Home
http://www.faz.net/-gqe-791om
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Niedrigzins Substanzbesteuerung

 ·  Die Zinsen sind niedriger als die Inflation - Sparer erleiden also reale Verluste. Trotzdem müssen sie Zinserträge versteuern. Das ist ungerecht.

Artikel Lesermeinungen (72)
1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Johannes Schmidt

Oh Gott, ...

... nicht nur das ist es skandalös.
Der tatsächliche Warenwert beim Einkauf ist auch geringer als der Verkaufspreis und auf dieses Verlustgeschäft muß der Kunde dann noch Umsatzsteuer bezahlen. -

Was ich damit sagen will ist: Es ist nur eine Frage wem was zugerechnet wird.
Insofern ist der Artikel leider substanzlos.

Empfehlen
Benjamin Stiefelmaier

Schon die Zinsen sind ungerecht, nicht deren Besteuerung

Können wir Werte aufbewahren und später nutzen? Nie ohne Verluste! Wir bauen uns ein
schönes Haus - und müssen es in 20 Jahren renovieren. Wir lagern Essen ein - die Qualität nimmt ab. Wir erfinden tolle Produkte - morgen gibt es schon wieder bessere. Wir entwerfen schöne Mode - morgen nicht mehr hipp. Egal was wir in der Realwirtschaft anstellen, (fast) alles verliert mit der Zeit an Wert und es ist immer nur die Arbeitskraft die dem entgegenwirken kann. Jetzt haben wird das Geld erfunden und glauben wir könnten unsere Werte ausgerechnet erhalten, indem wir sparen? Geld hat keinen Wert, es spiegelt nur den der Wirtschaft wieder. Geht es der Wirtschaft schlecht muss das Geld das wiederspiegeln.
Konsumverzicht soll beloht werden? Warum? Was man nicht heute konsumiert ist morgen schlechter! Das darf nicht belohnt werden, das muss "bestraft" werden. Wenn Geld den Wert von Waren und Dienstleistungen wieder spiegeln soll, darf es nicht bessere Eigenschaften als diese haben.

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.05.2013 20:21 Uhr
Benjamin Stiefelmaier

Frau Ziessler

mir Naivität vorzuwerfen ohne dies zu begründen ist, nun ja, naiv. Beantworten Sie doch bitte einfach die Frage, warum Geld etwas kann, was Waren und Dienstleistungen nicht können: Werte ohne weitere Arbeit steigern. Geld arbeitet nicht. Für Marktwirtschaftskenner sollte das doch ein leichtes sein. Es nützt nichts die gängige Lehrmeinung gebetsmühlenartig zu wiederholen. Die Frage ist, ob nicht genau diese Überlegenheit des Geldes uns in genau diese Krise geführt hat, an der doch jedes kapitalistische System innerhalb von 50-100 Jahren zusammengebrochen ist - und mühsam wieder aufgebaut wurde.

Und ein Wort zu dieser "schlechten Politik": bei uns allen wird die Inflationsrate NICHT bei der Steuerfestlegung berücksichtigt. Übrigens hat sich auch noch nie jemand beschwert, dass auch Deflationsraten nicht berücksichtigt werden, oder Kapitaleink. niedriger best. werden als Arbeit. Das betrifft also nicht nur die armen Sparer mit >91k € auf dem Sparbuch (Stichwort Freibetrag), sondern alle.

Empfehlen
Benjamin Stiefelmaier

Das Grundproblem ist nicht verstanden.

Stellen wir uns kurz eine Tauschwirtschaft ohne Geld vor. Wie funktioniert hier Altersvorsorge? Man kann sich natürlich durch Mehrleistung Vorräte anlegen. Sobald man die Arbeit einstellt muss man von diesen leben. Man wird feststellen, dass man nicht 100% nutzen kann, obwohl man 100% dafür gearbeitet hat. Der Zahn der Zeit nagt an allem. (Die andere Variante ist natürlich das Solidarprinzip: Kinder zeugen, für diese sorgen und sich als Ausgleich im Alter von diesen versorgen lassen - wenn die Wirtschaft unverändert bleibt kann man hier tatsächlich 100% zurückbekommen, weil Arbeit und Konsum zeitgleich passieren)
ein Bsp: ich habe heute ein frisches Brot übrig. Wenn ich es spare mache ich Verluste. Gebe ich es her und bekomme ein frisches in einer Woche habe ich schon Gewinn.
Man profitiert als Kreditgeber also tatsächlich bei einem Zinssatz von 0%. Unser Geld ist Ware überlegen, doch wenn die Geldmenge nicht zur Waren/Dienstl.-Menge passt funktioniert das ganze System nicht.

