und
Thorium haben wir vergleichsweise unerschoepfliche Quellen! Wir koennen
damit 10 Milliarden Menschen auf US-Niveau mit Energie versorgen so
lange die Sonne scheint. Die Technologie ist fertig entwickelt und hat
alle Tests mit Bravour bestanden. Der IFR wurde politisch kaltgestellt,
zuletzt durch einen Federstrich von Bill Clinton in 1994. Man denke an
Energieindustrie, Heizungsbauer, Militaer in vielen Laendern.
Nicht korrekt
Der Anteil der Kernkraft an der weltweiten Stromerzeugung liegt derzeit
bei 11%. Die Uranvorkommen reichen beim Verbrauch wie 2009 noch ca. 200
Jahre. Wenn Sie also den Stromverbrauch weltweit deutlich erhöhen
(alle auf US-Niveau), und dazu den gesamten Strom mit Kernkraft
erzeugen, hätten wir also noch Uran für 10 Jahre.
Sie müssen einsehen, dass dies kein tragfähiges Konzept ist.
Immer wieder auffällig, dass die Ideologen "wie die Meiers" immer anderen Ideologie
beimessen, unterstellen.
Dass niemand dafür bezahlt werden muss, der klar im Kopf die
Ideologie dieser Atomkraftgegner die die Abschaltung sofort
forderten, ist wohl klar.
Ja diese Wende ist und bleibt wirtschaftlich / physikalisch wie
auch der Belastung aller Menschen in Deutschland eine hysterische
Reaktion durch verbohrte Grüne veranlasst.
Atomausstieg ist eine politische Entscheidung
Die Entscheidung betrifft ausschliesslich die
Eintrittswahrscheinlichkeit eines katastrophalen Unfalls. Atomkraft ist
sicher und günstig, wenn man dieser Eintrittswahrscheinlichkeit
einen geringen Wert zuweist. Steigt dieser Wert, gewinnen die
gigantischen Kosten eines solchen Unfalls erheblich an Gewicht.
Fukushima hat gezeigt, dass die Beherrschbarkeit dieser Energieform
niedriger liegt, als immer behauptet wurde. Somit gab es in der
Bevölkerung eine Mehrheit für den Atomausstieg. Und da wir in
einer Demokratie leben, in der man schlecht mittelfristig gegen die
Mehrheit regieren kann, hat die Bundeskanzlerin eine Neubewertung ihrer
Position vorgenommen.
Was das mit den Grünen zu tun haben soll, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben.
Die Energiewende ist physikalisch Unsinn und politisch fragwuerdig!
Nichts auf der Welt hat eine Energiedichte und einen Vorrat davon wie der Massendefekt den man mit schweren oder leichten Atomkernen nutzen kann. 1 GWa mit Kohle benoetigt 3,5 Millionen Tonnen. US-Kohle enthaelt zwischen 1 und 4 ppm Uran, also wird fuer jedes GWa 3,5 bis 14 Tonnen Uran ungenutzt in die Biosphaere gebracht! Ein schneller Brueter wie der IFR kann in einem voellig sicheren Verfahren aus jeder Tonne Uran (ungefaehr 54 Liter) 1 GWa erzeugen. Verschwindend geringe Mengen Muell die nur etwa 300 Jahre gesichert werden muessen. Beim LFTR fuer Thorium gilt das gleiche. Also baut endlich den IFR dessen Testreaktor alle Wuensche voll erfuellt hat, macht einen Prototyp und lasst ihn dann in Serie gehen. Spaetestens in 10 Jahren kann der wie am Fliessband erzeugt werden. Uran und Thorium reichen fuer 10 Milliarden Menschen auf US-Niveau so lange die Sonne scheint.
Eine gute Übersicht über die versteckten Subventionen der Industrie!
Und dass das vielen, auch der Industrie selbst, kein angenehmes Thema
ist, über das man gerne spricht, zeigt die Tatsache, dass diese
Subventionen in keinem offiziellen Bericht auftauchen und natürlich
auch dem Stromkunden, der diese Kosten mitbezahlt, diese Informationen
vorenthalten werden!
Aber die Ungerechtigkeit ist damit noch nicht zu Ende!
Die "Erneuerbaren Energien" haben dafür gesorgt, dass
1. das Stromangebot am Spotmarkt sich in den letzten Jahren
vergrößert hat und
2. die Strompreise am Spotmarkt gefallen sind (seit 2008 um ca. 2 Cent/ kWh).
