05.06.2012 · Eine „Bankenunion“ fordert die EU-Kommission schon seit einer Weile - jetzt zeigt sich auch Angela Merkel offener. Aber was ist das eigentlich? Und wann könnte so eine Union kommen?
Von Natascha LenzRichtlinien für Lesermeinungen
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das ganze Geschreibe hier hilft uns allen nix!!!
Wir bleiben eine Minderheit, welche sich sehenden Auges mit dem
Niedergang unserer mit saurer Arbeit erschaffenen Industrienation
Deutschland abfinden muss!!!
Solange über 60% der D-Bevölkerung kein Interesse an Ihrer
Verarmung zeigen, werden unsere Volksverräter im Parlament
weiterhin Ihrem Euro-Wahnsinn frönen!!!
Eins würde mich dennoch interessieren???
Was muss in den Köpfen von Merkel und Schäuble im Moment
vorgehen, wenn sie merken, dass alles was sie dem Deutschen Volk als
alternativlose Politik verkauft haben dazu führt dass Generationen
arbeitender Menschen (nicht nur in Deutschland) durch diesen
Euro-Wahnsinn verarmt wurden und werden!!!
die bestehende europäische Bankenaufsicht hat genügend Macht, wenn sie denn wollte
sie kann die Banken auf ihre Misstände aufmerksam machen. Sollte
die Bank nichts dagegen unternehmen, kann die Aufsicht die Information
an die Ratingagenturen weitergeben. Diese werden die Banken abstufen,
der Markt straft, und die Politik muss sich raushalten.
Es geht doch darum, dass alle so weitermachen wollen, wie bisher. Und
die Zeche soll der deutsche Steuerzahler tragen. Nein, auch ein neues
Bankengesetz bzw. eine Bankenunion hindert die Südländer
nicht, weiter ihrem Schlendrian zu frönen.
Wir haben eine Aufsicht, die heisst "Markt". Und dieser
Aufsicht müssen wir wieder die Macht geben, um auftretende Probleme
zu lösen. Banken müssen in die Insolvenz gehen, wenn sie nicht
gut wirtschaften. Wenn wir immer die Verluste sozialisieren und die
Gewinne privatisieren, werden Banken und ihre Manager nie einen Anreiz
haben, etwas zu leisten, ausser für sich selbst.
Die entscheidende Frage, Frau Lenz
haben Sie nicht gestellt: Wer zahlt denn ein in diese Bankenunion? Realistischerweise ist davon auszugehen, dass es in der EMU kaum eine solvente Bank gibt, dass damit die Bankenunion nichts anderes ist, als eine gigantische Bad Bank. Bilanziert man mark to market werden wohl alle europäischen Banken insolvent sein. Welchen Vorteil - so hätten Sie auch fragen müssen - hat die Zusammenfassung insolventer Banken außer der Risikoverlagerung auf die deutschen Steuerzahler, Rentner, Sparer?
bleibt eigentlich der Teil der EU-Kommission, die seit 20 Jahren einen
einseitigen Feldzug gegen deutsche Kreditinstitute führt?
Die die Zerschlagung der WestLB (zu Recht) und die Privatisierung der
Sparkassen forderte?
Die es als Zeichen eines funktionierenden Wettbewerbs ansah, wenn ein
Land möglichst wenige und möglichst große Banken hatte?
Wann merken wir endlich, dass die EU immer nur einen Kampf gegen unsere
Interessen führt???
ist alles schon in der Mache
Die Forderung zur Privatisierung der Sparkassen ist ,damit es nicht
auffällt,lediglich auf den IWF ausgelagert worden der
zuschlägt sobald Deutschland in schieflage über Anleihen u
Eurobonds gerät.
Eine noch bessere Lösung der Eurokrise als die Bankenunion
verspricht die Kontenunion. Unsere europäischen Freunde des
deutschen Geldes würden damit Zugriff auf die Konten der deutschen
Sparer erhalten. Dieses Verfahren verspricht Effizienzvorteile
gegenüber demjenigen, die Deutschen über Inflation zu
enteignen. Selbstverständlich darf ein Zugriff auf die
europäischen Konten nur mit Zustimmung der Mehrheit der
Finanzminister der Euroländer erfolgen.
Tischlein deck dich, Goldesel (Deutschland) streck dich!!!!
zuerst wird mit Krediten spanischer Banken über die eigenen Verhältnisse gelebt und schön eingekauft, z.B. Hochtief, Fußballspieler etc. und dann darf der deutsche Steuerzahler diese Kredite einlösen. Es ist geradezu krotesk, was dem deutschen Steuerzahler mit einer Bankenunion zugemutet wird.
Der Artikel beschreibt ja sehr richtig, wie die EU Bankenaufsicht schon
bei der Geburt von den Nationalstaaten mit massiver Behinderung versehen
wurde. In Europa weiss doch jedes Kind, dass die Nationalstaaten die
Krone der Schöpfung sind. Ihr ständiges Versagen im Angesicht
der Globalisierung wird deshalb gar nicht erst zur Kenntnis genommen.
Und nun soll auf einmal alles auf EU-Ebenen entschieden werden? Das ist
nicht glaubwürdig. Es ist wohl eher so, dass die Pleitestaaten an's
deutsche Geld wollen. Spanien ist da ein besonders gutes Beispiel: Als
die Immobilienblase noch nicht geplatzt war, konnten die Spanier vor
Arroganz kaum laufen. Man glaubte, dass Modell für den ewigen
Wohlstand gefunden zu haben. Überhaupt war doch Spanien ganz oben,
nicht zuletzt wegen seiner gedopten Sportler.