Empfehlen
Helga Zießler

Danke, Herr Edelmann,

für Ihre Richtigstellung der überaus naiven Vorstellungen von @Benjamin Stiefelmaier, die mit Marktwirtschaft rein garnichts zu tun haben.

Seine Feststellung "Geht es der Wirtschaft schlecht muss das Geld das wiederspiegeln", ist zwar richtig - aber es geht ja gar nicht um die Wirtschaft, es geht um schlechte Politik. Wer diesen Unterschied nicht erkennt, hat wirklich keine Ahnung.

Empfehlen
Hans Edelmann

Auskömmliche Zinsen sind richtig und notwendig.

In einem nicht politisch gelenkten Kapitalmarkt gibt es Zinsen, weil Nachfrage nach
Kapital herrscht und der Nachfragende einen Gewinn oder Vorteil aus dem geliehenen Kapital
zieht, so bei Kreditaufnahme für Immobilien, die später wahrscheinlich im Wert steigen.
Da ist überhaut nichts ungerecht an den Zinsen. Wenn Sparen "bestraft" wird, dann leidet
zum Beispiel auch die private Altersvorsorge und wird zunehmend allein auf den
Staat geschoben. Zinsen sind nicht ungerecht; ungerecht ist vielmehr die Inflation,
aus der Schuldner ungerechtfertigte Vorteile ziehen.

Empfehlen
Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 12.05.2013 17:49 Uhr

Dass unsere Altersersparnisse ausradiert werden ...

... juckt doch unsere euromanischen Volks(ver)treter in keiner Weise, schließlich sind sie ja in der großen Mehrzahl Beamte, aber auf jeden Fall bestens mit Top-Pensionen versorgt - so wie auch die Volksvertreter in allen Euro-Ländern.

Daher kann man also bedenkenlos die Altersersparnisse der gemeinen Bürger per Inflation, Besteuerung und Sparerhaftung auslöschen. Was solls.

Hat schon jemand etwas von unserer Über-Merkel zu diesem Thema gehört? Natürlich nicht, mit so profanen Sachen gibt sich eine Retterin Europas nicht ab, da steht sie einfach darüber.

Und unsere Mitbürger? Die wählen einfach die Sicherheit in Form von CDU-CSU-FDP-SPD-Grünen. Am besten also mit Sicherheit in die Katastrophe. Oder?

Empfehlen
Bernd A. Wohlschlegel

Autor Ch. Siedenbiedel schreibt -

"Im einen wie im anderen Fall könnte man das Problem nur lösen, wenn die Steuer nicht auf das nominale, sondern auf das reale Einkommen erhoben würde. Wenn man also gleichsam die Inflation von der Steuer absetzen könnte."
Inflation war und ist eine Möglichkeit relativ unbemerkt vom Volk abgefedert Staatsschulden abzubauen. Die USA machen es auf Kosten der restlichen Welt eigentlich schon immer so. Merkel/Schäuble haben zudem nicht mehr sehr viele andere Möglichkeiten und erhalten von den Dummen im Falle BKZ Merkel noch über 60 % Zustimmung. Sicher nicht zuallererst aus der Gruppe der typischen "Sparer". Die GrünSPD wird es, falls GrünSPD die Wahl gewinnen sollte, zusätzlich durch Steuererhöhungen (u.a.) planmäßig forcieren. Alles klar?

Empfehlen
Monika Lorenz

Zinseinkünfte werden selbst in dem steuerlichen Vorbildstaat "Schweiz"

besteuert; und dort sind die Zinsen derzeit noch einen Tick tiefer als in Deutschland.
Dazu kommt dann dort noch die Vermögenssteuer.
Das geht dann schon zweimal an die Substanz.
Also, was soll die Jammerei bei uns ?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.05.2013 17:42 Uhr
Monika Lorenz

Leicht daneben, Herr Müller

Die Vermögenssteuer im Kanton Bern beträgt im Minimum 2,4 Promille des steuerbaren Vermögens (Art. 66 StG Bern); dieses fängt bei etwa 100.000 Franken an.
Die erwähnten 2,4 Promille sind aber nur die Kantonssteuer. In der Regel erhebt die Kommune nochmals den gleichen Satz. Der Dritte, der Bund (die Eidgenossenschaft) erhebt nichts.
Sie werden somit mit minimal etwa 5 Promille an Vermögenssteuern belastet. Da wären bei 500.000 Franken (davon 400.000 steuerpflichtig) rund 2.000 Franken im Jahr.
Von wegen 200 Franken auf 200 Mio Vermögen, völlig absurd.