Dieser Preisvorteil (in Summe ca. 6 Mrd. Euro) ist bei den
Stromeinkäufern am Spotmarkt gelandet, i.d.R. Stromanbieter und
große Stromverbraucher. Also genau die gleiche Gruppe, die bereits
von den diversen Ausnahmen und Befreiungen auf der Kostenseite
profitiert haben!
Dabei werden die Strompreissubventionen der Industrie zum
größten Teil gar nicht benötigt oder sind teilweise
sogar kontraproduktiv, wie Untersuchungen belegen.
Austariertes marktwirtschaftliches System?
Mag sein, dass es das irgendwo gibt, im Strombereich hat es das in
Deutschland jedenfalls noch nie gegeben. Mehr als90% aller in
Deutschland gebauten konventionellen Kraftwerke wurden vor 1998 und
damit noch zu Zeiten der Gebietsmonopole gebaut. Hätte es in
Deutschland immer einen freien Markt gegeben, die Struktur sähe mit
Sicherheit anders aus!
In der Tat, insgesamt ist es ein Nullsummenspiel. Nur dass die
privilegierten Industriekunden alle Vorteile genießen und die
nicht-privilegierten Stromkunden alle Nachteile in Kauf nehmen
müssen. Ich habe ein Problem damit, Sie offenbar nicht?!
Ich habe Ihnen schon einmal versucht zu erläutern, dass die
genannten 8 Mrd. Euro ein nominaler Betrag sind und auf reale Preise in
2012 umgerechnet werden müssten, um diese mit heutigen Zahlungen
vergleichen zu können. Außerdem beinhaltet die Zahl
ausschließlich Forschungssubventionen. Wenn Sie eine
realitätsnähere Ziffer (ca. 80 Mrd. Euro) haben wollen, kann
ich Ihnen ein Gutachten des DIW empfehlen
Die Kosten der Stromproduktion steigen unaufhaltsam.
Mit Dumpingpreisen bezahlt per Zwangsumlage vom Stromkunden kann ich
leicht an bestimmten Stellen den Preis senken.
Der Vorteil ist gleich Null, denn er bringt das austarierte
marktwirtschaftliche System, zu dem selbstverstaendlich Gewinne gehoeren
muessen, nur durcheinander.
Die LWR-Subventionen berechnen sich auf knapp 8 Milliarden, nicht mehr.
Grundlangenforschung wird generell nicht eingerechnet, auch bei PV und
Windmuehlen nicht. Der Windstrom ist um ein Vielfaches teurer und die
Leistungen sind im Mittel eher bescheiden und absolut unzuverlaessig.
Betr.: Mangelnde Effiziens der erneuerbearen Energien
Bedauerlich, das hocheffiziente Energiekonzepte, die schon jetzt einen
Großteil unseres stets steigenden "Energiehungers"
decken, immer noch als rückschrittlich und zu teuer diffamiert
werden. Als Gegenbeweis folgender Artikel vom 06.10-2012, von Rainer
Kamm den ich mir erlaube auszugsweise hier zu zitieren: "Heute
erleben wir in Deutschland einen Allzeitrekord: Viel Wind und Licht
erzeugen in den Wind- und Solaranlagen zusammen etwa 25 Gigawatt (GW)
und decken so rund 40 % des in Deutschland verbrauchten Stroms. Das
beschert uns dass sonnige und windige Herbstwetter und wird
ermöglicht durch die Investitionen in weit über einer Million
Solar- und Windanlagen. Zusammen haben die Solar- und Windanlagen
stundenlang 25 GW Strom erzeugt. Am Nachmittag sank die Solarleistung
und stieg die Windleistung, so dass zusammen die Leistung auf dem
Allzeithoch blieb....
Die Windanlagen liefern den Strom für 5 – 9,5 Cent je
Kilowattstunde (ct/kWh)."
So viel zu "uneffizient und zu teuer"!
Leider
Leider liefern die alternativen Zufallsenergien den Strom völlig
unregelmäßig und fast immer zum falschen Zeitpunkt. Wieviel
kostet 1kWh alternativer Strom zum richtigen Zeitpunkt?
Da gute Energiespeicher (Leistung, Wirkungsgrad, Preis) nicht zur
Verfügung stehen, belastet und destabilisiert der Öko-Strom
vorwiegend das Stromnetz.
Frau Gruber, betreiben Sie ein AKW oder wer bezahlt Sie?
