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Neue Wirtschaftsweise Claudia Buch zieht in den Sachverständigenrat ein

14.02.2012 ·  Die Tübinger Volkswirtin Claudia Buch wird Nachfolgerin von Beatrice Weder di Mauro bei den „Wirtschaftsweisen“. Die Bundesregierung wollte sicherstellen, dass im fünfköpfigen Rat wieder eine Frau sitzt.

Von Heike Göbel, Frankfurt
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Die Volkswirtin Claudia Buch wird neues Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Personalie will Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Mittwoch in Berlin bekannt geben. Buch folgt auf die Mainzer Ökonomin Beatrice Weder di Mauro, die vor kurzem ihr Ausscheiden aus dem renommierten Beratergremium bekannt gegeben hatte, weil sie in den Verwaltungsrat der Schweizer Großbank UBS einzieht. Buch war als Favoritin gehandelt worden, weil ihr Profil am besten passte: Die Bundesregierung wollte sicherstellen, dass im fünfköpfigen Rat wieder eine Frau sitzt, zudem sollte sie möglichst spezialisiert sein auf Finanzmarktthemen.

Beide Anforderungen erfüllt die 45 Jahre alte Buch, die an der Universität Tübingen den Lehrstuhl für Geld und Währung inne hat. Sie forscht über Bankenregulierung und -aufsicht. Außerdem hat sie einige Erfahrungen in der Politikberatung sammeln können, seit sie 2008 - als erste Frau - den Vorsitz des 36 Mitglieder zählenden Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium übernommen hatte. Anders als die Schweizerin Weder di Mauro ist Buch, die Abschlüsse aus Bonn, Kiel und Wisconsin vorweisen kann, öffentlich bislang aber kaum in Erscheinung getreten. Sie sei zurückhaltend, jedoch eine hervorragende Wissenschaftlerin, die sich intern sehr stark engagiert habe, heißt es in der Ökonomenzunft. Vorsitzender des 1963 eingerichteten Sachverständigenrats ist der Mannheimer Ökonom Wolfgang Franz, der am Dienstag von seinen Kollegen für weitere drei Jahre im Amt bestätigt wurde. Die anderen Mitglieder sind die Professoren Lars Feld, Peter Bofinger und Christoph Schmidt.

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Jahrgang 1959, verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik, zuständig für „Die Ordnung der Wirtschaft“.

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