Empfehlen
Roland Müller

Der Vermögensteuersatz

beträgt z. B. im Kanton Bern 0,001 Promille. Beträge unter 200 Franken werden nicht erhoben. Das heißt, das bei einem deklarierten Vermögen von 200 Millionen Franken eine Vermögenssteuer von 200 Franken fällig wird. Der Sinn der Übung war, den Erhebungsaufwand los zu werden, der höher als die Einnahmen war. Laut dem kantonalen Steueramt muss man sich nur noch mit ca. 50 Vermögenssteuererklärungen im Jahr beschäftigen. Mit Verlaub Frau Lorenz, im werfen von Nebelkerzen haben Sie es zu einiger Meisterschaft gebracht.

Empfehlen
Matthias Bürger
Matthias Bürger (matbox) - 12.05.2013 10:53 Uhr

Recht auf Gewinn?

Ich hätte ja gedacht, dass die FAZ und ihre Leserschaft sich ein wenig im kapitalistischen Wirtschaftssystem auskennen...
Was hier gefordert wird ist mehr oder weniger ein "Grundrecht auf Gewinn". Und dass der Staat nur Steuern erhebt und folglich auch nur "arbeitet", wenn dessen Bürger Einkommenszuwächse verzeichnen können.
Kann das funktionieren?

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.05.2013 23:56 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 12.05.2013 23:56 Uhr

Vielen Dank für den sehr guten Beitrag Herr Bürger.....

.... aber Sie haben es hier in weiten Teilen, mit Besitzstandswahrern zu tun. Diese fordern ein Grundrecht auf Gewinn. Geld auf dem Sparbuch muss in deren Welt I M M E R oberhalb der Inflation verzinst werden, aber wehe es fordert ein Mittelloser sein Recht auf Hartz4.

Empfehlen
Helga Zießler

Das ist blanker Unsinn, Herr Bürger

Es geht nicht um Gewinn, es geht um einen berechtigten Substanzschutz.

Ich selbst habe, weil ich die dümmliche Behauptung von Herrn Blüm zur angeblich sicheren Rente immer für übelste Bauernfängerei gehalten habe, während meines ganzen Berufslebens gespart, um im Alter nicht zum Sozialfall zu werden.
Dafür werde ich nun bestraft: Ich muss hilflos zusehen, wie diese Ersparnisse zusammenschmelzen - und darf dafür auch noch bezahlen!
Natürlich wissen unsere Parteipolitiker das alles. Es ist ihnen egal. Sie sind aber nicht verantwortlich.
Heute bedaure ich, dass ich das Geld nicht verprasst oder meinen Kindern gegeben habe.

Im nächsten Leben bin ich schlauer. Dann heisst es: gut leben und die Beschwerden des Alters vom Staat bezahlen lassen. Auf keinen Fall mehr sparen!

Empfehlen
Hans Edelmann

Gewinnlosigkeit für Sparer ist politisch gesteuert.

Von einem "Grundrecht auf Gewinn" ist doch gar keine Rede. Es geht um Ungerechtigkeiten,
die daraus entstehen, dass Zinsen sich nicht marktgerecht entwickeln können, sondern
dass sie von öffentlichen Stellen unter die Inflationsrate gedrückt werden, und dass
dann trotz fortlaufender Kaufkraftminderung der Sparsumme samt Zinsen zu allem
Überfluss dazu auch noch Steuern erhoben werden.

Empfehlen
Hans Edelmann

Es gilt heute in Deutschland als politisch gerecht,...

...dass gängige Zinsen von öffentlichen Stellen künstlich unter die Inflationsrate gedrückt
und trotz der so bewirkten Kaufkraftminderung der Sparsumme aus Kapital samt Zinsen
die nominellen Scheinzinsen auch noch staatlich besteuert werden. Als Gegenleistung für ihren Konsumverzicht und ihr Risiko bekommen Sparer also Kaufkraftminderung ihrer Sparsumme und obendrein Steuerärger politisch verordnet. so sieht Gerechtigkeit offenbar
heute aus.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.05.2013 13:50 Uhr
Helga Zießler

Doch, Frau Holtmann

Sie haben das klar ausgedrückt.

