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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Öffentlicher Dienst Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Lohn

 ·  6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt: Mit dieser Forderung ziehen nicht nur für die Metaller, sondern auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienste in die anstehenden Tarifrunden. Bund und Kommunen sehen hingegen kaum Spielraum.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (25)

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Roswitha Wels

Man sollte hier besser differenzieren

Die VWler bekommen die besten Löhne plus Boni, daher ist eine Lohnerhöhung hier für mein Verständnis nicht vermittelbar. Wichtig ist, daß Aufstocker, 400-Euro-Jobber und Zeitarbeiter, Menschen in prekären Abeitsverhältnissen endlich vernünftige Löhne und Gehälter beziehen. Darum sollten sich die Gewerkschaften kümmern. Wo bleibt die Solidarität?

Bei Mitarbeitern im unteren ÖD scheint es mir gerechtfertigt zu sein, ihnen eine Entgelderhöhung zu geben.

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Manfred Staab

Immer schön auf den öffentlichen Dienst schimpfen

Wie hätte es auch anders sein können. Die "Faulenzer" vom öffentl. Dienst wie z.B. Krankenschwestern, Kindererzieherinnen, Mitarbeiter der Müllabfuhr usw. Alle jene, die Lohnforderungen in diesen Branchen kritisieren, sollen sich einmal bewusst machen was in diesen Berufen geleistet wird. Es ist selbstverständlich, dass man seine Kinder in die Kitas bringt um dann selbst seiner Arbeit nachgehen zu können. Es ist auch leicht für jede Krankenschwester kranke, alte Menschen zu pflegen und ihnen die Beachtung zu schenken, die sie oft von ihren Angehörigen nicht mehr bekommen. Und das alles bei so einer fürstlichen Entlohnung. Man kann vermuten, dass Verdi den Arbeitgebern ca. 3% abringen kann. Was bleibt real übrig? Von den geschätzten 3% holt sich Vater Staat fast 2% durch Steuern und kalte Progression wieder. Somit bleiben ca. 30€ für den einzelnen übrig. Dafür machen die Mitarbeiter im öffentl. Dienst die Arbeiten, die andere gar nicht machen wollen. Ist das leistungsgerechte Bezahlung?

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Jürgen Nieschulz

6,5% mehr für den öffentlichen Dienst?

Auch Herrn Bsirske dürfte die Tatsache bekannt, sein, daß die meisten Kommunen überschuldet sind. Jede Gehalts- oder Lohnerhöhung zieht unweigerlich Erhöhungen bei den von den Bürgern zu entrichtenden Gebühren, den Fahrzeugpreisen bei Bus und Bahn etc. nach sich. Das trifft in erster Linie Rentner und Arbeitslose, die keine Lobby haben und keine Erhöhung ihrer Einkommen erwarten können - jedenfalls nicht in diesem Ausmaß. Die Forderung dieses Herrn Bsirske ist vor diesem Hintergrund absolut unsozial und treibt nur die Preisspirale nach oben!

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Bülent Alper
Bülent Alper (Suffyx) - 10.02.2012 12:26 Uhr

Finnland 2.0 : Kündigen statt Streiken ?

Die Wiedervereinigung wurde durch 20 Jahre indirekten Lohnverzicht gestemmt, darauf kann dieses Volk stolz sein.
Rot-Grün und Gewerkschaften setzten die teils notwendige, teils ungerechte "Agenda 2010" durch und kastrierten sich selbst.Die Union kann stolz darauf sein, diesen
schwarzen Peer, äh ,Peter weitergereicht zu haben.
Und nun ? Verdi wird als große Partei, nicht als Gewerkschaft, wahrgenommen.Sie ist in die Falle nie endender "Agreements" getappt und verhungert im Labyrinth der Interessen :
alle ein bißchen aber keinen so richtig vertreten.
Nullrunden im Kreisverkehr mit Einmalohrfeigen.
Die logische Folge: berufsbezogene Gewerkschaften,radikaler Kampf auf Kosten aller.
Der letzte Abschluß hat in der Krankenpflege zu Mindereinkommen bei vielen Beschäftigten geführt, denn die kalte Progression blieb unberührt.
Die Inflation gab´s als Dreingabe im Gepäck, jetzt erwarten wir die 42h-Woche zurück.
Herbst 2007 in Finnland. Bald auch in Ihrer Nähe.Fragen Sie ihre Suchmaschine

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 10.02.2012 08:16 Uhr

Herr Bsirske

hat doch VWL studiert, wenn ich richtig erinnere. Ketzerisch muss man fragen, was diesem Herrn im Studium vermittelt wurde, dass man sich dermaßen über gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge hinwegsetzen kann. Lernen etwa Ökonomisten nur das zündeln? Siehe Banker und siehe die öffentlichen Schulden.

