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Twitter-Investor Albert Wenger „Das Internet ändert alles“

 ·  Der Twitter-Investor Albert Wenger sagt dramatische Umbrüche voraus. Medien und Handel seien bald nicht mehr wiederzuerkennen. Die Veränderungen seien so gravierend wie jene beim Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)
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Sebastian Sodbrenner

.... früher und womöglich heute noch, gab / gibt es Filme im Kino ab 18 .

Am Eingang wurde kontrolliert . Heute genügt ein Klick und jedes Kind
bestimmt selbst, wie alt es sein möchte .
Bereits 10 jährige konsumieren ungehindert und unbegrenzt Pornographie .
Ich frage mich, was macht das in den Gehirnen ?
Ist es gut, dass man das sehen kann ? Nimmt es Druck weg, oder baut es
Druck auf .
ERSTAUNLICH, dass dieses Thema nicht diskutiert wird.
Es scheint ein Tabu zu sein .
Der älteren Generation zughörig, habe ich ein mulmiges Gefühl bei dieser
Entwicklung, die nur durch das Internet möglich geworden ist.
Andererseits hat die Sexualitätsfeindlichkeit der christlichen Religionen
unser Denken ( und Handeln ) stark geprägt und möglicherweise bringt
das Internet hier eine Art sinnvoller Befreiung.
Ich weiss es nicht .

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Boris Hollas

Ich vermute,

bei 155000 $ Umsatz pro Mitarbeiter braucht Twitter in der Tat einen dramatischen Umruch, bis sein Investor eine gute Rendite einfahren kann.

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Reinhard Kropp

Buchhandelsketten und stationärem Einzelhandel...

...widerfährt das gleiche, wie Kaufhäusern und traditionellem Versandhandel: Sie können der blitzschnellen Vermittlung eines riesigen, weltweiten Warenangebots samt seinen Bewertungsmöglichkeiten nichts entgegensetzen, was nicht schade ist, könnten sich doch unsere überlasteten, verhetzten Innenstädte in Oasen der Ruhe und Besinnung verwandeln mit einem vielfältigen Angebot an Kunst, Kultur, Sport, Mode, Gastronomie, Wellness - ganz ohne Tütenschleppen, Gerempel und Parkplatzabzocke. Man muß dazu nur sämtliche Innenstädte vollständig umgestalten, ECE und die Stiftung Lebendige Stadt wird´s richten .

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 27.12.2012 18:22 Uhr

Grenzenlose Zurückhaltung könnte man Herrn Wenger attestieren,

mit Rücksicht auf die Leser oder Journalisten. De facto gibt es keinen aber auch keinen Bereich, der nicht von der Existenz des Internets in Zukunft beeinflusst werden wird.
Dank der eher abwehrenden Haltung breiter Teile, auch seitens der Scheineliten der Bevölkerung, >Digitalisierung gleich Teufelszeug< ist eine Diskussion über die Grundlagen solange nicht möglich, ehe man nicht die sich abzeichnenden Fehlallokationen an die vielen Unaufgeklärten verkauft haben wird.

Wenn erst die Genasführten aufschreien, ist es zu spät, nicht nur an der Börse wird nicht geläutet, wenn der Zug der Entwertung abfährt. Verflossene Werte zum Höchststand zu verkaufen hat noch nie geklappt, Kodak nur als Beispiel.

zum Grusse

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Closed via SSO

Den 3 D-Drucker nicht zu vergessen....

...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 11:32 Uhr
Cecile de Winter

Shapeways

Der 3D-Drucker wurde, zumindest von Herrn Wenger, nicht vergessen. In der Einführung zum Artikel wird explizit einer der Marktführer "Shapeways" erwähnt, an denen Albert Wenger und die Firma Union Square Venture beteiligt ist.

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Marcus Fronto

Dass es diesen naiven Glauben an das Internet als den großen Heilsbringer noch gibt!

Was hat denn das ach so demokratische Internet dazu beigetragen, dass in Europa die Parlamente mehr und mehr entmachtet werden? Und glaubt der Mann wirklich, es stelle eine Revolution dar, wenn ich meinen Kühlschrank nicht mehr selbst im Laden aussuche, sondern im Netz? Und was für eine typische Geistferne, wenn er voraussetzt, man würde in der Zeitung nur den Leitartikel ODER den Sport etc. lesen. Und er selbst freut sich, wenn die Buchhandlungen eingehen, denn er selbst liest nur seine Tweeds und nicht so etwas Altmodisches wie Bücher. Puuh!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 12:09 Uhr
Cecile de Winter

Lieber Herr Fronto,

möglicherweise sind Sie selber zu sehr Teil der Entwicklung, um die tatsächlich massiven Veränderungen in fast allen Lebensbereichen sehen zu können? Vielleicht gehören Sie auch zu denen, für die Computer erst dann Realität sind, wenn Ihnen ein sechster Mausfinger gewachsen ist?

Natürlich geschehen viele Veränderungen nicht schlagartig und abrupt, aber schon die simple Feststellung, dass der Tag nur 24 Stunden hat und die Zeit für Facebook, Youtube und digitale Presse von anderen Aktivitäten abgezogen wird, dürfte zu denken geben. Nicht ohne Grund liegt der Durchschnittszuschauer des Zwangsgebührenfernsehens mittlerweile im Alter 60+. Das war nicht immer so.
.
Was die demokratische Partizipation über moderne Technik angeht, haben wir vom Flashmob bis zur Organisation von Widerstand und Demonstrationen - jüngst vor allem in Krisengebieten Nordafrikas - mittlerweile ein breites Spektrum an Aktivitäten, die noch vor zwanzig Jahren in der Form undenkbar waren.

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Reinhard Kropp

Grenzenlose (Informations-)freiheit, Macht nicht mehr nur für...

ein paar eingeweihte Gebildete: Die vierte Medienrevolution findet statt nach der dritten, durch Gutenbergs Druckkunst ausgelösten vor einigen hundert Jahren und das beste: Es ist keine Kunst mehr, damit umzugehen, selbst für Erwachsene nicht. Und was den Journalismus und seine Klagen betrifft: AP und DPA-Meldungen abschreiben (oder bei den Mitbewerbern) wird nicht mehr reichen, das Niveau journalistischer Tätigkeit wird steigen (müssen), beste Chancen für gute Leute, schließlich hat auch Gutenbergs Erfindung für die schnelle Verbreitung guter Ideen gesorgt, allerdings auch für schlechte.

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26.12.2012, 11:10 Uhr

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