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Öffentlicher Verkehr Neue deutsche Mobilität

 ·  Der Bund kürzt die Mittel für den öffentlichen Verkehr, obwohl immer mehr Menschen vom eigenen Auto darauf umsteigen. Das zwingt die Betreiber wirtschaftlicher zu werden.

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Edmund Lauterbach
Edmund Lauterbach (elba) - 26.11.2012 16:08 Uhr

"Wirtschaftlicher werden" = Lohndumping?

Der Kommentar geht einigen Aspekten aus dem Weg. "Wirtschaftlicher werden" bedeutet heutzutage sehr oft im Wesentlich Lohndumping. Im Transport- und Verkehrssektor eigentlich fast immer.

In dieses Schema passen auch die Regierungsbeschlüsse zur Fernbusliberalisierung. Lohndumping ist auf der Straße nochmal deutlich einfacher als auf der Schiene. Gerade der Verzicht auf Sozialvorgaben, Maut für Fernbusse und vernünftige Kundenrechte zeigt, wie der Zeitgeist weht.

Zusammen mit Angebotseinschränkungen im Öffentlichen Personenverkehr wird dann halt doch eine Abwärtsspirale vorangetrieben - auch durch den Kommentar von Frau Schwenn. Leben wir wirklich in so schlechten Zeiten? In Deutschland, das wirtschaftlich besser da steht als die meisten anderen Länder dieser Welt? So richtig kapiere ich das nicht.

Andererseits stärkt der Kommentar vielleicht das Profil der FAZ als Wirtschaftszeitung (oder Wirtschaftsliebling?). Die Opfer von Lohndumping sind wohl eher nicht Zielgruppe.

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Lutz Wendorff

Bahn auf EE, faehrt nur bei Wind und Sonne.

"Klimawandel - weg vom Öl, weg von der Kohle und weg vom Atom". Wir haben jetzt gruene Politik, die Gruenen treiben die anderen Parteien vor sich her. Warum gelingt ihnen das? Weil die Medien weitgehend gruen sind und die anderen ihre Positionen einfach kampflos aufgeben. Auch viele eher naturwissenschaftlich Ausgebildete nun mal zu den Stilleren gehoeren.
Trittin hat das irrsinnige vorrangige Energieeinspeisegesetz zu verantworten, Merkel das Abschalten der Kernkraft aufgrund des gruenen Drucks.
Die ersten 25% aus EE sind einfach zu schaffen. Aber was passiert nun? Bei jedem GW das hinzugefuegt wird, kann es passieren, dass EE mehr produziert als verbraucht wird. Der nicht abgenommene Strom muss trotzdem bezahlt werden! Ausserdem koennen die EE alleine kein geregeltes Netz unterhalten. Der weitere Verlauf wird richtig spannend und teuer.

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K Zinser
K Zinser (kzin) - 24.11.2012 11:43 Uhr

Auch Wettbewerb auf der Schiene - Das Schienennetz muss der Kontrolle der Bahn entzogen werden

Die Monopolkommission hat in den letzte 3 Berichten, welche alle 2 Jahre erscheinen gefordert dass da Schienennetz die DB Netz AG aus der Deutschen Bahn herausgelöst wird. Das ist die Voraussetzung damit die Deutsche Bahn besseren Wettbewerb bekommt.
Auch ist es Dummheit Ramsauer weitere Gelder für Strassenbau zu geben. Der baut wieder ein paar Umgehungstrassen aber der Rest Deutschlands versinkt im Verkehrslärm. Dieser Jurist bekommmt es noch nicht einmal hin innerorts generell Tempo 30 (zumindest nachts) als Lärmschutzmassnahme durchzusetzen geschweige denn, den Kraftfahrzeugproduzenten so auf die Füsse zu treten dass das technisch machbare beim Lärmschutz auch umgesetzt wird (Lkw, Busse, Grosstraktoren immer noch Steuerfrei, Pkw, Verbot vom kleinen Zweirädern mit Verbrennungsmotor).
Soll er doch E Fahrzeugen innerorts weiterhin Tempo 40 oder 50 erlauben und die Verbrenner generell auf Tempo 30 runtersetzen. Schnell wären E Fahrzeuge bei allen deutschen Pkw Herstellern im Angebot.

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Richard  Helmschrodt

Bahn ist keine Alternative

Der öffentliche Verkehr macht nur dann Sinn, wenn der Kunde halbwegs pünktlich am Ziel ankommt. Seit Mehdorn die Deutsche Bahn komplett in den Sand gesetzt hat, kommt die Bahn als Alternative überhaupt nicht in Betracht. Permanente Verspätungen, Zugausfälle, Triebkopfschäden, schlechter Kundenservice und eine miserable Informationspolitik haben dazu geführt, dass ich vor drei Jahren auf ein Auto umgestiegen bin. Was nutzt mir ein Zugticket, wenn ich im Winter wegen Weichenstörung am Bahnhof stehe und stundenlang warte, nur weil wieder mal drei Schneeflöckchen gefallen sind. Solange die Bahn dieses Chaos nicht in den Griff bekommt, bleibe ich weiterhin bei meinem Auto. Ich habe mich lange genug mit der Bahn rumgeärgert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.11.2012 16:25 Uhr
Edmund Lauterbach
Edmund Lauterbach (elba) - 26.11.2012 16:25 Uhr

So schlimm ist es nun auch nicht

Leute, die zum Auto konvertiert sind, sind natürlich besonder bahnkritisch.

Letztens hatte ich mal wegen einer Oberleitungsstörung eine Umleitung, die mich 2 Stunden gekostet hat. Und es gibt sicher Tage, an denen fast alles schief geht. Aber wenn ich meine Fernverkehrsfahrten betrachte, so sind doch ca. 80% völlig störungsfrei. Auch wenn man beim Blick in die Medien oft den gegenteiligen Eindruck bekommt.

Was mir Sorge macht, ist die Tatsache, dass bei Neufahrzeugen so gut wie gar nichts klappt. Ist das Verhältnis zwischen Fahrzeugherstellern und DB so verkorkst? Und wenn ja, warum ist es so gekommen? Welche Rolle spielen die Zulassungsbehörden?

Ich weiß, es gab mal einen Streit wegen dem automatischen Türschließen. Damals hat es die DB völlig überdehnt und das Eisenbahnbundesamt ist wegen seiner Genehmigungen unter juristischen Druck gekommen. Wenn ich mich nicht täusche, hat sich da der Wind gedreht, und seitdem endet jedes Zulassungsverfahren in einer kleiner Katastrophe.

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Jahrgang 1963, Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

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