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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Pläne der Telekom Wer mehr zahlt, surft ohne Tempobremse

 ·  Auch nach Inkrafttreten der umstrittenen Tempobremse der Telekom bei hoher Nutzung einer DSL-Flatrate, will der Konzern „echte“ Flatrates anbieten - für 10 bis 20 Euro mehr Geld im Monat. Das gab der Telekom-Vorstandsvorsitzende Obermann bekannt.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (25)
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Walther Schmidt

Von welchen Rekordgewinnen ist hier die Rede?

Die Deutsche Telekom steht seit Jahren mit dem Rücken an die Wand. Entweder es ist ein Unternehmen, dann kann es machen, was es will, oder eine Staatsbehörde, dann soll die Behörde staatliche Aufgaben wahrnehmen. Hier regen sich nur diejenigen künstlich auf, die auch weiterhin viel Leistungen für wenig Geld bekommen wollen. Es darf doch jeder den Anbieter wechseln. Was soll der Quatsch?

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Martin  Sore

Es hat sich ein unschlagbares Geschäftsmodell etabliert, in dieser Republik

Für den weiteren Betrieb des Kerngeschäfts notwendige Investitionen werden entweder per Dekret, EEG Umlage, oder, hier, per Drosselung des Angebotes auf den Verbraucher umgelegt. Die Rekord Profite der Unternehmen werden, anstatt die o.g. Investitionen vorzunehmen, an die Aktionäre ausgeschüttet. Ein der Ideologie des Neoliberalismus untergeordnetes modell, das den Bürger entmündigt und übervorteilt zurück läßt. Und Der bedankt sich bei den politischen Erfüllungsgehilfen der Konzerne durch Wiederwahl? Das Banken, trotz EZB gestützten Niedrigrekordzinsen keine (kaum) Kredite an Gewerbetreibende, Mittelständler und Konsumenten vergeben setzt dem Ganzen die Krone auf. Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der Konzerne und zu Lasten der im Risiko befindlichen kleinunternehmer und deren Kunden. Solidargemeinschaft Staat?? Ja sicher! Solidarisch mit den Steuervermeidern mit Firmensitzen in Delaware, den Leiharbeiterkunden im grossen Stil! Wann werden Michel und Erna endlich wach?!

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Christophe THOMAS

Wasserhahn!?

„Jeder, der den Wasserhahn laufen lässt, muss dafür bezahlen.“ Mann für wie dumm hält der Mann seine Ansprechpartner? Wie kann man so was publik sagen? Oder hat da einer tatsächlich im der Mittelstufe Physik gestemmt?

Total unfassbar - aber die Argumentation liegt ja voll auf Telekomniveau!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 12:00 Uhr
Robert Hamacher

Koppers "Toilettengebühr"


Obermanns schwachsinnige Formulierung erinnert mich fatal an Koppers legendärem Vergleich seines Bankinstituts mit einer öffentlichen Toilettenanlage. Zuweilen fragt man sich nicht nur, wes Geistes Kind unsere Wirtschaftselitenrepräsentanten sind. Irgendwas läuft offensichtlich teuflisch schief.

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Ernst-Markfried Kraatz

Die Aufregung ist lächerlich!

Wir haben, Gott sei Dank, Wettbewerb, und keiner ist gezwungen, Kunde der Deutschen Telekom zu bleiben. Und daß steigende Anforderungen an die Netze teure Investitionen erfordern, ist wohl auch selbstverständlich.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.05.2013 11:51 Uhr
Stefan Mueller
Stefan Mueller (Stefmue) - 12.05.2013 11:51 Uhr

Blamabel

was für teure Investitionen? Die Bandbreite selber ist billig. Von Cisco usw. bekommen sie heute Geräte die mehr als Potent sind. Das einzige wo gespart wird ist die letzte Meile, und das gehoert der Telekom die die billigen Kupferkabel noch mit Steuergelden bezahlt bekommen hat.
In anderen Ländern bekommt man Glasfaser und bei uns noch billigste Kupferkabel.
Was sollen das für teure Investitonen sein?
Bei dem Dreck den die Telekom anbietet müsste DSL noch billiger sein.
Eine Blamage für Deutschland ist das.

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Christophe THOMAS

leider ist die Sachlage etwas anders

.. bei ISP ist es mit dem Wettbewerb nicht weit her (aus verschiedenen Gründen) - außerdem versucht die Telekom hier gar nicht mehr als ISP zu fungieren sondern macht Kehrtwende zum Anbieter für Inhalte. Aber wenn die mit dem durchsetzen las Platzhirsch nicht aufgehen sollte - dann könnte das für die Telekom dramatisch werden.

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Klaus Demota

Das ist wie mit den Steuern...

...Michel regt sich auf und zahlt fleissig weiter.

Wir haben Wettbewerb! Es gibt auch andere Anbieter!