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Matthias Böhme

Die Forderung ist mehr als berechtigt!

In den letzten zwanzig Jahren sind die Einkommen im öffentlichen Dienst - inflationsbereinigt - ständig rückläufig gewesen. Auch die letzten Lohn- und Gehaltsrunde hat dazu geführt, dass wieder inflationsbereinigt die Einkommen weiter rückläufig waren. In der öffentlichen Diskussion wird immer wieder übersehen, dass der öffentliche Dienst vor allem aus Arbeitern und Angestellten besteht, nicht aus Beamten. Und selbst unter den Beamten besteht die ganz überwiegende Zahl aus Geringverdienern. Und bei der letzten Lohnerhöhung zum 01. Januar 2012 habe ich hier Kollegen, die netto etwas über 2,- € mehr im Monat erhalten. Das ist grotesk! Und das übliche Krakele der nichtöffentlichen Bediensteten nach dem Motto "Wer soll das bezahlen": Wir alle. Es wird offensichtlich vergessen, dass auch alle öffentlich Bediensteten Steuern zahlen. Und wer als "Normal"Bürger ständig mehr Leistungen vom Staat verlangt, darf sich nicht beschweren, wenn mehr Bedienstete mehr kosten!

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otto kaldrack

öffentlicher dienst

wer von herrn bsirske etwas anderes als diese wahnsinnsforderung erwartet hat, kann
doch nicht von dieser welt sein. leute wie er würden sich doch am liebsten an den er-
rungenschaften griechischer gewerkschaften hochziehen. neben den besten gehältern
natürlich noch handwasch- und pünktlichkeitsprämien für auch nur halbwegs pünktl.
erscheinen, renten und pensionen weit über die lebenszeit hinaus, denn alle müssen im
wahren sozialismus gleich sein, egal ob lebend oder tot. wer das bezahlen soll, natürlich
die reichen. aber wo sind die, natürlich da wo sie, wie die griechischen reichen, wenig
bis sehr wenig steuern zahlen müssen. dann müssen halt die wahren leistenden reich
gerechnet und zur kasse gebeten und künftige generationen weiter angepumpt u. schon jetzt belastet werden. macht doch nichts, neben griechen & co, banken usw., müssen die, die
einen sicheren arbeitsplatz haben, natürlich besonders gefördert und behandelt werden.

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Roswitha Wels

Das ist eine überflüssige Diskussion

Wichtiger wäre die Lösung der Problematik der 400€-Jobber, der Mindestlöhne und der Zeitarbeiter. Alles Arbeitnehmer in prekären Arbeitsverhältnissen. Für zur Zeit unwichtig halte ich Gehaltserhöhungen im öffentlichen Diest und für festangestellte Arbeitnehmer.

200 Euro Netto-Endgelderhöhung für Arbeitnehmer in den o.a. prekären Arbeitsverhältnissen würde unserer Republik gut zu Gesicht stehen.

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Ulrich Wahr

Mehrbelastung für die klammen Kommunen

Mich würde einmal interessieren wer diese Mehrbelastung zahlen soll, die klammen Gemeinden oder Städte? Die werden sich das Geld wieder von uns allen holen.

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Holger Baade

Der Bumerang-Effekt

Wer jedes Jahr Subventions-Mrd. im zweistelligen Bereich fehlleitet, wer 100te Mrd. ohne Sach- und Gewissensprüfung im Jahrhundert-Desaster Euro verschwinden lässt, wer die ausufernden Kosten der Sozial-Alimentation als gottgewollt zulässt, wer die kalte Progression (Enteignung) im deutschen Steuerunwesen unangetastet lässt, wer Banken zu Lasten des Arbeitnehmers mit Riesensumme aus dem selbstverschuldeten Schlamassel rettet, wer Prestigebauten trotz gähnend leerer Kassen angeht, wer durch die Sozial- und Arbeitsgesetzgebung dafür sorgt, dass die Einkommen eines Großteils der deutschen Arbeitnehmerhaushalte seit Jahren sinken, und last but not least, wer sich selbst große Schlucke aus der Diäten-Pulle genehmigt, der darf sich nicht wundern, wenn der Arbeitnehmer
zurückschlägt.
Und wer jetzt wieder auf den ÖD einschlägt, der sollte daran denken, dass dieser nicht nur aus dem höheren und hohen Dienst besteht. Im übrigen: die Tarifforderungen anderen Bereiche fallen ahnlich aus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2012 08:26 Uhr
Ralph Böhm

Vollkommen Ihrer Meinung!

