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Neue Studie : Auf der Suche nach dem Karriere-Sprungbrett

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Viele Arbeitnehmer sehen für sich kein Karrieresprungbrett - und wechseln weg. Bild: Michael Kretzer

Viele Arbeitnehmer sind eigentlich mit ihrer Stelle zufrieden. Aber sie können sich nicht vorstellen, wie sie sich karrieremäßig einmal weiterentwickeln könnten. Und wie sehen das die Chefs?

          Weil sie zu wenig Karrierechancen bei ihrem Arbeitgeber sehen oder bessere Optionen anderswo vermuten, planen 22 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland, ihre aktuelle Stelle in den nächsten zwölf Monaten aufzugeben. Und das, obwohl sie eigentlich zufrieden sind. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Mercer. Für die Studie wurden auf der ganzen Welt 5400 Angestellte, 1700 Personalverantwortliche und 400 Manager befragt, davon 530 Datensätze aus Deutschland.

          Bemerkenswert ist: Während die Mitarbeiter häufig eine schlechte Karriereplanung bemängeln, ist die große Mehrheit der Personalverantwortlichen (71 Prozent) mit ihrem Talentmanagement-Prozess zufrieden.

          Zu Unzufriedenheit der Arbeitnehmer führt aber auch, dass sich die Mitarbeiter deutlich mehr Flexibilität wünschen als die Chefs zu geben bereit sind. Mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmer gibt an, dass sowohl ihr direkter Manager als auch ihre Kollegen flexibles Arbeiten unterstützen. Allerdings berichtet jeder vierte Mitarbeiter, dass er in der Vergangenheit vergeblich um flexible Arbeitsbedingungen gebeten habe. Sogar jeder zweite Mitarbeiter hat außerdem Bedenken, dass sich Arbeit in Teilzeit oder im Home Office negativ auf die eigenen Karrieremöglichkeiten auswirken könnten.

          Eine faire und marktgerechte Bezahlung steht übrigens weiterhin ganz oben auf der Prioritätenliste der deutschen Arbeitnehmer. 49 Prozent der Befragten sagen, dass ihnen das Gehalt wichtig ist. Direkt dahinter rangieren Aufstiegsmöglichkeiten und die Zusammenarbeit mit guten und fähigen Kollegen.

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