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Neue EU-Pläne Fünf Fragen zur Bankenunion

 ·  Eine „Bankenunion“ fordert die EU-Kommission schon seit einer Weile - jetzt zeigt sich auch Angela Merkel offener. Aber was ist das eigentlich? Und wann könnte so eine Union kommen?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (16)

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Hans Jürgen Reisch

sinnlos!!!

das ganze Geschreibe hier hilft uns allen nix!!!
Wir bleiben eine Minderheit, welche sich sehenden Auges mit dem Niedergang unserer mit saurer Arbeit erschaffenen Industrienation Deutschland abfinden muss!!!
Solange über 60% der D-Bevölkerung kein Interesse an Ihrer Verarmung zeigen, werden unsere Volksverräter im Parlament weiterhin Ihrem Euro-Wahnsinn frönen!!!
Eins würde mich dennoch interessieren???
Was muss in den Köpfen von Merkel und Schäuble im Moment vorgehen, wenn sie merken, dass alles was sie dem Deutschen Volk als alternativlose Politik verkauft haben dazu führt dass Generationen arbeitender Menschen (nicht nur in Deutschland) durch diesen Euro-Wahnsinn verarmt wurden und werden!!!

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Paul Banaschak

die bestehende europäische Bankenaufsicht hat genügend Macht, wenn sie denn wollte

sie kann die Banken auf ihre Misstände aufmerksam machen. Sollte die Bank nichts dagegen unternehmen, kann die Aufsicht die Information an die Ratingagenturen weitergeben. Diese werden die Banken abstufen, der Markt straft, und die Politik muss sich raushalten.
Es geht doch darum, dass alle so weitermachen wollen, wie bisher. Und die Zeche soll der deutsche Steuerzahler tragen. Nein, auch ein neues Bankengesetz bzw. eine Bankenunion hindert die Südländer nicht, weiter ihrem Schlendrian zu frönen.
Wir haben eine Aufsicht, die heisst "Markt". Und dieser Aufsicht müssen wir wieder die Macht geben, um auftretende Probleme zu lösen. Banken müssen in die Insolvenz gehen, wenn sie nicht gut wirtschaften. Wenn wir immer die Verluste sozialisieren und die Gewinne privatisieren, werden Banken und ihre Manager nie einen Anreiz haben, etwas zu leisten, ausser für sich selbst.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 05.06.2012 23:38 Uhr

Die entscheidende Frage, Frau Lenz

haben Sie nicht gestellt: Wer zahlt denn ein in diese Bankenunion? Realistischerweise ist davon auszugehen, dass es in der EMU kaum eine solvente Bank gibt, dass damit die Bankenunion nichts anderes ist, als eine gigantische Bad Bank. Bilanziert man mark to market werden wohl alle europäischen Banken insolvent sein. Welchen Vorteil - so hätten Sie auch fragen müssen - hat die Zusammenfassung insolventer Banken außer der Risikoverlagerung auf die deutschen Steuerzahler, Rentner, Sparer?

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Michael Arndt

Wo zum Teufel

bleibt eigentlich der Teil der EU-Kommission, die seit 20 Jahren einen einseitigen Feldzug gegen deutsche Kreditinstitute führt?
Die die Zerschlagung der WestLB (zu Recht) und die Privatisierung der Sparkassen forderte?
Die es als Zeichen eines funktionierenden Wettbewerbs ansah, wenn ein Land möglichst wenige und möglichst große Banken hatte?
Wann merken wir endlich, dass die EU immer nur einen Kampf gegen unsere Interessen führt???

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 23:52 Uhr
stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 05.06.2012 23:52 Uhr

ist alles schon in der Mache

Die Forderung zur Privatisierung der Sparkassen ist ,damit es nicht auffällt,lediglich auf den IWF ausgelagert worden der zuschlägt sobald Deutschland in schieflage über Anleihen u Eurobonds gerät.