Danke für diese Auflistung von Steuergeld"verschwendung". Die Gehaltserhöhungen im öffenltichen Dienst sind da nur der Tropfen auf dem (extrem)heißen Stein. Kleine Verbesserung. Es gibt den gehobenen und den höheren Dienst (hoher Dienst existiert nicht), aber tut nichts zur Sache. Die Mehrheit der Beschäftigten sind Angestellte bzw. Beamte im mittleren Dienst.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 09.02.2012 18:19 Uhr

Bund und Kommunen sehen hingegen kaum Spielraum.

Was sind 3,7 Milliarden für den Bund im Vergleich zu den 120 Milliarden, die mal eben als zweite Rate nach GR überwiesen werden sollen? Irgendwo passt hier etwas nicht zusammen: Für die Bankenrettung spricht man mittlerweile ganz ungeniert von Billionen, für eine Gehaltserhöhung etwas über der Inflationsrate aber ist kein Geld da. Denn die geforderten 6,5% werden doch auf vielleicht 3-3,5% runterverhandelt, zieht man dann noch die amtlicherseits schöngerechnete Inflationsrate ab, bleiben unterm Strich vielleicht noch 1,5% als Erhöhung übrig, und das allenfalls solange, bis wieder mal eine Bank gerettet werden muß.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2012 22:29 Uhr
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 09.02.2012 22:29 Uhr

@ Klaus Keller

Sie: "Lohnforderungen sollten etwas mit dem tatsächlich erarbeiteten zu tun haben und nicht mit dem Wunschzettel."

Also meinen Sie, daß Müllwerker nur dann mehr Lohn erhalten sollten, wenn die Müllmenge steigt? Und Lehrer nur, wenn die Schülerzahlen zunehmen? Den Erhalt öffentlicher Infrastruktur, die ja auch Beamte und Angestellte in Dienstleistungsunternehmen erfordert, kann man nicht mit einem Fertigungsbetrieb vergleichen. Oder wollen Sie Polizisten nach der Zahl ertappter Krimineller bezahlen, mittels einer Art Kopfprämie? Und Feuerwehrleute nach der Anzahl gelöschter Brände?

Die Infrastruktur stellt auch die Leistungsfähigkeit der Fertigungsbetriebe sicher, wird dort mehr verdient, muß auch etwas für die öffentlich Bediensteten dabei abfallen.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 09.02.2012 19:59 Uhr

Es passt tatsächlich nicht zusammen daher ist die Herstellung eines Zusammenhangs unsinn

Die Lohnforderung von Verdi hat mit der Bankenrettung soviel zu tun wie ein Seebeben vor der japanischen Küste mit der Sicherheit von deutschen Kernrkraftwerken. Aus meiner Sicht gar nichts. Bsikrske will die Binnennachfrage nach chinesichen Konsumgütern ankurbeln. Lohnforderungen sollten etwas mit dem tatsächlich erarbeiteten zu tun haben und nicht mit dem Wunschzettel. Ich könnte mich heute noch darüber aufregen das in früheren Verhandlungsrunden nicht der Grundlohn gesteigert sondern die Arbeitszeit verkürzt wurde mit dem Ergebnis das Pflegepersonal in deutschen Krankenhäusern sehr viel schlechter bezahlt wird als zB in der Schweiz und es trotzdem zu einem Stellenabbau kam, das nennt man dan Arbeitsverdichtung. Hätte man diesen Unsinn nicht veranstalltet könnten die Mitarbeiter auf einer höheren Basis selbst entscheiden ob sie weniger Wochenstunden arbeiten wollen etc.
Am besten wäre es die Pflegekräfte würden es den Ärzten nachmachen und sich anderen Interessenvertretern zuwenden.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 09.02.2012 17:57 Uhr

A propos Diätenerhöhung!

Passt doch alles zusammen, 6,5% für den öff. Dienst, Diätenerhöhung und somit auch Erhöhung der Altersversorgung für die Landtagsabgeordneten usw.. Das alles schreit bei diesem Schuldenstand doch zum Himmel! Haben denn die noch nicht verstanden, dass dies alles zu griechischen Verhältnissen führt?

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 09.02.2012 17:08 Uhr

Genau so unverschämt wie die Diätenerhöhungen!

Die Forderung ist eine unglaubliche Frechheit unter den gegebenen Umständen - aber das gilt auch für die Diätenerhöhungen. Ein positives Gegenbeispiel aus Singapur: die dortigen Minister haben eine über 30% Gehaltsreduzierung für sich selbst beschlossen, um mit gutem Beispiel voran zu gehen und bei der erwarteten Krise der Gemeinschaft Geld zu sparen. Selbst in Spanien gibt es Reduktionen und Abbau von Ministerien - bei einer Staatsverschuldung, die zumindest zur Zeit noch (als % des BIP) deutlich niedriger ist als die Deutschlands! Spanien hat auch Probleme - aber man tut wenigstens was. Hier steuert man nur weiter auf die Gemeinschaft mit GR zu..

