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Verkaufsstart des Apple-Handys Wind, Wetter, Anstehen und am Ende ein iPhone

09.11.2007 ·  Das iPhone-Fieber ist in Deutschland angekommen: In der Nacht stellten sich einige Hundert Menschen bei Wind und Regen an, um eines der ersten hier verkauften iPhones zu ergattern. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Auch Vodafone bringt an diesem Freitag ein Multimedia-Handy heraus.

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Einige Hundert Menschen trotzten Wind und Regen, um mitten in der Nacht Schlange vor einem Telekom-Verkaufsladen in der Kölner Innenstadt zu stehen. Alle hatten nur ein Ziel: eines der ersten in Deutschland erhältlichen iPhones des amerikanischen Elektronikkonzerns Apple zu ergattern. Pünktlich um Mitternacht startete T-Mobile in der Nacht zum Freitag den Verkauf des Multimedia-Handys, dessen bloße Erwähnung Apple-Fans in Verzückung geraten lässt. Es war zugleich der Europa-Verkaufsstart, der nicht nur eingefleischte Apple-Nutzer, sondern auch Sensationslüsterne anlockte.

Vor dem Telekom- Laden in Köln, der bundesweit als einziger Shop schon in der Früh geöffnet hatte, drängten sich einige hundert Menschen; einige Kunden waren sogar aus Süddeutschland nach Köln angereist, um den Verkaufsstart mitzuerleben.

Brezeln, Schirme und Decken für die Wartenden

Das Apple-Handy, das eine Kombination aus Mobiltelefon, iPod- Musikplayer und Internet-Gerät ist und über einen berührungsempfindlichen Bildschirm, gesteuert wird, kostet mit einem Zweijahresvertrag knapp 400 Euro. Der monatliche Grundpreis für den Vertrag liegt zwischen 49 und 89 Euro mit 100 bis 1000 Inklusivminuten. Der erste iPhone-Käufer in Deutschland war ein Kölner Apple-Fan, der mehr als vier Stunden vor dem Geschäft ausgeharrt hatte.

T-Mobile-Mitarbeiter verteilten warme Getränke, Brezeln, Schirme und Decken, um den Wartenden die Zeit in der Kälte zu versüßen. Doch die schienen das gar nicht zu brauchen. „Wir sind Apple-Fans, und ich glaube, das iPhone ist das beste Gerät der Welt“, sagte ein junger Mann, der brav in der Schlange ausharrte. „Es macht einfach Spaß, mit so vielen Leuten hier zu warten“.

„Punkt 12 Uhr möchte ich das iPhone in den Händen halten“, sagte ein anderer voller Vorfreude. „Ich musste das einfach sehen, das ist doch der Europa-Verkaufsstart“, sagte ein Kölner, der sich sichtlich in dem Tumult amüsierte. Er werde sich das iPhone einmal anschauen, schließlich stehe Weihnachten vor der Tür, und man könne ja nie wissen.

„Liebe auf den ersten Blick“

Weder der Preis noch die zweijährige Vertragsbindung schreckte die Fans ab. Einmal im Laden, war der Vertrag schnell unterschrieben und das iPhone gekauft. Mehr und mehr Wartende kamen mit Tüten in den Händen aus dem Geschäft: Die Packungen ungeöffnet, das Gerät unbesehen gekauft. Draußen in der Schlange habe er schon etwas Angst gehabt, ob er noch ein iPhone ergattern könne, sagte ein junger Mann, der trotz seiner Befürchtungen auch eins bekam. „Jetzt bin ich erleichtert. Es war Liebe auf den ersten Blick“.

Damit auch jeder Wartende ein Telefon bekam, hatte T-Mobile die Filiale nach Angaben eines Mitglieds des Verkaufsteams mit mehr als 600 Geräten bestückt. Bis mindestens drei Uhr sollte der Laden geöffnet haben.

Vodafone schickt Konkurrenzprodukt ins Rennen

Das iPhone werde der Verkaufsschlager im Weihnachtsgeschäft, zeigte sich Philipp Humm, Chef von T-Mobile Deutschland, zuversichtlich. Zu den Verkaufsaussichten wollte er sich nicht äußern. Angst vor der Konkurrenz ließ er aber auch nicht erkennen. „Das iPhone ist das Kulthandy.“ Es sei ein Telefon für jedermann. Man müsse nur über den Atlantik sehen, um zu sehen, auf welche Resonanz das iPhone stoße, sagte er mit Blick auf die Verkaufszahlen in den Vereinigten Staaten, wo sich das Gerät schon mehr als eine Million Mal verkaufte

Vodafone schickt ebenfalls am Freitag ein Konkurrenzprodukt ins Rennen: Auch das Qbowl von Samsung kostet 399 Euro, es ist aber UMTS-fähig und hat neben einem berührungsempfindlichen Schirm auch eine ausziehbare Tastatur. O2 wiederum will noch vor Weihnachten ein neues Multimedia-Handy von HTC in die Läden bringen.

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Logisches Ende

Von Susanne Preuß

Die Schlecker-Filialen werden geschlossen, die Mitarbeiter stehen auf der Straße. Eine bittere Nachricht für die Beschäftigten. Aber es gibt auch ein gutes Fazit aus dem Ende der Drogeriekette. Mehr 10 31

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