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Robert Hamacher

So toll läuft Telekoms IPTV Angebot auch nicht,


dass Telekom auf die Pauschalangebote (IPTV, Flat Internet + Tel) so einfach verzichten könnte. Wenn Obermann daran rüttelt, dürften die Teilnehmerzahlen für "entertain" nicht zu halten sein. Ein Rückfall in die Zeiten der "Tele Dummies" ???

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Werner Grunewald

Lieber Herr Obermann! 40-50 Euro IM MONAT für DSL1000?

Sie meinen also, Herr Obermann, ich soll also nun 40-50 Euro im Monat für mein Call&Surf Basic mit DSL1000 zahlen, weil ich gerne Streamingangebote in Anspruch nehme, die mal mehr, mal weniger stottern, weil die Telekom mir keine höhere Bandbreite zur Verfügung stellen kann? Aber sonst geht es Ihnen noch gut?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 12:23 Uhr
Werner Grunewald

Völlig unsinnige Behauptung, Herr Wimmer!

Es völlig unsinnig zu behaupten, die Telekom hätte so große Kosten zu stemmen, daß ein Preis von 40-50 EUR für DSL1000 oder von mir aus auch auch für DSL6000 sinnvoll wäre. Solche Behauptungen entstammen dem Bereich der Phantasie und haben mit der Realität nichts zu tun. Übrigens wird die Telekom wohl kaum Durchleitungsgebühren an andere zahlen, denn sie ist der größte Player hier in Deutschland und hat das Sagen. Wie man ja gerade wieder an den irren Zahlenspielereien von Herrn Obermann merkt. Wenn von den Netzbetreibern jemand Geld bezahlen muss, dann die, die das Netz der Telekom nutzen. Und zusätzlich sollen jetzt auch noch die rangenommen werden, die die Deutsche Bundespost jahrzehntelang finanziert haben - die Endverbraucher. Es ist für an der Zeit, bei nächster Gelegenheit der Telekom zu kündigen.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 08.05.2013 22:19 Uhr

Nein , falsch

Sie werden zukünftig 40-50 EURO für einen Flat Tarif bei 1&1 oder anderen Lieferanten bezahlen, jedenfalls dort, wo der Netzbetreiber die Telekom ist.
Es scheine einige Menschen die gute Liberalisierte Netz und Stromversorgung in diesem Land nicht zu verstehen, es geht um Preise des Netzbetreibers Telekom, der natürlich bei Lieferanten Telekom durchgeleitet wird, aber mit Sicherheit auch von anderen Lieferanten dann erhoben werden muss. Und das ist auch richtig so, denn die Infrastruktur Kosten müssen schließlich alle Zahlen.

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joachim tarasenko

Die T nennt 100 Minuten und 50 MB Daten am Handy flat. Der totale Witz ist das

Die Telekom hat Flat, Doppelflat, Dreifachflat usw. Der reine Betrug. Sie gesteht es sich ja ein dass Flat kein Flat ist, nur mit mehr Geld wird alles zu Flat. Wo bleibt die Verbraucherbehörde wenn so ein Betrug flächendeckend und über Jahre hinweg begangen wird? Dann darf sie das Flat nennen wenn es keine ist. Flat Tax ist auch nicht beliebig interpretierbar. In Österreich , das ist flat. Flat bis der Doktor kommt. Warum macht das die T in Österreich aber jammert in D?

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 08.05.2013 20:20 Uhr

Es ist absolut sinvoll....

das es nun auch Nutzungsabhängige Produkte geben soll. Diesem ganzen Youtube und Live Wahnsinn muss mal ein preisbedingtes Verhalten verordnet werden. Die Netze müssen mit großen Investitionen ausgebaut werden , weil jeder Schüler, Student und Freizeit Hinterplattsitzer den ganzen Tag vor dieser ollen PC Kiste sitzt, statt sich mal die Schuhe zu schnüren und mal gegen den Ball zu treten. Vielleicht schaffen wir es ja so mal , das Eltern wieder drauf achten , was ihre kleinen den ganzen Tag machen, und die Sportvereine profitieren vielleicht auch mal wieder, wenn der eine oder andere sich dort sehen lässt, weil zu Hause die telekom Bremse eingesetzt hat.

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Simon Bruenler

Von der Flatrate zum Volumentarif

Nach Begutachtung der derzeitigen Telekom-Tarife wird vor allem klar, daß speziell für Leute die eine Flatrate und keinen Volumentarif haben wollen die bisher nur an Unternehmen gerichteten Angebote plötzlich sehr attraktiv werden.
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Eine echte Flatrate mit herkömmlicher 16 Mbit Bandbreite und einer festen IP ist durchaus schon für 40 Euro/Monat zu bekommen. Wer das nötige technische Wissen hat stellt seinen Telefonanschluss dann noch auf einen separaten VoIP-Anbieter um und hat dann für etwas über 50 Euro einen vollwertigen Internetanschluss mit EU-weiter Telefonflatrate.
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Also liebe Freunde von der Telekom: Das ist der Maßstab an dem ihr euch messen lassen müßt.
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Ich bin ja durchaus bereit für gute Leistung gutes Geld zu zahlen, aber wer mir ankündigt mir für mein Geld in Zukunft weniger Leistung als seine Mitbewerber zu geben der wird mich als Kunden nicht dauerhaft halten können.