Ich möchte nur etwas Wichtiges ergänzen. Der Begriff "sozial gerecht" ist bei näherem Nachdenken nur ein weißer Schimmel oder auch ein "Wiesel-Wort (lt. von Hayek). Denn gerecht kann nur gerecht sein - in jeder Beziehung. Das braucht keine zusätzlichen Erklärungen. Aber für Politiker klingt das so verführerisch... ;-)

Empfehlen
Cornelia  Holtmann

Genau so sehe ich das doch auch, Herr Edelmann.

Durch meinen Kommentar hatte ich die Aufgabe/Einschränkung des Gerechtigkeitsanspruches durch unsere "sozialen" Umverteilungspolitiker aufzeigen wollen (scheint mir nicht gelungen zu sein).

Empfehlen
Hans Edelmann

"Soziale Gerechtigkeit" als politisches Kampfmittel gegen Sparer?

Was bestimmte Politiker unter sozialer Gerechtigkeit verstanden wissen wollen, ist noch
lange nicht sozial gerecht. Sparer in öffentlicher Willkür auszunützen, ihnen das Risiko
zu lassen, aber das Geld mit Inflation und Steuern bis ins Kaufkraftminus zu beschneiden, ist keineswegs sozial gerecht.

Empfehlen
Karl-Heinz Drux
Karl-Heinz Drux (khd54) - 12.05.2013 10:16 Uhr

Wie werden Zinsen generiert ?

Der Zins, der den Sparern gezahlt wird, muss in der Volkswirtschaft in irgendeiner Form auch erarbeitet werden. In der klassischen VWL fliessen die Ersparnisse in Investitionen und erwirtschaften Gewinne, die wiederum die Kreditzinsen und die Rückzahlung bedienen.
In der aktuellen Phase werden Kredite zu einem weitaus grösseren Teil verkonsumiert wie die stark wachsenden Staatsschulden belegen. Volkswirtschaftlich sind diese Anleihen grösstenteils "verlorenes" Geld, da dieser Kredit zu einem überwiegenden Teil als Budgetlücke bzw. Staatsdefizit in den Staatskonsum als Sozialausgaben fliesst.
Hier ist weder ein Rückfluss aus diesem Kreditgeld noch ein erarbeiteter Zins zu erwarten. Die Staatsanleihe ist ein reines Ponzisystem, das kurz vor seinem Ende steht, wie die effekt- und erfolglose EZB Politik des Niedrigzinses und der anstehenden Monetarisierung sowie die im Artikel erwähnten Beispiele der Steuerungerechtigkeit mit negativem Realzins und kalter Progression belegen.

Empfehlen
Elisabeth Dreier

Aufgeblähter Staat der die Steuerzahler ausnimmt. Und wer pfiff H. Kraft am 1. Mai aus? Die Beamten.

Beamte pfiffen H. Kraft bei einer Gewerkschaftskundgebung in Duisburg aus, weil sie keine Lohnerhöhung bekommen haben. Beamte mit einer sicheren Rente und sicheren Einkommen. Und die SPD such den Schulterschluss mit den Gewerkschaften. Das ist bezeichnend für diesen aufgeblähten Staat. Es wird viel umverteilt, sei es nach Südeuropa, sei es zu den Geringverdienern über massig notwendige Anträge, die Steuererklärung bleibt kompliziert und die Steuern hoch. Beamte haben also Arbeit und Verdienst. Und werden von den herrschenden Parteien gut gefüttert.
Die Steuerzahler haben zu zahlen, trotz Zeitarbeit, Werkverträgen, kaum planbarer Zukunft, unsicherer Minirente und dem Zwang der privaten Vorsorge. Als Gegenleistung schlechte Straßen, teure Bahn, teurer Strom, Wassernetze privatisiert und Vertreibung der Industrie durch Schwarz-Gelb und Rot-Grün.

Empfehlen
gisbert heimes

Das ist nicht ungerecht, das ist systemgerecht

Das System ist 'ungerecht'. Rosinenpicker. Immer nur die Vorteile des Marktsystems wahrnehmen, z. B. die Geldwasch- und Steuerhinterziehereinrichtung Schweiz, aber die Nachteile nicht.

Außerdem war das schon immer 'ungerecht', auch bei höheren Zinserträgen konnte man die Inflation nicht steuerlich geltend machen.

Empfehlen
Rolf Huchthausen

Politiker belohnen sich ja selbst zu erst und immer sehr gerne!

Ich kann mich noch daran erinnern, als die Kapitalertragssteuer eingeführt wurde.

Die Politik hat sich damit für die Einrichtung eines stabilen Finanzmarktes belohnt.

