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Zeitungsbericht Apple fälschte angeblich Papiere über Aktienoptionen

Der Computerhersteller Apple hat angeblich Dokumente über die Aktienoptionen von Firmenchef Steve Jobs gefälscht. Medienberichten zufolge prüfen jetzt die amerikanischen Behörden, ob es bei den Papieren Mauscheleien gegeben hat.

© AP Vergrößern Steve Jobs

Der Computerkonzern Apple hat einem Zeitungsbericht zufolge Firmenchef Steve Jobs Aktienoptionen ohne die erforderliche Genehmigung des Firmen-Direktoriums gewährt.

Apple-Aufzeichnungen zufolge hatte es eine Sitzung des Gremiums zur Zustimmung zu der Vergütung gegeben, berichtete die „Financial Times“ am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Aufzeichnungen zu den Optionen aus dem Jahr 2001 seien jedoch später gefälscht worden.

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SEC prüft die Papiere

Derzeit würden diese Papiere bei der amerikanische Börsenaufsicht SEC überprüft. Die SEC werde noch entscheiden, ob es ein Verfahren gegen Apple oder einen einzelnen Mitarbeiter eröffne.

Bereits am Mittwoch hatte es einen Medienbericht gegeben, wonach die amerikanische Behörden offenbar gefälschten Apple-Dokumenten zu Aktienoptionen nachgingen. Die Apple-Aktien waren daraufhin zeitweise um rund fünf Prozent gefallen, erholten sich bis zum Handelsschluß aber wieder und schlossen nahezu unverändert mit 81,52 Dollar.

Apple muß Zahlen korrigieren

Apple hatte auf Anfrage zu dem Vorgang lediglich erklärt, alle wichtigen Fakten direkt an die SEC weiter zu leiten, das Problem aber nicht öffentlich diskutieren zu wollen.

Apple hatte bereits angekündigt, die Zahlen für einige Quartale wohl korrigieren zu müssen, nachdem Unregelmäßigkeiten bei den Daten zu den Aktienoptionen entdeckt wurden. Im Oktober hatte das Apple-Direktorium erklärt, Jobs habe in einigen Fällen wohl gewußt, daß Aktienoptionen zurückdatiert worden sein. Sie hatten ihn aber von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen und erklärt, er habe von den Vorgängen nicht profitiert und sei sich der buchhalterischen Auswirkungen nicht bewußt gewesen.

Apple ist eines von 160 amerikanischen Unternehmen, gegen die derzeit im Zusammenhang mit zurückdatierten Aktienoptionen ermittelt wird.

Quelle: Reuters

 
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