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Neuer Finanzchef Von der Bayern LB zum FC Bayern

 ·  Nach dem Rekordtransfer von Javier Martínez holt der FC Bayern München einen weiteren Neuzugang - dieses Mal im Management: Jan-Christian Dreesen wird neuer Finanzvorstand beim deutschen Fußball-Rekordmeister. Er kommt von der Bayern LB.

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Vor wenigen Wochen hat der FC Bayern München den spanischen Nationalspieler Javier Martínez für 40 Millionen Euro verpflichtet. Es war der teuerste Transfer in der Geschichte des deutschen Fußballs. Nun gibt es einen weiteren Neuzugang und der soll die Finanzen des Rekordmeisters zusammenhalten: Jan-Christian Dreesen wird vom kommenden Jahr an in der FC Bayern München AG den scheidenden Finanzchef Karl Hopfner ablösen. Der Neue kommt von der Bayern LB und für den Verwaltungsratsvorsitzenden der Landesbank, Markus Söder, ist das ein Gütesiegel: „Der FC Bayern verpflichtet nur gute Leute.“

„Dreesen hat den Wandel der Bayern LB vorangetrieben“

Was der CSU-Finanzminister damit auch zu erkennen gibt, ist die große Lücke, die der erst 45 Jahre alte Dreesen in der Bayern LB hinterlässt. Dreesen betreute zuletzt das Geschäft mit mittelständischen Unternehmen und Privatkunden und war damit genau für jenes Ressort zuständig, das die BayernLB ins Zentrum ihrer notwendig gewordenen Neuausrichtung gerückt hat. Dreesen kam erst im September 2009 zu dem von Skandalen und Misswirtschaft gebeutelten Institut, das nur durch die Milliardenhilfe des bayerischen Steuerzahlers überlebt hat. Zuvor war der gebürtige Ostfriese der Vorstandsvorsitzende der UBS Deutschland AG.

„Mit seiner Markt- und Vertriebsorientierung hat Jan-Christian Dreesen in den letzten Jahren den Wandel der Bayern LB zu einer kundenorientierten Bank mitgestaltet und maßgeblich vorangetrieben“, wird der Vorstandsvorsitzende Gerd Häusler in einer Pressemitteilung der Bank zitiert. Einen Nachfolger kann Häusler noch nicht nennen. Dreesen selbst sieht seiner neuen Aufgabe, die ihn eng an Bayern-Präsident Uli Hoeneß binden wird, erwartungsfroh entgegen: „Die Chance, für diesen großen Klub arbeiten zu dürfen, bekommt man vermutlich nur einmal im Leben. Man kann diese Möglichkeit vorbeischwimmen lassen - oder zugreifen.“

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Jahrgang 1968, Wirtschaftskorrespondent in München.

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