An anderer Stelle habe ich ja bereits den Vorschlag gemacht, alle Kosten
aller Energiearten auf die privaten Haushalte umzulegen, die bislang
noch vom Steuerzahler in Form von Subventionen etc. getragen werden. Das
würde allen Ideologen doch den Wind aus den Segeln nehmen und die
Realitäten offenkundig werden lassen.
Also, was halten Sie davon?
Nein die Industrie hat den Strompreis ~ 5 Cent / kWh schon fast 2 Jahrzehnte auf dem Niveau
gehalten.
Dass EEG geht die Industrie nichts an und wenn dann nur als
durchlaufenden Kostenblock der mit Aufschlag weiter gegeben wird.
Auch immer weitergegeben werden sollte. Jedes Unternehmen arbeitet
Gewinn orientiert. Ja EEG Grün die Keule plus MWSt 19% trifft
immer den Richtigen , den Verbraucher.
Die Industrie hat doch in den letzten 10 Jahren seit Schröder bombig verdient,
warum sollte sie jetzt für die erneuerbaren Energien mit bezahlen, nachdem sie auch daran bombig verdient. Das ganze System ist so pervertiert, daß es demokratisch gar nicht mehr entzerrt werden kann, weil die Vertreter der Demokratie durch Lobbyisten total korrumpiert worden sind.
Aha! Es geht um 30 Euro pro 2-Personenhaushalt im Jahr. Ehrlich gesagt,
schätze ich nicht, dass das jemanden umbringt.
Andererseits wird auch die Industrie nicht an hohen Strompreisen
untergehen.Beispielsweise bei der Papierindustrie machen die Stromkosten
10-15% der Herstellungskosten aus oder an die 12% des Umsatzes von 15
Mrd Euro. Die chemische Industrie in Deutschland hat laut VCI eine
Stromrechtnung von 4 Mrd Euro. Dabei setzt sie 180 Mrd Euro um. Die
Stromkosten machen sozusagen nicht mal 3% des Umsatzes aus. Man muss
sich aber vergegenwärtigen,dass die Verteuerung von Input-Faktoren
was ganz normales in der Produktion ist.
Letztlich geht es hier um Kleinkram. Zumindest verglichen mit Problemen
wie den Target-Salden. Entscheidet einfach und kümmert Euch dann um
die wirklich wichtigen Sachen!
Tatsachen
Heute habe ich gelesen, dass 600.000 Haushalte in Deutschland
tatsächlich ihre Stromrechnung nicht bezahlen können. Vor
diesem Hintergrund ist der einleitende Satz menes Beitrages
tatsächlich provokant und trug gerade deshalb nicht dazu bei, den
Kerngedanken meiner Aussagen zu vermitteln. Ich bedauere, wenn Frau
Gruber und andere Leser sich daran gestört haben. Die sich daraus
ergebende Diskussion war eben auch nicht in meinem Sinne.
Um es nochmal zu probieren:
Ich glaube nicht, dass kleinteilige Streitereien darüber, wer
welchen Anteil an der EEG-Umlage trägt, zur Lösung der
eigentlich zugrundeliegenden sozialen und wirtschaftlichen Probleme des
Landes beitragen können.
Falsche Baustelle
Sie sprechen die geringen Einkommen eines Teiles der Bevölkerung
an. Gut! Das ist z.B. wirklich ein Problem, über das es sich
nachzudenken lohnt. Mit dem man sich auch mal ausführlich und
ernsthaft beschäftigen sollte. Dieses Problem möchte ich
keinesfalls herunterspielen, wie Sie mir unterstellen.
Aber dieses Problem löst man nicht, indem man sich darüber
streitet, wer nun 25% der EEG-Umlage tragen soll. Denn egal, wer sich am
Ende trägt, ob Industrie oder Haushalte, steigen die Einkommen und
Renten der Betroffenen dadurch nicht, nicht ausreichend, um die
existenzielle Grundproblematik zu lösen.
Diese Problematik braucht einen anderen Ansatz. Das ist eine ganz
andere Baustelle. Aber um sich damit mal effektiv zu beschäftigen,
dürfen wir uns nicht mit solchen kleinteiligen Diskussionen wie der
hier aufhalten.
Noch ist es so, dass sehr viele Frauen kaum eine Rente oder wenn allenfalls weniger als 500 €
Ihre Rechnung ist der unsittlich Versuch das Problem zu runter zuspielen.
20,5 Millionen Rentner und viele ohne Zusatzversorgung.
3,5 Millionen Hartz IV und sicher mehr als 10 Millionen Gering
Verdiener ist es unverschämt viel Geld . Das schlimme aber ist
dass es unsinnig keines falls das Problem löst.