Und nun?

Empfehlen
Paul Banaschak

ich glaub es ja kaum, dass diese Gaunerei des Staates mal einen Kommentar wert ist

ich habe darauf schon unzählige male hingewiesen.
Aber laut Rot/Grün müssen diese Schultern ja noch mehr schultern.

Empfehlen
otto kaldrack

DEas ist nicht nur

ungerecht, das ist eine Riesenschweinerei! Parteien, die das befürworten, genau wie
die gesamte kalte Progression, sind einfach nur böse Abzocker. Das trifft besonders
auf die sich so sozial und gercht gebenden Parteien "SPD und grüne" zu, die die von
der FDP gewollte Abschaffung der kalten Progression verhindert haben, und immer
noch so tun, als seien sie arbeitnehmerfreundlich! was für ein ZYNISMUS!!! Aber
die vielen Dummen merken es einfach nicht.

Empfehlen
Peter Gorski

Das BGE für Sparer?

Gibt es nicht einen steuerlichen Freibetrag von 800€ bei den Zinsgewinnen, bei Eheleuten 1600€?
Ausserdem, so hab ich gerade gelesen, kann man auf Antrag die Sparzinsen auch an sein Einkommenssteuerniveau koppeln.
d.h. jeder der im Steuermittel nicht über 25% Einkommenssteuer zahlt kann dies tun!
Inflationsbereinigte Zinsgewinne für Besserverdiener also, der Staat soll die Risiken der Geldvermehrung bereinigen?
Ein bedingungsloses Grundeinkommen für Sparer?

Auf der einen Seite soll der Staat sparen, bevorzugt bei den Sozialausgaben, der Staatsverschuldung, den Grossprojekten, die ja auch für konjunkturellen Aufschwung sorgen und natürlich bei der Eurorettung, die ja hauptsächlich aus Gründen der Geldwertstabilität überhaupt unternmommen wird...
auf der anderen Seite staatliche Garantien an Zinsen über Inflationsniveau?
Für höhere Zinsen muss man höhere Risiken eingehen,
ein Rundumsorglospaket gibt es nicht!

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.05.2013 18:19 Uhr
andreas neukäter

Verständnisfrage/n

...d.h. jeder der im Steuermittel nicht über 25% Einkommenssteuer zahlt kann dies tun!

bedeutet dies das bei einem Steuerzahler auf Lohnsteuer wenn die Gesamtsteuerliche Last nicht über 25 % ?
oder bei einem Steuerzahler mit Verweigerungsmodus durch sämtliche Steuerminderungsausnutzung nicht mehr als 25% des angegebenen verblüben ?

Ansonsten ist die Höhe des Betrag bei angenommen 2 % 40.000 entsprechen 80.000 wo bitte kann der Steuerzahler auf Lohnsteuer die durch Antrag auf Sparzins/ Inflationszins erzielten
Einkommensminderung abrufen ?

Empfehlen
Peter Gorski

Nein, Frau Dreier, das vergess ich nicht!

Aber auch da kann man ein wenig differenzieren, es betrifft wohl ehr den oberen Mittelstand der Besserverdiener!
Die kleineren Selbständigen kommen doch gar nicht mehr in die Verlegenheit etwas anzusparen!
Und wenn , dann ist es sicher nicht so viel, dass sie wesentlich über die Freibeträge kommen!
Aber die Relation von Zinserträgen zur Inflation ist doch nichts neues?
Vielleicht haben auch die Börsenentwicklungen der letzten Jahre das Anspruchsdenken der Sparer verwöhnt?
Und gerade geht die Börse doch wieder durch die Decke?
Es ist schon richtig, dass die sicheren Anlageformen niedrige Zinsen bringen, aber auch das ist doch Teil der Strategie *alles für die Wirtschaft*, in dem Fall Finanzwirtschaft aber nicht nur, und damit genau das, was die deutsche obere Mittelschicht in vielen Wahlen gestützt unf gewollt hat!

Empfehlen
Günter Haberland

Bis zur Höhe der inflationsrate

sind Zinsen überhaupt kein Einkommen, dürften also auch nicht besteuert werden.

Empfehlen
Elisabeth Dreier

@P. Gorski - Sie vergessen wen es betrifft.

Es betrifft den Mittelstand, der schlichtweg immer mehr ausgenommen wird. Jeder soll für seine Rente sparen, das mit negativen Zinssätzen und wird dann noch bestraft. Es ist ein Hohn. Und dies für solch Utopien wie den Euro.

