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Niedrigster Stand seit 2008 : Weniger Insolvenzen in den Vereingten Staaten

  • Aktualisiert am

Ein Backladen von Hostess Brands in Glendale, Kalifornien. Amerikas größtes Bäckereiunternehmen musste 2012 Konkurs anmelden Bild: REUTERS

Konkurse anmelden, das müssen immer weniger Amerikaner. Während der Staat um seine Zahlungsfähigkeit ringt, ist die Zahl der Insolvenzen in den Vereinigten Staaten drastisch gesunken.

          In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der Insolvenzen so gering wie seit Beginn der Finanzkrise nicht mehr. Im vergangenen Jahr sank sie um 14 Prozent auf 1,19 Millionen, wie das American Bankruptcy Institute (ABI) am Freitag mitteilte. Dies sei das niedrigste Niveau seit dem Jahr 2008.

          Bei den Firmenpleiten betrug der Einbruch sogar 22 Prozent. Dem Institut zufolge ist auch für das laufende Jahr ein Rückgang der Insolvenzen insgesamt zu erwarten. Die Verbraucher reduzierten weiter ihre Schulden und die Zinsen dürften gering bleiben, hieß es zur Begründung.

          Trotz Immobilienkrise und Rezession war die Zahl der amerikanischen Insolvenzen im Schnitt der vergangenen vier Jahr deutlich geringer als in den zehn Jahren davor. API führte dies auf ein geändertes Insolvenzrecht zurück.

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