@Frau Gruber: Nur die Ruhe
Hartz 4 betrifft ungefähr 3,5 Mio Haushalte, das sind weniger als
10%. M.M nach können solche Strompreiserhöhungen durchaus
einen Anstieg der Sätze rechtfertigen.
Die 3500 KWh sind der Verbrauch eines 2 Personen-Haushaltes. Sie rechnen
die Erhöhung nur eines Renteneinkommens dagegen. Soviel zur
Ignoranz.
Kommen Sie lieber mal wieder runter.
In meinem Beitrag wollte ich sagen, dass sowohl 80% der Haushalte die
zusätzliche Belastung dieser 30 Euro im Jahr, die ja auch nur ein
Viertel der gesamten Umlage ausmachen, genausogut verkraften
könnten, wie die betroffenen Industriezweige überwiegend auch.
Letztlich geht es bei der Debatte, wer die Industrievergünstigungen
trägt, um Kleinbeträge, wenn man es genau anschaut.
Dieser ganze Streit ums Kleinklein führt aber nicht weiter bei der
Frage, wie die großen Probleme gelöst werden sollten.
Bewahren Sie doch die Ruhe und den Blick fürs Wesentliche.
Ignoranten kann man schlecht belehren. Ich versuch trotzdem
Der Durchschnittsrentner hat Brutto 1000 € im Monat minus KK =
900 €
3500 kWh mal 5,3 Plus MWSt = 6,3 Cent
Die letzte Rentenerhöhung betrug 2 % also netto ~ 18 € im Monat.
3500 mal 6,3 Cent = 220,50 € Also die gesamte Erhöhung
der Rente geht an das EEG weg.
Der Hartz IV Empfänger mit 374 € bekommt ab 01,01,2013
382 € Also 8 € mehr die Erhöhung der Stromrechnung
~ 2 Cent / kWh = 3500 mal 0,02 € = 70 € im Jahr nur EEG.
Und die Teuerung insgesamt ?
Ja dieser EEG Wahnsinn bringt die Menschen zur Verzweiflung.
Sicher werden sich einige tatsächlich deshalb umbringen. Verstande ?
Natürlich lässt sich das ganz locker weitergeben.
Nur wer wirklich Ahnungslos ist will das nicht einsehen.
Dass BASF , die Deutsche Bahn AG oder die Ubahn und
Straßenbahnbetriebe sofort weiter geben ist doch selbstverständlich.
Dass die Aluschmelze in Neuss es nicht weitergeben kann stimmt und
deshalb zahlt der BUND JÄHRLICH hunderte Millionen €
zusätzlich an direkter Subvention.
Ohne diese Stütze der Industrie ist unverzüglich alles
dicht.
Aber selbst für die Betriebe die wenigen, die den EEG
Grünspinn nicht weitergeben bei denen reduziert es natürlich
die Steuerlast weil der Gewinn um genau diesen Betrag reduziert.
Wer zahlt den rechnerischen Verlustabzug ? Alle Steuerzahler.
Ja EEG ist eine Last die die Verbraucher geradezu erdrosselt.
Ja EEG ist sicher auch einen Arbeitsplatz Vernichtungseinrichtung
weil Geld ( so die obigen Zahlen ~ 25. Milliarden € dem
Volk entzogen wird.
Holzschnitzartig
Die Idee, stromintensive Betrieb von der Umlage auszunehmen, stammt von
-Trittin- bzw aus dem EEG 2003. Inzwischen wurde die Schwelle des
Energiebezugs von 100GWh/a auf 1 GWh pro Jahr abgesenkt.
Die Aluhütte ist auf die Regelung angewisen. Aber inzwischen machen
von ihr auch Molkereien und Brauerein usw. Gebrauch, die die Umlage
schultern könnten soviel zum Thema Holzschnitt.
Dann stellen sich dieselben hin und beklagen, dass die Umlage für
den Harz IV-Empfänger unbezahlbar wird.
Dass vom Bund nachweislich, neben der nicht Berechnung des EEG und der Netzkosten
schon vor Jahren, nur damit Neuss nicht dicht macht, die
Arbeitsplätze erhalten bleiben, hunderte Millionen € an direkt
Subventionen gezahlt wurden ging durch die Medien.
Nein nicht Holzschnitzartig. Alu ist nur mit einem Energieanteil von
um 50 % zu produzieren.
Ein Strompreis von ~ 8 Cent / kWh wäre nicht nur für das
Werk Neuss das sofortige aus.