Empfehlen
Eberhard Stoeckel

Dass bei Ihnen Herr Trittin unter Dauerbeschuss steht, ...

ist hinlänglich bekannt. Herr Trittin ist kein Jurist, sondern Dipl. Sozialwirt und freier Journalist, dessen Vater in der Waffen SS "diente". Wie soll da demokratisches Rechtsempfinden entstehen? Viel schlimmer ist, dass die große Zahl von Juristen und Ökonomen im Bundestag ihr ureigenes Metier nicht zur Steuerung iher Machtgelüste zu aktivieren vermögen. Hier sollte einmal ein medialer frischer Wind den Staub wegb lasen.

Empfehlen
Heike Vetter
Heike Vetter (TanteHO) - 12.05.2013 05:15 Uhr

Veraenderte Wertvorstellung

Der grundsätzliche Ansatz, dass der, der spart und fuer sich vorsorgt um eigenverantwortlich zu Leben, war ein positiver Wert unserer Gesellschaft.
Kinder waren stolz zum Weltspartag ein volles Schwein auf's Sparbuch einzuzahlen. Wer den Taler nicht ehrt....
Heute ist der schlau der nichts hat, und der Dumme ist der, der vorsorgt.
Wir erleben einen gravierenden Umbruch. Wollen wir das?
Mangelnde Bildung, schlechter Informationsstand und Desinteresse beschleunigen diese "Neuen "Werte.

Empfehlen
Uwe Protsch
Uwe Protsch (macrexx) - 11.05.2013 23:51 Uhr

Verkehrte (?) Welt

So weit ist es schon gekommen, dass die angeblich wirtschaftsfreundliche FAZ darlegt, wie Otto Normalverbraucher enteignet wird. Offensichtlich kümmert es die Regierung nicht, dass Millionen Durchschnittsverdiener dafür bestraft werden, dass sie versuchen, im Alter möglichst niemandem zur Last zu fallen.

Empfehlen
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 11.05.2013 23:09 Uhr

Das ist ungerecht.

Wäre die Besteuerung von Zinseinkünften die einzige Ungerechtigkeit in der BRD, lebten wir im Paradies. Es gibt mittlerweile in der BRD Millionen, die wegen zu geringer Löhne/Renten ständig Schulden machen müssen, um überleben zu können, diese Millionen werden erst recht abgezockt mit Überziehungszinsen zwischen 12 und 18% und zwar solange, bis sie insolvent sind.

0% Guthabenzins aufs Girokonto, 0,5% für Tagegeld, 0,25% für Festgeld/a und im Mittel 15% für die Kontoüberziehung, da liegt das Geschäftsmodell des Kartells Politiker-Banker.

CDUCSUFDPSPDGrüne sind nichts weiter als die nützlichen Idioten der Banker, die Politik wird schon lange von den Ackermännern gemacht und dies €uropaweit. Die gesamte €U ins Zinssklaventum zu überführen ist das Ziel, Spanien und Griechenland sind auf diesem Wege schon weit fortgeschritten.

Empfehlen
Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 11.05.2013 23:05 Uhr

Danke für solche Artikel- hier macht man sich noch gedanken

Inflation ist die steuer des kleinen Mannes und eine asoziale Steuer. Gegen das Nettoprinzip verstößt diese nicht unmittelbare reale Substanzbesteuerung leider nicht. Um das zu vermeiden, wäre ein inflationsgerechtes anheben des Steuerfreien Existenzminimus notwendig und ein sehr kompliziertes Konstrukt für Riesterähnliche Einzahlungen nötig.

Empfehlen
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 11.05.2013 22:54 Uhr

Was wird denn hier wieder geschrieben??

Soll denn künftig die Mehrwertsteuer fallen, wenn die Preise steigen, wäre ja auch fair. Wirklicher Unsinn der Beitrag.

Empfehlen

11.05.2013, 17:52 Uhr

Weitersagen
 

Alarmismus zu China

Von Christian Geinitz

Plötzlich heißt es, Chinas Wirtschaft „schwächele“. Eine kühne Behauptung bei einem Wachstum von 7,4 Prozent! Mehr 1


Die Börse
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
Umfrage

Sollte der Staat Preisobergrenzen für Grundnahrungsmittel festlegen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Schokolade Osterhase schlägt Weihnachtsmann

Der Appetit auf Schoko-Osterhasen ist in diesem Jahr besonders groß. In Deutschland werden sogar mehr von ihnen produziert als süße Weihnachtsmänner. Mehr 1 2