Home
http://www.faz.net/-gqe-74yg0
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
Risikoabsicherung

Soziale Medien Der Vertriebschef twittert selbst

Drei Viertel aller Unternehmen besitzen laut einer neuen Studie eine Strategie in den neuen Medien. In einem Drittel aller befragten Unternehmen verfolgen die einzelnen Abteilungen ihre eigenen Aktivitäten.

© dapd Vergrößern Die sozialen Medien sind für Unternehmen mit hohem Zeitaufwand verbunden

Die Kommunikation über Soziale Medien ist bei den Unternehmen der verschiedensten Branchen in Deutschland angekommen. Drei Viertel der Firmen (78 Prozent) verfolgten eine eigene Strategie für ihre Aktivitäten, teilte der Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW am Montag mit. 43 Prozent davon haben demnach eine ganzheitliche, unternehmensübergreifende Strategie, wie sie die Kommunikation über Plattformen wie Facebook für das Geschäft einsetzen. In 35 Prozent der Unternehmen verfolgen die einzelnen Abteilungen ihre jeweils eigenen Aktivitäten.

In vielen Unternehmen werden aber auch große Hürden bei der Nutzung der neuen Kommunikationskanäle gesehen. Sechs von zehn Unternehmen (58 Prozent) geben demnach den hohen Zeitaufwand, die Kosten oder Personalmangel als größte Hindernisse an. An zweiter Stelle stehen für 49 Prozent der befragten Unternehmen Datenschutzbedenken. Fehlende interne Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen ist für 37 Prozent der Unternehmen größtes Hindernis.

Für die Studie hat der BVDW nach eigenen Angaben 140 werbungstreibende Unternehmen aus den verschiedensten Branchen befragt, darunter IT und Telekommunikation, Nahrungs- und Genussmittel, Medien und Verlage, Automobil- und Zulieferindustrie sowie Versicherungen, Banken und Finanzdienstleister. Die Online-Befragung lief vom 28. Mai bis zum 28. Juni 2012.

Quelle: dpa-AFX

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Arm und Reich im Internet Bezahlen Sie einfach mit Ihrem Leben

Die Reichen bezahlen mit Geld, die Armen mit ihren Daten: Angeblich hebt das Netz die Unterschiede zwischen Reich und Arm auf – tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Mehr Von Evgeny Morozov

26.05.2015, 12:27 Uhr | Feuilleton
Facebook, Twitter und Co Neue Berufe: Social Media Manager

Führungskräfte in der Wirtschaft haben im digitalen Zeitalter ein Problem: Sie müssen sich im Internet gut positionieren, haben aber keine Zeit für Facebook, Twitter und Co. Das erledigen heute Profis für sie - die Social Media Manager. Mehr

10.02.2015, 11:15 Uhr | Beruf-Chance
Weiterbildung Gut fürs Image

Arbeitnehmer, die sich weiterbilden, erhöhen ihre Aufstiegschancen. Doch auch die Arbeitgeber profitieren, wenn sie Weiterbildungen fördern. Denn das bindet Mitarbeiter. Mehr

16.05.2015, 08:00 Uhr | Beruf-Chance
Kommunikation Messaging-Services - die Zukunft sozialer Netze?

Mit mehr als 500 Millionen Nutzern ist WhatsApp der derzeit der erfolgreichste Messenger-Dienst. Smartphone-User verschicken über solche Apps Texte, Bilder, Videos und Sprachnachrichten. Gerade junge Leute verzichten dadurch vermehrt aufs SMS-Schreiben oder die Kommunikation über Facebook. Mehr

20.01.2015, 18:17 Uhr | Wirtschaft
Facebooks Bezahlmodelle Die digitale Kaffeekasse

Was gewinnen Verlage, wenn sie direkt bei Facebook veröffentlichen? Mit Springer soll das Unternehmen bereits ein Bezahlmodell vereinbart haben. Andere könnten von der Übernahme des Start-ups Tugboat profitieren. Mehr Von Fridtjof Küchemann

26.05.2015, 15:53 Uhr | Feuilleton
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 10.12.2012, 14:17 Uhr


Aktienkurse
Name Kurs Änderung
  Nasdaq 100 --  --
  Facebook --  --
  Google --  --
  Apple --  --
  Zynga --  --

Ein Grexit ist so nah wie fern

Von Holger Steltzner

Solange Griechenland mehr Geld ausgibt, als es einnimmt, drehen sich die „Euro-Retter“ im Kreis. Dabei ist Athen gescheitert, einen Keil zwischen die Geberländer zu treiben. Mehr 19 94

Grafik des Tages Job ist nicht gleich Job

Seit Jahren geht in Deutschland die Arbeitslosigkeit zurück. Das wären doch meist nur befristete Stellen, wenden Kritiker ein. Ist das so? Und wie ist es woanders? Mehr 0