Deshalb zahlt der Bund neben aller Entlastungen aus dem Steuertopf
des Finanzministers ~ 4 Cent / kWh als direkte Zuwendung.
Immerhin..
Dass die Aluschmelze in Neuss es nicht weitergeben kann stimmt und
deshalb zahlt der BUND JÄHRLICH hunderte Millionen €
zusätzlich an direkter Subvention.
Vergleichen Sie diese These mit Ihrem Titel ("Natürlich..). Es
drängt sich der Verdacht auf, dass Sie weniger an Diskussion als an
holzschnittartiger Meinungsmache interessiert sind. Aber antworten werde
ich Ihnen dennoch, sofern es meine Zeit erlaubt.
MfG B.
Würde sie mit den Stromkosten belastet , gibt sie die Kosten selbstverständlich weiter.
Dass immer wieder diese Volksverdummung platz greift. Erhöhte
Stromkosten bei Bahn und Straßenbahn aber auch der Chemischen wie
der Metallindustrie werden weiter gegeben.
Wie die Maut der Speditionen werden alle Kosten den Preis für die
Verbraucher zur Last.
Ja der Fahrpreis der Bahn wird natürlich um die EEG Umlage sofort
auf die Fahrscheine umgelegt , wenn die Bahn sie zahlen müsste.
Die Kosten durch das EEG sind doch nicht aufgehoben oder beseitigt
wenn man die energieintensiven Betriebe belastet. Nein sie werden
sofort auf die Verbraucher oder Kunden umgelegt. Wenn das nicht geht
weil der Wettbewerb zum billigen Ausland das nicht verträgt wird es
durch Arbeitslose in Massen bezahlt.
Wie hätten sies denn gerne ?
EEG direkt vom Verbraucher plus 19 % MWSt = Steuererhöhung.
Oder über die Betriebe mehrfach umgelegt und sicher doppelt so
teuer für alle Verbraucher. = Arbeitslose ?
Weitergabe Kosten und die Verdummung
"Dass immer wieder diese Volksverdummung platz greift. Erhöhte
Stromkosten bei Bahn und Straßenbahn aber auch der Chemischen wie
der Metallindustrie werden weiter gegeben."
....
...wenn der Wettbewerb dies zulässt.
Beispiel Spedition: Krabben werden zum Puhlen nach Marrokko gekarrt, so
lange sich das rechnet...
Grüße ans Volk!
Es ist schon sehr merkwürdig, dass Nachtspeicherheizungen noch
Subventioniert werden, obwohl inzwischen am Tag mehr Strom, PV!,
produziert wird als oft benötigt wird. In der Nacht ist Strom
inzwischen eher knapp.
Ursprünglich wurde diese Subvention eingerichtet, damit
Kernkraftwerke Nachts durchlaufen können, eine der versteckten
Subventionen für KKW nebenbei bemerkt. Warum diese Subvention nicht
abgeschafft wird bleibt mir ein Rätsel.
Letztendlich gibt es keinen Grund, warum jemand sehr sehr viel Strom
verbraucht, diesen steuerlich verbilligt bekommt. Letztendlich soll doch
Energie eingespart werden oder?
Zitat aus dem Artikel
"... In den Genuss eines verringerten Netzentgelts kommen aber auch
andere Kunden: Etwa Haushalte mit Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen..."
Darüber beschwere ich mich!
Aluminium braucht Strom
Es gibt viele Plätze auf der Welt, wo unglaublich viel mehr
Wasserkraft (oder Wind oder Sonne) als in Deutschland zur Verfügung
steht, z.B. in Island. Dort kann man mit sehr wenig Mitarbeitern,
Aluminiumherstellung braucht wenig Arbeiter, billig Aluminium
produzieren. Dieses Aluminium verarbeitet man sinnvollerweise in
Deutschland zu hochwertige Autos.
Damit hat man eine günstige Ökobilanz und mehr
Arbeitsplätze in Deutschland, da man günstiges Aluminium
verwenden kann.
Abwrackprämie für Nachtspeicheröfen
Mal zu Klarstellung, in den 50er und 60er gab es Subventionen beim Kauf
von Nachtspeicheröfen. Der Nachtstrom wurde nicht subventioniert,
den gabs zu Marktpreisen (natürlich günstiger) als tagsüber.
Derzeit gibt es kaum noch günstige Nachtstromtarife. Es gibt auch
keine Subventionen für den Kauf von Nachtspeicheröfen.
Worüber beschweren Sie sich?
