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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Netzwirtschaft Telekom will mehr Geld „für die letzte Meile“

19.01.2007 ·  Der bisherige Preis, den die Konkurrenz bislang an den Bonner Konzern für das Abtreten der Festnetzanschlüsse zahlt, sei falsch kalkuliert. Meint jedenfalls die Telekom und fordert mehr Geld von ihren Wettbewerbern.

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Die Deutsche Telekom will für die Überlassung von Telefonanschlüssen mehr Geld von ihren Wettbewerbern. Bei der
Bundesnetzagentur sei eine Anhebung der monatlichen Entgelte für diese Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) von derzeit 10,65 Euro auf 12,03 Euro beantragt worden, teilte die Festnetzsparte T-Com mit.

Das alte Entgelt enspricht nach Darstellung der Telekom nicht den gesetzlichen Maßstäben. Denn besonders die Kosten für die Lasten aus dem Personalumbau des Unternehmens seien bisher nicht eingerechnet worden. Der Regulierer habe jedoch schon vor länger Zeit grundsätzlich anerkannt, dass auch diese Aufwändungen bei der Kostenermittlung zu berücksichtigen seien.

Die Überlassung der “letzten Meile“ zu den Endkunden zählt zu den wichtigsten Vorleistungen, die der Konzern als früherer Staatsmonopolist seinen Wettbewerbern zur Verfügung stellen muss.

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Böses Spiel

Von Holger Steltzner

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29.05.2012 12:28 Uhr
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