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Namensstreit beigelegt iPhone darf doch iPhone heißen

22.02.2007 ·  Apple und Cisco haben ihren Steit um den Namen „iPhone“ beigelegt. Die Einigung sieht vor, dass beide Firmen Produkte mit der Bezeichnung „iPhone“ weltweit vertreiben können. Zudem prüfen die Unternehmen eine Allianz in zwei Geschäftsbereichen.

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Apple darf sein mit Spannung erwartetes Multimedia-Handy wie geplant „iPhone“ nennen. Nach wochenlangen Verhandlungen legte der Konzern mit dem Netzwerkausrüster Cisco einen Streit um die Rechte an dem Namen bei. Die Einigung sieht vor, dass beide Firmen Produkte mit der Bezeichnung „iPhone“ weltweit vertreiben können. Zudem solle eine Allianz in den Geschäftsbereichen Sicherheit und Kommunikation geprüft werden. Details wurden nicht genannt.

Apple-Aktien stiegen am Donnerstag in den Vereinigten Staaten um ein Prozent auf etwa 90,13 Dollar, Cisco-Papiere verteuerten sich um 0,3 Prozent auf 27,47 Dollar.

Cisco hatte Klage eingereicht

Apple macht bereits glänzende Geschäfte mit dem Musikspieler „iPod“. Im Januar sorgte der Konzern dann für einen Paukenschlag in der Technik-Welt und stellte ein Handy mit dem Namen „iPhone“ vor. Es soll iPod, Mobiltelefon und Taschencomputer vereinen.

Video: Apple will den Handy-Markt erobern

Apple-Chef Steve Jobs hatte von einem „revolutionärem Produkt“ gesprochen, das über einen berührungsempfindlichen Bildschirm und nicht über Tasten bedient wird. Es soll zum US-Marktstart im Juni zwischen 499 und 599 Dollar kosten. In Europa kommt das Gerät im vierten Quartal in die Läden, in Asien 2008. Die Preise stehen noch nicht fest.

Bereits bei der Vorstellung war klar, dass Cisco seit dem Jahr 2000 über die Rechte an dem Namen verfügt und noch 2006 „iPhone“-Produkte verkaufte. Zunächst hieß es, eine Einigung stehe unmittelbar bevor. Einen Tag nach der Präsentation hatte Cisco dann aber Klage gegen Apple eingereicht, weil sich beide nicht auf die von Cisco angestrebte Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen einigen konnten.

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Von Holger Steltzner

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