Und zu guter letzt, bis 2019 will Deutschland nachspeicherofenfrei sein.
Dafür gibt es sogar eine Verordnung (EnEV, §10a, 2009)
"Außerbetriebnahme von elektrischen
Speicherheizsystemen". Jetzt bekommt man eine Subvention für
die Verschrottung (fachgerechte Entsorgung) von 150 Euronen je Ofen.
Worüber beschweren Sie sich noch mal?
Nein in der Nacht ist der Strom nie knapp. Immer müssen Kraftwerke im Parallelbetrieb
wegen der volatilen betrieben werden.
Noch kommt rund 80 % aus konventionellen Kraftwerken und noch immer
muss man die Kraftwerke nachts drosseln. Sie verbrauchen im
Teillastbetrieb kaum weniger als im Vollastbetrieb.
Ja Nachtstrom sind die einzigen Verbraucher die Kraftwerke noch
Kosten deckend und wirtschaftlich in Betrieb halten.
Stromsparen ist eben der eigentliche Unsinn der nämlich das
Problem des volatilen Erneuerbaren Stroms erst zum Problem werden lässt.
Wenn es gelänge die Verbrauchs Täler durch Verbrauch zu
füllen wäre fast 90 % aller Probleme bei der Stromversorgung gelöst.
Energie sparen
Herr Heindl, jetzt müssen Sie nur noch einem Aluminiumhersteller erklären, wie man Aluminium produziert ohne oder kaum Strom zu verbrauchen. Wer zum Beispiel beim Autofahren Energie durch weniger Gewicht sparen will, muss halt an anderer Stelle etwas dafür in Kauf nehmen. Da nicht alles so einfach ist, wie grüne Träumer es gerne hätten, wandern diese Unternehmen halt ganz einfach ab und hinterlassen in Deutschland Arbeitslose. Falls Sie meinen Beitrag beantworten wollen möchten ich Sie zum Schluss noch bitten, mich davon zu verschonen, das Autofahren ohnehin viel zu billig ist und Autofahrer Geld ohne Ende haben.
"Das Grundproblem ist doch nicht, dass die Industrie angeblich
"subventioniert" wird. Das Grundproblem ist, dass Strom aus
"erneuerbaren" abgenommen werden muss und somit subventioniert
wird. Freier Markt, und die "Erneuerbaren" können einpacken!"
Wie können Sie als Anhänger eines freien Marktes kein Problem
damit haben, dass die Bürger Industrieunternehmen den Strom
subventionieren?
Ist das denn eine Subventionen?
Es ist schließlich keine Zuwendung. Es ist eine Entlastung.
Vielleicht nicht ganz gerecht, aber doch vernünftig. Vernunft ist
im Vergleich zur Gerechtigkeit der höhere Wert. Angenommen zwei
Leute sollen auf Befehl hingerichtet werden. Einer ist schon erschossen.
Lässt man den Zweiten am Leben, ist das doch vernünftig. Aber
ist es doch total ungerecht gegenüber dem Ersten. - Kurzum:
Vernunft ist der höhere Wert.
Ich ärgere mich zutiefst über diese Umlage auf meiner
Stromrechnung, weil ich das ganze Projekt Klimaschutz, erneuerbare
Energien und Energiewende für totalen Schwachsinn halte. Ich bin
aber nicht auf den Kopf gefallen und deshalb fordere ich nicht, dass man
andere genauso Unrecht tut. Ich bin schließlich nicht links.
Es hat auch was gutes, wenn die Privatkunden der grüne Wahn
härter trifft: Die haben mit ihrer Stimme für die Grünen
uns das alles eingebrockt, also sollen die auch leiden und die
Konsequenz ihres Tuns erleben.
@Andreas Neubert
Hättest meinen Kommentar nicht nur gelesen, sondern auch
verstanden... Nunja, ich wiederhole mich gerne: Wir subenvtionieren
"Grünstrom". Das ist das Problem. Damit wird der Markt
verzerrt. Und deswegen gibt es den anderen Firlefanz, wie: Befreiung der
Umlage für Industrie, Netzausbau (Netzentgelte steigen),
Stromspeicherumlage (wird noch kommen), ...
Leute, die jetzt fordern, dass die Industrie auch die Umlage zahlt, ohne
das eigentliche Problem (EEG) anzugehen, sind unredlich, und doktern
gerne an Symptomen herum, als Ursachen zu bekämpfen. Neubert, Sie
nehmen bei Hirntumor ne Aspirin und alles ist gut, wie?
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
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