Die Deutsche Bahn sichert sich Alternativen zu ihren bisherigen Zuglieferanten. An diesem Mittwoch unterschrieb die Bahn zwei Rahmenverträge mit dem polnischen Hersteller Pesa über die mögliche Lieferung von maximal 470 Dieseltriebzügen für den Regionalverkehr, wie die Bahn in Berlin mitteilte. Die Rahmenverträge könnten ein Volumen von bis zu 1,2 Milliarden Euro haben. Die Dieseltriebzüge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 140 Stundenkilometern können bis 2018 abgerufen werden.
Die Verträge seien der erste große Abschluss mit Pesa für Zuglieferungen, sagte Bahn-Vorstand Volker Kefer. „Es ist für uns ein wichtiges strategisches Ziel mit Blick auf den deutschen Markt den Wettbewerb in der Branche auszuweiten und zu stärken“, erklärte er.
Die Bahn hatte im vergangenen Jahr angekündigt, ihre Lieferantenbasis zu verbreitern. Bisher wurden die Züge vor allem von den großen drei Herstellern Siemens, Bombardier und Alstom bezogen. Die Bahn gehört weltweit zu den größten Bestellern von Zügen und hatte sich zuletzt verärgert gezeigt über große Lieferverzögerungen bei Siemens und Bombardier.
Der Vertrag mit Pesa soll den Nachschub sichern für den Fall, dass die Bahn wie erwartet einen Großteil der vielen Regionalstrecken in Deutschland gewinnt, die in den nächsten Jahren ausgeschrieben werden. Häufig wird dann der Einsatz neuen Wagenmaterials gefordert.
Nicht einmal schlecht ausgedacht.
Antoine BERBEN (Unweit)
- 19.09.2012, 20:07 Uhr
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Sam Restagno (samre1010)
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Closed via SSO (ElCondorPasa)
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