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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Telekommunikation Vodafone und T-Mobile vermarkten erste UMTS-Handys

 ·  Nach jahrelangen Anlaufschwierigkeiten sind UMTS-Handys nun auch in Deutschland erhältlich. T-Mobile und Vodafone wollen Modelle von Nokia und Samsung vermarkten.

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Nach jahrelangen Verzögerungen sind die Mobilfunkmarktführer T-Mobile und Vodafone als erste Netzbetreiber in Deutschland mit UMTS-Handys auf den Markt gegangen. Die Telekom-Tochter T-Mobile kündigte am Dienstag in Bonn an, ihren Kunden für die Nutzung der multimedialen Datendienste ab sofort das Nokia 7600 anzubieten. Der Konkurrent Vodafone setzt dagegen auf das Samsung-Telefon Z105 für die UMTS-Dienste, das gleichfalls seit Dienstag erhältlich ist.

Glossar: UMTS ermöglicht im Gegensatz zu den bisherigen Telefonnetzen ein schnelles Surfen im Internet und Videotelefonie.

Wie die Konkurrenten e-plus und O2 hatten die beiden Branchenführer im Sommer 2000 Lizenzen für den Aufbau von UMTS-Netzen für jeweils rund 8,5 Milliarden Euro erworben. Seitdem mußten alle Firmen ihren UMTS-Start wegen technischer Probleme und fehlender Handys immer wieder verschieben. Vor den Handys gingen die Betreiber in den vergangenen Monaten zunächst mit UMTS-Datenkarten auf den Markt, die Laptops zu einer schnellen, drahtlosen Verbindung in das Telefonnetz verhelfen.

Als erstes Telefonunternehmen hatte das Stuttgarter Unternehmen debitel, das über kein eigenes Netz verfügt, Anfang März begonnen, ein UMTS-Handyangebot zu vermarkten. T-Mobile hatte auf der Cebit angekündigt, im Mai mit der Vermarktung des Nokia 7600 in Deutschland, Österreich und Großbritannien zu beginnen (T-Mobile: Erstes UMTS-Handy im Mai ).

Vodafone hatte bereits Ende Februar mit der Vermarktung von so genannten Datenkarten begonnen, die eine Nutzung der UMTS-Mobilfunktechnik per Laptop ermöglicht.

Als erstes Unternehmen in Europa hatte Hutchison Whampoa vor gut einem Jahr in Großbritannien und Italien mit dem Verkauf von UMTS-Handys begonnen, war damit aber nur auf mäßige Resonanz bei Kunden gestoßen.

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