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 09.02.2012 16:22 Uhr

6,5%

Entweder Abbau von Arbeitsplätzen oder höhere Einnahmen (Steuern)! Das wir die Anwort sein. Denn höhere Produktivität des öffentlichen Dienstes hört sich an wie Hohn!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2012 08:32 Uhr
Ralph Böhm

Was sind Ihre Quellen...

...die BILD Zeitung? Werter Mitbürger, der öffentliche Dienst wird seit Jahren ausgebeutet, dass ist die Wahrheit. Ich schätze mal 95% derer, für die der öffentliche Tarifvertrag gilt sind Krankenschwester, Müllmännder, Lehrer ... und Angestellte bei Polizei, Zoll etc.. Glauben Sie wirklich, dass diese Leute (immerhin ca. 2 Millionen) für lau arbeiten??? Sie dürfen nicht vergessen, dass durch Stellenstreichungen die betroffenen Arbeitnehmer bereits jetzt mehr als ausgelastet sind und viele Ämter unterbesetzt sind. Sie wollen keine griechischen Verhältnisse? Dann gönnen Sie dem öffentlichen Dienst ein angemessenes Gehalt, woher denken Sie kommen Korruption und Vetternwirtschaft?

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 09.02.2012 15:50 Uhr

Dieses mehr zahlen dann nicht Kommunen, Länder und Bund,

das zahlen die, die Geld erwirtschaften, die die Steuereinnahmen erwirtschaften. Das sind ca. 25 Millionen Mitbürger.
Der ÖD, Verdi und der DBB wollen offensichtlich griechische Zustände in Deutschland.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2012 20:27 Uhr
Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 09.02.2012 20:27 Uhr

@ Herrn Kowalski: Aus der FAZ vom 13. April 2011

„Skandal Bildungsarmut
Siebeneinhalb Millionen DEUTSCHE zwischen 18 und 64 Jahren sind Analphabeten.“.
Wo zeigt sich hier die Qualität der deutschen Lehrer? Bei diesem Ergebnis sind die Bildungsausgaben zu hoch! Sicherlich, es gibt sehr gute Lehrer in Deutschland. Aber das System ist marode. Von den Kultusministerien bis hin zur Schulorganisation ist Versagen eingeplant.
Technische Dienste: hier bei uns in der Staße ist der Abwasserkanal marode. Im Halbjahresrhythmus wird aufgemacht, geflickt, zugeschaufelt, Pflaster neu verlegt. Aber eine tragfähige Lösung wird nicht realisiert. Und dort arbeiten keine technische Dienste, die Arbeiten werden an Bauunternehmen vergeben. Tolle Leistung. Da könnte man ja auch sofort diesen ganzen Bereich vergeben. Nur zwei Beispiele zu den tollen Leistungen der Verwaltungen die „nicht kostenlos“ sind.

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Arno Kowalski
Arno Kowalski (arko) - 09.02.2012 17:34 Uhr

griechische Zustände...

...wollen wir eben nicht!

Wir wollen eine Verwaltung, die funktioniert (Finanzamt, Katsteramt, Polizei, Justiz, Schule, technische Dienste).

Die gibt es nicht kostenlos!

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Alexander Berg

Ausnahmen

"Die öffentlichen Arbeitgeber haben bereits erklärt, dass sie wenig Spielraum für Lohnerhöhungen sehen. Sie verweisen auf die hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte und auf ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum."

Das scheint wohl nicht für alle Bundesländer zu gelten, zumindest NRW scheint ja über volle Kassen zu verfügen, wenn man sich die Diätenerhöhung der Landtagsabgeordneten vor Augen führt...

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Paul Banaschak

die spinnen, die Gewerkschaften

aber wundert uns das? Wenn die Arbeitnehmer sehen, dass dür GR Kredite in hunderten von Mrd. drin sind, wollen sie natürlich auch etwas von dem, das gar nicht da ist.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2012 17:26 Uhr
Arno Kowalski
Arno Kowalski (arko) - 09.02.2012 17:26 Uhr

nicht da

Wenn's nach dem ginge, was (nicht) da ist, gäb's im Öffentlichen Dienst schon seit 40 Jahren nur noch 366 Essensbons und 2 Kleiderkarten pro Jahr je Arbeitnehmer/in.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 09.02.2012 16:51 Uhr

Stimmt.....

sie sollten mind. 11 % fordern damit 6 - 7 % herauskommen!

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Jahrgang 1979, Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

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