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Otto Klapfenberger

Das ist nötig,

damit die Verluste im US Geschäft von T-mobile ausgeglichen werden können. Weil dort der Netzausbau viel Geld kostet. Deswegen sollten die Deutschen endlich lernen kürzer zu treten - oder mehr zu zahlen, bei schlechtem Netz natürlich....

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2013 22:14 Uhr
Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 08.05.2013 22:14 Uhr

90% aller Anschlüsse sind Kuper.

das stimmt sicher, die Backbones sind kein Kupfer.
Aber wieviel % der Kunden haben Anforderungen, die mit Kupfer nicht zu erfüllen sind ?

Können sie mal ein paar nennen , die mit V-DSL 50 nicht zu erfüllen sind, denn das geht über Kupfer. Alles eine Frage der Backbone Anbindung , und der Kosten für den Ausbau, die erst mal reinkommen müssen.
Wenn die Flatrate mal teurer wird, geht das sicher schneller.

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joachim tarasenko

Eines Hochtechnologielandes unwürdig

Über 90% der Leitungen der T sind aus Kupfer. Das sind Tibetische Verhältnisse.

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Dieter Holst
Dieter Holst (dholst) - 08.05.2013 18:19 Uhr

Unglaublich!!

Der Otto-Normalverbraucher hat ja auch locker € 10,00 bis € 20,00/Monat in der Tasche.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 11:44 Uhr
Christophe THOMAS

mehr ?

Hier wird nichts verbraucht - Daten sind Daten - und keine H Milch ... wenn ich einen Liter H Mich trinke dann ist der verbraucht - wenn ich 50GB Daten rumschicke wird dabei nichts verbraucht (ok ein bissl Storm) -Im Grunde wackeln nur ein paar Elektronen schick hin un her und geben dabei ein paar Signale weiter. Das ist genau so wenn ich mit dem Nachbar rede - da geht ja auch keine Luft verloren. Genau das scheint aber die Telekom vergessen zuhaben.

aber die Stellungnahme ist schon klar :
"wir wollen den selben Krempel für mehr Geld verkaufen. Ausserdem nervt das dass alle umsonst you tube schauen - die sollen gefälligst die Filmchen die wir verkaufen anschauen."

Das ganze klingt wie eine Satire - nur scheint die Tkom es damit ernst zu meinen.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 08.05.2013 20:25 Uhr

Wenn der Otto Normalverbraucher....

mehr wie 70 GB im Monat benötigt, ist er kein Otto Normalverbraucher mehr, sondern ein Vielsurfer oder Extrem Downloader.
Und dann kann er bitteschön auch mehr zahlen, wie ein Otto-Normalverbraucher.

Absolut korrekt, das es nun endlich kommt, vielleicht gibt es ja mal wieder ein nachdenken über Nutzungsverhalten, ein gutes Buch tut es auch in der Freizeit, und selbst ein e-book hat nur 10 MB für einen download.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 08.05.2013 19:08 Uhr

Ja, die hat er

iPhone, TV-Abos und Urlaub sind ja schließlich auch kein Problem. Wer kann der Telekom verdenken, daß sie auf diese Weise eine Preiserhöhung durchsetzen will?

Leider sind die anderen Anbieter teilweise noch schlimmer als die Telekomiker.

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Dieter Kölbel

Lasst Sie doch...

Jemandem der Nix-Kapisto als Firmenphilosphie hat sollte man nicht hinterherlaufen. Helft Ihnen lieber beim graben - des eigenen Grabes.

Ich surfe seit Januar mit irrem Speed bei Unitiy Media für kleines Geld.

Rechne ich die MBit/s um, telefoniere ich fast umsonst.

Und Tschüss Ihr Telekomiker!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2013 20:55 Uhr
joachim tarasenko

Bitte nie wieder Unity, oder Chello wie die im Nachbarland heissen

Diese Unity was auch immer meide ich wie die Pest. Sauteuer, Serviceline inakzeptabel, (wartezeiten bis zu einer Stunde), falsche Abrechnungen, akzeptieren keine Kündigung und so weiter. Gut, die Justiz unterstützt solche Falotten noch.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 08.05.2013 20:28 Uhr

Da war mal...

ich hatte mal ein technisches Problem bei Unity, und habe mich Tage.... Wochen....Monate mit dem Support dort beschäftigen müssen.
Seit dem bin ich wieder bei den telekomikern, und zahle fast das gleiche.
Kann ihren Jubel nicht teilen.

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08.05.2013, 17:22 Uhr

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