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Andreas Müller

Kontenunion

Eine noch bessere Lösung der Eurokrise als die Bankenunion verspricht die Kontenunion. Unsere europäischen Freunde des deutschen Geldes würden damit Zugriff auf die Konten der deutschen Sparer erhalten. Dieses Verfahren verspricht Effizienzvorteile gegenüber demjenigen, die Deutschen über Inflation zu enteignen. Selbstverständlich darf ein Zugriff auf die europäischen Konten nur mit Zustimmung der Mehrheit der Finanzminister der Euroländer erfolgen.

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Hubert Witzany

Tischlein deck dich, Goldesel (Deutschland) streck dich!!!!

zuerst wird mit Krediten spanischer Banken über die eigenen Verhältnisse gelebt und schön eingekauft, z.B. Hochtief, Fußballspieler etc. und dann darf der deutsche Steuerzahler diese Kredite einlösen. Es ist geradezu krotesk, was dem deutschen Steuerzahler mit einer Bankenunion zugemutet wird.

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Ronald Gruenebaum

Einfach verlogen

Der Artikel beschreibt ja sehr richtig, wie die EU Bankenaufsicht schon bei der Geburt von den Nationalstaaten mit massiver Behinderung versehen wurde. In Europa weiss doch jedes Kind, dass die Nationalstaaten die Krone der Schöpfung sind. Ihr ständiges Versagen im Angesicht der Globalisierung wird deshalb gar nicht erst zur Kenntnis genommen.

Und nun soll auf einmal alles auf EU-Ebenen entschieden werden? Das ist nicht glaubwürdig. Es ist wohl eher so, dass die Pleitestaaten an's deutsche Geld wollen. Spanien ist da ein besonders gutes Beispiel: Als die Immobilienblase noch nicht geplatzt war, konnten die Spanier vor Arroganz kaum laufen. Man glaubte, dass Modell für den ewigen Wohlstand gefunden zu haben. Überhaupt war doch Spanien ganz oben, nicht zuletzt wegen seiner gedopten Sportler.

Die Spanier haben ihre Krise ganz alleine zu verantworten. Das kann man erwarten von einem Land, das ernst genommen werden will.

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George Rauscher

Na wunderbar

der große Vorteil von Angela Merkel liegt darin, daß sie nach mehr oder weniger kurzer Zeit für alle "offener" wird. Das ist natürlich nihct unser Vorteil, der des Volkes, aber derer die ihr Gehör haben. Banken gehören dazu.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 05.06.2012 14:12 Uhr

Rückzahlung?


ALLE wissen doch dass die FPIIGS-Staaten und die FPIIGS-Banken NIEMALS ihre Schulden zurückzahlen werden / können / wollen.

Wenn man daher von "Garantien geben" oder "Haftung übernehmen" redet heißt das in Realität "verschenken" - und das nicht nur für Altschulden, sondern auch für alle künftigen Schulden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 17:13 Uhr
Nicolas Neuß
Nicolas Neuß (nneuss) - 05.06.2012 17:13 Uhr

Und D?

Ob aber Deutschland seine Schulden und Bürgschaften jemals zurückzahlen wird? Dafür müssten ja auch hier ganz andere Politiker an die Macht kommen... Wie zum Beispiel eine verrückte Kombination von Kanzler Sarrazin (Hauptaufgabe: Schuldenabbau zur Priorität machen und die Wahrheit sagen), Finanzminister Merz (Hauptaufgabe: Steuervereinfachung und Subventionsabbau), Wirtschaftsminister Bartsch oder Gysi (Hauptaufgabe: Banken regulieren und Lobby-Gruppen entmachten), ... Am besten noch mit einer absoluten Mehrheit der Piratenpartei, so dass noch nicht alle Entscheidungen im Koalitionsvertrag/Parteiprogramm festgeschrieben sind sondern je nach Lage mit Hilfe des Verstandes entschieden werden können.

