10.07.2009 · General Motors hat das Insolvenzverfahren in Rekordzeit beendet. Das ist eine positive Nachricht, denn die Zeit drängt. Aber die Probleme von GM sind damit noch nicht gelöst. GM erwägt schon, die Farbe des Firmenlogos von Blau in Grün zu ändern.
Von Norbert KulsGeneral Motors hat das Insolvenzverfahren in Rekordzeit beendet. Das ist eine positive Nachricht, denn die Zeit drängt. Das abgespeckte Traditionsunternehmen kann nun flexibler agieren. Die Zahl der Marken wurde reduziert, Fabriken geschlossen, Schulden und Löhne gesenkt. All das sind Maßnahmen, die Kritiker schon seit Jahren gefordert hatten. Aber die Probleme von GM sind damit noch nicht gelöst.
Die Automobilbranche befindet sich in einer schweren Absatzkrise. Vor diesem Hintergrund muss GM auf dem umkämpften Heimatmarkt potentielle Kunden überzeugen, dass seine Autos mit der japanischen Konkurrenz mithalten können. Vor allem Toyota hatte GM dort mit innovativen Hybrid-Fahrzeugen den Schneid abgekauft. Diese Autos wurden besonders populär, als gestiegene Benzinpreise die Fahrt mit spritschluckenden Geländewagen und Kleinlastern, dem Brot-und-Butter-Geschäft der Amerikaner, deutlich teurer machte.
GM zieht jetzt mit einem Elektroauto nach und arbeitet intensiv an weiteren umweltfreundlicheren Modellen. Dieses Versprechen der Innovation und attraktiver Produkte muss GM aber erst einmal halten. Andernfalls ist ein endgültiges Scheitern gewiss.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.382,05 | −0,87% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2444 | −0,36% |
| Rohöl Brent Crude | 105,94 $ | −0,85% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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