24.11.2012 · Der Bund kürzt die Mittel für den öffentlichen Verkehr, obwohl immer mehr Menschen vom eigenen Auto darauf umsteigen. Das zwingt die Betreiber wirtschaftlicher zu werden.
Von Kerstin SchwennRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
"Wirtschaftlicher werden" = Lohndumping?
Der Kommentar geht einigen Aspekten aus dem Weg. "Wirtschaftlicher
werden" bedeutet heutzutage sehr oft im Wesentlich Lohndumping. Im
Transport- und Verkehrssektor eigentlich fast immer.
In dieses Schema passen auch die Regierungsbeschlüsse zur
Fernbusliberalisierung. Lohndumping ist auf der Straße nochmal
deutlich einfacher als auf der Schiene. Gerade der Verzicht auf
Sozialvorgaben, Maut für Fernbusse und vernünftige
Kundenrechte zeigt, wie der Zeitgeist weht.
Zusammen mit Angebotseinschränkungen im Öffentlichen
Personenverkehr wird dann halt doch eine Abwärtsspirale
vorangetrieben - auch durch den Kommentar von Frau Schwenn. Leben wir
wirklich in so schlechten Zeiten? In Deutschland, das wirtschaftlich
besser da steht als die meisten anderen Länder dieser Welt? So
richtig kapiere ich das nicht.
Andererseits stärkt der Kommentar vielleicht das Profil der FAZ als
Wirtschaftszeitung (oder Wirtschaftsliebling?). Die Opfer von
Lohndumping sind wohl eher nicht Zielgruppe.
Bahn auf EE, faehrt nur bei Wind und Sonne.
"Klimawandel - weg vom Öl, weg von der Kohle und weg vom
Atom". Wir haben jetzt gruene Politik, die Gruenen treiben die
anderen Parteien vor sich her. Warum gelingt ihnen das? Weil die Medien
weitgehend gruen sind und die anderen ihre Positionen einfach kampflos
aufgeben. Auch viele eher naturwissenschaftlich Ausgebildete nun mal zu
den Stilleren gehoeren.
Trittin hat das irrsinnige vorrangige Energieeinspeisegesetz zu
verantworten, Merkel das Abschalten der Kernkraft aufgrund des gruenen Drucks.
Die ersten 25% aus EE sind einfach zu schaffen. Aber was passiert nun?
Bei jedem GW das hinzugefuegt wird, kann es passieren, dass EE mehr
produziert als verbraucht wird. Der nicht abgenommene Strom muss
trotzdem bezahlt werden! Ausserdem koennen die EE alleine kein
geregeltes Netz unterhalten. Der weitere Verlauf wird richtig spannend
und teuer.
Auch Wettbewerb auf der Schiene - Das Schienennetz muss der Kontrolle der Bahn entzogen werden
Die Monopolkommission hat in den letzte 3 Berichten, welche alle 2 Jahre
erscheinen gefordert dass da Schienennetz die DB Netz AG aus der
Deutschen Bahn herausgelöst wird. Das ist die Voraussetzung damit
die Deutsche Bahn besseren Wettbewerb bekommt.
Auch ist es Dummheit Ramsauer weitere Gelder für Strassenbau zu
geben. Der baut wieder ein paar Umgehungstrassen aber der Rest
Deutschlands versinkt im Verkehrslärm. Dieser Jurist bekommmt es
noch nicht einmal hin innerorts generell Tempo 30 (zumindest nachts) als
Lärmschutzmassnahme durchzusetzen geschweige denn, den
Kraftfahrzeugproduzenten so auf die Füsse zu treten dass das
technisch machbare beim Lärmschutz auch umgesetzt wird (Lkw, Busse,
Grosstraktoren immer noch Steuerfrei, Pkw, Verbot vom kleinen
Zweirädern mit Verbrennungsmotor).
Soll er doch E Fahrzeugen innerorts weiterhin Tempo 40 oder 50 erlauben
und die Verbrenner generell auf Tempo 30 runtersetzen. Schnell
wären E Fahrzeuge bei allen deutschen Pkw Herstellern im Angebot.
Der öffentliche Verkehr macht nur dann Sinn, wenn der Kunde halbwegs pünktlich am Ziel ankommt. Seit Mehdorn die Deutsche Bahn komplett in den Sand gesetzt hat, kommt die Bahn als Alternative überhaupt nicht in Betracht. Permanente Verspätungen, Zugausfälle, Triebkopfschäden, schlechter Kundenservice und eine miserable Informationspolitik haben dazu geführt, dass ich vor drei Jahren auf ein Auto umgestiegen bin. Was nutzt mir ein Zugticket, wenn ich im Winter wegen Weichenstörung am Bahnhof stehe und stundenlang warte, nur weil wieder mal drei Schneeflöckchen gefallen sind. Solange die Bahn dieses Chaos nicht in den Griff bekommt, bleibe ich weiterhin bei meinem Auto. Ich habe mich lange genug mit der Bahn rumgeärgert.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.11.2012 16:25 UhrSo schlimm ist es nun auch nicht
Leute, die zum Auto konvertiert sind, sind natürlich besonder
bahnkritisch.
Letztens hatte ich mal wegen einer Oberleitungsstörung eine
Umleitung, die mich 2 Stunden gekostet hat. Und es gibt sicher Tage, an
denen fast alles schief geht. Aber wenn ich meine Fernverkehrsfahrten
betrachte, so sind doch ca. 80% völlig störungsfrei. Auch wenn
man beim Blick in die Medien oft den gegenteiligen Eindruck bekommt.
Was mir Sorge macht, ist die Tatsache, dass bei Neufahrzeugen so gut wie
gar nichts klappt. Ist das Verhältnis zwischen Fahrzeugherstellern
und DB so verkorkst? Und wenn ja, warum ist es so gekommen? Welche Rolle
spielen die Zulassungsbehörden?
Ich weiß, es gab mal einen Streit wegen dem automatischen
Türschließen. Damals hat es die DB völlig überdehnt
und das Eisenbahnbundesamt ist wegen seiner Genehmigungen unter
juristischen Druck gekommen. Wenn ich mich nicht täusche, hat sich
da der Wind gedreht, und seitdem endet jedes Zulassungsverfahren in
einer kleiner Katastrophe.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?