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Konstantin Schneider

Die Bankenunion ist eine Fata Morgana

Denn da machen nie und nimmer alle mit und deshalb wird am 1. September 2012 eher das totale Chaos ausbrechen, als endlich Ruhe im EURO-Raum herrschen. Merkel hat 3 Jahre lang geglaubt, sie könne die in Schwierigkeiten geratenen EU-Länder des Sozialismus zeihen und deshalb sei es mit einem neuen Boden im Fass getan. Durch diesen bodenlosen Unsinn haben wir Europäer uns vor aller Welt lächerlich gemacht. Und jetzt kommen die Aasgeier aus sämtlichen Ecken dieser Welt angeflogen und hoffen auf den grossen Absturz.

Wann endlich wachen die Deutschen auf und sagen der Kanzlerin, dass es so nicht geht?

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 05.06.2012 13:33 Uhr

Und das Pferd wird weiterhin von hinten aufgezäumt

Die BuBa hat mit ihren Bedenken absolut recht. Erst der Euro, dann die Bankenunion und was folgt dann? Rechtliche Grundlagen, ja das kümmert Barroso u.a. doch herzlich wenig. Blinder Aktionismus statt dessen. Richtig wäre eine umfassende Bankenaufsicht, die Banken zwingt, sich für ein Geschäftsfeld zu entscheiden. Die verhindert, dass Banken toxische Papiere einfach bei der EZB abladen und somit beim Steuerzahler.
Solange die Zockerei nicht unterbunden wird, kann Brüssel Unionen jeglicher Art zimmern, es wird nichts nützen. Mal abgesehen davon, dass dazu jegliche demokratische Legitimation fehlt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 16:51 Uhr
Rolf-Dirk Maehler

@ Markus Paa (Markus_Paa) - Ihre Frage an Frau Renate Simon verstehe ich nicht

Der Begriff "spanische Häuslebauer" hört sich so an, als ob da so etwas wie Kunden deutscher Bausparkassen gemeint seien. Als jemand der in Spanien wohnt, kann ich Ihnen versichern, daß das nichts miteinander zu tun hat. Die spanische Immobilienblase (eine der Hauptursachen der aktuellen Krise) ist etwas an dem weite Kreise der spanischen Bevölkerung teilgenommen haben. Ausgelöst wurde es durch die EU-Hilfen, welche angeblich für Investitionen in Infrastruktur gedacht waren. Leider hatten verschiedene Regierungen sie dazu benutzt, um traditionelle Wirtschaftssektoren (Agrar-, Immobilienwirtschaft incl. Bauwirtschaft und Landwirtschaft) unsinnig aufzublähen. Am Ende war dann zu beobachten, daß auch einfache Normalverdiener sich an der Immobilienspekulation mit unseriösen Bankhypotheken beteiligt hatten, was bei einer Immobilieninflation von >15% verlockend war. Nebenher wurden auch noch Unsummen an Schwarzgeld generiert. Nur mal eine kleine Sachkunde. Und jetzt jammern alle.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 05.06.2012 16:21 Uhr

Herr Paa, zocken tun sie alle

die einen mit Krediten für Häuslebauer, die anderen mit Staatsanleihen und weiß der Teufel was. Die Bankenunion wäre ein feiner Freibrief, der nichts verhindert, dazu noch ungehinderter Zugang zum ESM, was wollen die Banken mehr?

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Lutz von Peter

"Jetzt ist es eh egal"

Man fragt sich, was bei all diesen Rettungsverbindlichkeiten für die Deutschen der Motivator sein soll. Rettungsschirm, um die Griechen, Spanier, Zyprioten und bald Italiener rauszuhauen.
Bankenunion, um anderer Länder banken zu finanzieren, deren Aufsichtsbehörden nicht rechtzeitig einschreiten. Währungsunion, damit die anderen auchmal ne Mark haben.
Der Starke ist am Stärksten allein. Frau Merkel, schin mal gehört? Schon mal darüber nachgedacht? Muss ja nicht heute passieren, nur so als Denkanstoss.

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