Die Spanier haben ihre Krise ganz alleine zu verantworten. Das kann man
erwarten von einem Land, das ernst genommen werden will.
der große Vorteil von Angela Merkel liegt darin, daß sie nach mehr oder weniger kurzer Zeit für alle "offener" wird. Das ist natürlich nihct unser Vorteil, der des Volkes, aber derer die ihr Gehör haben. Banken gehören dazu.
ALLE wissen doch dass die FPIIGS-Staaten und die FPIIGS-Banken NIEMALS
ihre Schulden zurückzahlen werden / können / wollen.
Wenn man daher von "Garantien geben" oder "Haftung
übernehmen" redet heißt das in Realität
"verschenken" - und das nicht nur für Altschulden,
sondern auch für alle künftigen Schulden.
Und D?
Ob aber Deutschland seine Schulden und Bürgschaften jemals zurückzahlen wird? Dafür müssten ja auch hier ganz andere Politiker an die Macht kommen... Wie zum Beispiel eine verrückte Kombination von Kanzler Sarrazin (Hauptaufgabe: Schuldenabbau zur Priorität machen und die Wahrheit sagen), Finanzminister Merz (Hauptaufgabe: Steuervereinfachung und Subventionsabbau), Wirtschaftsminister Bartsch oder Gysi (Hauptaufgabe: Banken regulieren und Lobby-Gruppen entmachten), ... Am besten noch mit einer absoluten Mehrheit der Piratenpartei, so dass noch nicht alle Entscheidungen im Koalitionsvertrag/Parteiprogramm festgeschrieben sind sondern je nach Lage mit Hilfe des Verstandes entschieden werden können.
Die Bankenunion ist eine Fata Morgana
Denn da machen nie und nimmer alle mit und deshalb wird am 1. September
2012 eher das totale Chaos ausbrechen, als endlich Ruhe im EURO-Raum
herrschen. Merkel hat 3 Jahre lang geglaubt, sie könne die in
Schwierigkeiten geratenen EU-Länder des Sozialismus zeihen und
deshalb sei es mit einem neuen Boden im Fass getan. Durch diesen
bodenlosen Unsinn haben wir Europäer uns vor aller Welt
lächerlich gemacht. Und jetzt kommen die Aasgeier aus
sämtlichen Ecken dieser Welt angeflogen und hoffen auf den grossen Absturz.
Wann endlich wachen die Deutschen auf und sagen der Kanzlerin, dass es
so nicht geht?
Und das Pferd wird weiterhin von hinten aufgezäumt
Die BuBa hat mit ihren Bedenken absolut recht. Erst der Euro, dann die
Bankenunion und was folgt dann? Rechtliche Grundlagen, ja das
kümmert Barroso u.a. doch herzlich wenig. Blinder Aktionismus statt
dessen. Richtig wäre eine umfassende Bankenaufsicht, die Banken
zwingt, sich für ein Geschäftsfeld zu entscheiden. Die
verhindert, dass Banken toxische Papiere einfach bei der EZB abladen und
somit beim Steuerzahler.
Solange die Zockerei nicht unterbunden wird, kann Brüssel Unionen
jeglicher Art zimmern, es wird nichts nützen. Mal abgesehen davon,
dass dazu jegliche demokratische Legitimation fehlt.
@ Markus Paa (Markus_Paa) - Ihre Frage an Frau Renate Simon verstehe ich nicht
Der Begriff "spanische Häuslebauer" hört sich so an, als ob da so etwas wie Kunden deutscher Bausparkassen gemeint seien. Als jemand der in Spanien wohnt, kann ich Ihnen versichern, daß das nichts miteinander zu tun hat. Die spanische Immobilienblase (eine der Hauptursachen der aktuellen Krise) ist etwas an dem weite Kreise der spanischen Bevölkerung teilgenommen haben. Ausgelöst wurde es durch die EU-Hilfen, welche angeblich für Investitionen in Infrastruktur gedacht waren. Leider hatten verschiedene Regierungen sie dazu benutzt, um traditionelle Wirtschaftssektoren (Agrar-, Immobilienwirtschaft incl. Bauwirtschaft und Landwirtschaft) unsinnig aufzublähen. Am Ende war dann zu beobachten, daß auch einfache Normalverdiener sich an der Immobilienspekulation mit unseriösen Bankhypotheken beteiligt hatten, was bei einer Immobilieninflation von >15% verlockend war. Nebenher wurden auch noch Unsummen an Schwarzgeld generiert. Nur mal eine kleine Sachkunde. Und jetzt jammern alle.
Herr Paa, zocken tun sie alle
die einen mit Krediten für Häuslebauer, die anderen mit Staatsanleihen und weiß der Teufel was. Die Bankenunion wäre ein feiner Freibrief, der nichts verhindert, dazu noch ungehinderter Zugang zum ESM, was wollen die Banken mehr?
Man fragt sich, was bei all diesen Rettungsverbindlichkeiten für
die Deutschen der Motivator sein soll. Rettungsschirm, um die Griechen,
Spanier, Zyprioten und bald Italiener rauszuhauen.
Bankenunion, um anderer Länder banken zu finanzieren, deren
Aufsichtsbehörden nicht rechtzeitig einschreiten.
Währungsunion, damit die anderen auchmal ne Mark haben.
Der Starke ist am Stärksten allein. Frau Merkel, schin mal
gehört? Schon mal darüber nachgedacht? Muss ja nicht heute
passieren, nur so als Denkanstoss.
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