19.06.2010 · Die amerikanische Regierung will weiter klotzen. Auch mehr als ein Jahr nach dem Ende der Rezession sollen die großen Staaten nicht in der Konjunkturstimulierung nachlassen, fordert Präsident Barack Obama. Doch viel gefährlicher sind die Staatsschuldenberge.
Von Philip PlickertObwohl die amerikanische Wirtschaft derzeit mit etwa drei Prozent wächst, will er den staatlichen Anschub durch "Deficit spending" weiterführen. Zu dünn erscheint ihm das Fundament der Erholung noch. Doch die Kehrseite der gewaltigen Konjunkturstützung sind die bedrohlich wachsenden Staatsschuldenberge.
In Europa stehen einige Länder schon nah am Abgrund eines Staatsbankrotts; sie müssen eisern sparen. Das schwächt natürlich kurzfristig die Nachfrage und bremst die Konjunktur, aber es ist unvermeidlich. Deutschland hätte noch etwas Spielraum für eine expansive Politik. Es ist dennoch richtig, dass die Bundesregierung die Konsolidierung vom nächsten Jahr an beginnen will.
Was die Weltwirtschaft tatsächlich aus der Bahn werfen könnte, wäre ein schockartiger Vertrauensverlust in die Staatsfinanzen. Der droht, wenn keine glaubwürdigen Pläne zum Defizitabbau vorliegen. Sie helfen bei der Stabilisierung der Weltwirtschaft - nicht noch mehr "Deficit spending".
Die US-Demokraten hatten es immer schon mit Keynes
Karl-Heinz Andresen (khaproperty)
- 19.06.2010, 17:52 Uhr
Obama und das liebe Geld...
Eva Steidl (evilein12)
- 19.06.2010, 19:55 Uhr
die Notenpressen laufen around the world auf Hochtouren,
Thomas Gehrenberg (tgehrenberg)
- 20.06.2010, 01:55 Uhr
unterschiede usa brd
harald schneider (asklepion)
- 21.06.2010, 23:05 Uhr
Obama und das viele Geld, Teil II
Gerhard Schloendorffer (schloendorffer)
- 21.06.2010, 23:44 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.381,41 | −0,91% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2453 | −0,28% |
| Rohöl Brent Crude | 105,94 $ | −0,85% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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