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Nordkoreas Wirtschaft Kim hat Nordkorea zum Armenhaus gemacht

 ·  In der Weltwirtschaft spielt Nordkorea kaum eine Rolle. Dennoch fielen die Kurse an den Börsen Asiens nach Kims Tod deutlich. Er lebte im Luxus, sein Volk musste hungern.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (6)

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Henriette Kaschulke

Die USA haben Nordkorea zum Armenhaus gemacht

Die USA haben zuerst die Infrastruktur und Wirtschaft des Landes mit einem erbarmungslosen Luftkrieg zerstört und dann das Land mit Hilfe einer Wirtschaftsblockade an den Rand des wirtschaftlichen Ruins geführt. Nordkorea könnte wirtschaftlich prosperieren, auch mit der politischen Führung, die das Land hat. China ist auch kommunistisch, jedoch haben die USA zu China andere Beziehungen kultiviert als zu Korea (einschließlich der Süden).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.12.2011 18:50 Uhr
Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 20.12.2011 18:50 Uhr

So ein Bullshit!

1. Nordkorea hat den Koreakrieg vom Zaun gebrochen. Die USA haben Südkorea unterstützt.

2. Selbst wenn die USA so bitteböse gewesen wären, hätte Nordkorea lang genug Zeit gehabt, diese Schäden zu reparieren.

3. Die Wirtschaftsblockade ist ein legitimes politisches Druckmittel. Nordkorea hat jahrzehntelang die Nachbarn bedroht und schießt auch gerne mal Raketen über Japan hinweg Richtung Hawaii. Nordkorea versenkt auch gerne mal südkoreanische U-Boote.

4. Trotz Embargo gibt es nach wie vor wirtschaftliche Bezeihungen. In Nordkorea werden/wurden u. a. amerikanische Trickfilme gezeichnet, z. B. Ninja Turtles.

5. Mit China kann man wenigstens reden, weil dort keine Hardliner sitzen, sondern verlässliche Geschäftspartner. Taiwan wird mitnichten so stark von China bedroht, wie Südkorea von Nordkorea. China hätte sich Taiwan schon lange einverleiben können und hat es nicht getan.

Das Regime in Nordkorea trägt die alleinige Schuld für die Situation in Nordkorea.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 20.12.2011 10:00 Uhr

Empfehlung

Gehen Sie doch mal für ein Jahr nach Nordkorea, und zwar als Arbeiter, nicht als Gast-Genosse der Sozialistischen Internationale. Dann fällt Ihnen vielleicht doch ein Unterschied zwischen Sozialismus und einer freiheitlichen Demokratie auf.

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Angela Ajtai

Geliebter Führer?

Damals als es noch die kommunistische Diktatur in Ungarn gab, erzählten meine Eltern und Großeltern, dass man bei Beerdigung hochrangiger Regierungsmitglieder theatralisch weinen musste quasi Weinkrämpfe haben musste, ansonsten stand man gleich unter Verdacht und man wurde gleich zur Staatsfeind erklärt und inhaftiert, alles wurde vom AVO kontrolliert,dem ungarischen SSD,unter die Menschenmasse wurden "Beobachter" des ungarischen SSD gelassen.Ebenfalls gingen bei Staatsfeier vor, laut musste man klatschen als Zeichen der Treue zur kommunistischen Partei,aber vielleicht standen einem mit einem AK-47 hinter dem Rücken.

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 19.12.2011 21:39 Uhr

Seltsame Anleger

Ganz ehrlich. Ich habe selbst Aktien und kann einfach nicht verstehen, warum man jetzt aus Angst die Aktien verkauft, weil ein Diktatur abnippelt. Jede Diktatur geht irgendwann mal zu Ende und dann ist das ein Glücksfall.

Das Jahr 2011 werden wir hoffentlich gut in Erinnerung behalten: In Tunesien wurde ein Diktator gestürzt, wie auch in Ägypten und Jemen. Ibn Ladin ist tot, Gaddafi ist tot, Kim Jong-Il ist tot. 2011 war ein tolles Jahr, aber wir lassen es uns madig machen durch eine Schuldenkrise. Aber man kann das auch auch positiv sehen: Die arabischen Völker schicken ihre Diktatoren in die Wüste und Finanzmärkte die Schulden-Politiker. Es ist nur eine Frage der Perspektive. So, wie die Politik der Schulden Anhänger in der Bevölkerung hat, hatte auch Gaddafi seine Anhänger und Günstlinge. Der unselige Berlusconi ist auch endlich weg, genauso wie Papandreou.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.12.2011 10:09 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 20.12.2011 10:09 Uhr

Was die Börsen befürchten?

Möglicherweise ein Amoklaufen des Regimes, denn bestimmt gibt es gerade interne Machtkämpfe, und diese fortschrittlichen Sozialisten verfügen bedauerlicherweise über eine Armee mit echten Waffen. Daß sie den Tod des Diktators mit dem Start einer Kurzstreckenrakete feierten, spricht Bände. Krieg mit den Nachbarn ist ein bewährtes Rezept, wenn solche Regime nicht mehr weiterwissen, das ist vermutlich, was die asiatischen Börsen beeinflußt.

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Jahrgang 1959, Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

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