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Dienstag, 14. Februar 2012
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Neuer Rekord Goldpreis erstmals über 900-Dollar-Marke

11.01.2008 ·  Gold ist so teuer wie nie. Eine Feinunze des Edelmetalls kostete am Freitag in New York erstmals mehr als 900 Dollar. Als Motor des Höhenflugs gilt hauptsächlich die Schwäche der amerikanischen Währung.

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Der Goldpreis hat am Freitag ein neues Rekordhoch erreicht. Die Feinunze kostete in New York zeitweise 900,10 Dollar und lag damit zum ersten Mal über der psychologisch wichtigen Marke von 900 Dollar. Im Handelsverlauf ging der Preis wieder auf 898,70 Dollar pro Feinunze zurück.

Der Goldpreis ist im vergangenen Jahr genauso wie der Ölpreis beständig gestiegen. Als Motor des Höhenflugs gilt hauptsächlich der schwache Dollar. Fällt die amerikanische Währung, steigt tendenziell auch der Goldpreis. Zudem gilt das Edelmetall in Zeiten steigender Inflation und wirtschaftlicher Turbulenzen als sichere Investition.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Goldpreis das langjährige Rekordhoch von 850 Dollar je Feinunze aus dem Jahr 1980 geknackt. Den jüngsten Preisschub hatten Äußerungen des amerikanischen Notenbankchefs Ben Bernanke über Wachstumsrisiken in den Vereinigten Staaten bereits am Donnerstagabend ausgelöst.

Analysten träumen schon von 1000 Dollar

Experten halten einen weiteren Anstieg für nicht ausgeschlossen. Einzelne Analysten sprechen schon von der 1000-Dollar-Marke. Zugleich warnen viele aber vor einem jederzeit möglichen scharfen Einbruch des Kurses.

Seit Januar 2005 hat sich der Goldpreis mehr als verdoppelt. Zuletzt nahm er bereits mehrmals Anlauf auf die Notierung von 900 Dollar, fiel aber stets wieder leicht zurück. In New York war es dann am Freitagvormittag (Ortszeit) soweit. Nach nur wenigen Minuten über 900 Dollar gab der Goldpreis allerdings bereits wieder nach. Auch andere Edelmetalle wie Platin und zahlreiche Rohstoffe verteuerten sich in letzter Zeit angesichts der konjunkturellen Unsicherheit deutlich. Rasante Anstiege gab es zudem bei einer Reihe von Basisgütern wie Weizen und Soja.

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Fremder Leute Kinder

Von Heike Göbel

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