Home
http://www.faz.net/-gqm-vyc4
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Freitag, 17. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Musik-Downloads Bündnis gegen die Marktmacht von Apple

16.10.2007 ·  Der Verkauf von Musik über das Internet floriert. Daran verdient dank iTunes vor allem Apple. Jetzt will Universal Music eine Allianz gegen diese Übermacht bilden und zieht mit einer Flatrate in den Preiskampf.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (0)

Universal Music will laut einem Pressebericht eine Allianz von Musikkonzernen zum Internet-Vertrieb schmieden, um die Dominanz des Online-Shops iTunes von Apple in den Vereinigten Staaten zu brechen. Universal Music habe schon Sony BMG als potentiellen Partner gewonnen und sei in Gesprächen mit Warner Music, berichtete das amerikanische Wirtschaftsmagazin „Business Week“ in seiner Online-Ausgabe.

Ziel sei ein eigener gemeinsamer Internet-Shop. Er solle Total Music heißen und einen Abo-Dienst mit uneingeschränkter Musik-Nutzung für etwa 5 Dollar (rund 3,50 Euro) im Monat anbieten, schrieb „Business Week“ unter Berufung auf Insider.

Apple kann die Preise bestimmen

Während die CD-Verkäufe rapide fallen, nimmt der Absatz von Musik über das Internet rapide zu. iTunes hat in den Vereinigten Staaten einen Marktanteil von mehr als 70 Prozent bei Musik-Downloads. Mit dieser Marktmacht kann Apple maßgeblich die Preispolitik mitbestimmen.

So soll sich der Vorstandsvorsitzende von Apple Steve Jobs hartnäckig weigern, von dem Festpreis von 99 Cent pro Song abzuweichen, während die Musikindustrie gern neue Titel etwas teurer und ältere etwas billiger verkaufen würde.

Auch Amazon und Wal-Markt kämpfen gegen Apple

Die Musikkonzerne versuchen schon seit längerem, die Marktmacht von Apple einzudämmen. Im Sommer beschloss Universal Music, den langfristigen Vertrag mit iTunes nicht zu verlängern, sondern die Songs nur noch auf befristeter Basis anzubieten. iTunes-Konkurrenten wie Amazon.com oder Wal-Mart bekamen Konditionen, mit denen sie Songs ohne Kopierschutz günstiger anbieten können als Apple.

Abonnement-Modelle, bei denen die Nutzer eine uneingeschränkte Anzahl von Songs nutzen können, solange sie monatliche Gebühren zahlen, haben sich trotz Angebote vieler Unternehmen nicht durchgesetzt. Allerdings war der Preis mit 15 Dollar deutlich höher als bei dem angeblichen neuen Plan.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Abschied ohne Schock

Von Holger Steltzner

Die Erpressbarkeit der Euro-Retter muss politisch beendet werden. Griechenland sollte zunächst nur eine „kleine“ Rate erhalten, um den sofortigen Staatsbankrott zu verhindern. Parallel müssten Vorbereitungen für den Fall der Zahlungsunfähigkeit des Landes getroffen werden. Mehr 45 125

17.02.2012 15:21 Uhr
  Vortag
Dax 6.845,80 +1,39%
 OK
Umfrage

Sollen Kinderlose einen „Solidarzuschlag" zahlen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

17.02.2012
Name Kurs Prozent
DAX 6.845,80 +1,39%
FAZ-INDEX 1.525,62 +1,35%
TecDAX 780,49 +1,00%
MDAX 10.419,50 +1,19%
SDAX 5.040,10 +1,01%
REX 422,26 −0,26%
Eurostoxx 50 2.524,68 +1,42%
F.A.Z. EURO INDEX 81,62 +1,44%
Dow Jones 12.904,10 +0,96%
Nasdaq 100 2.592,29 +1,42%
S&P500 1.358,04 +1,10%
Nikkei225 9.384,17 +1,58%
EUR/USD 1,3189 +0,46%
Rohöl Brent Crude 119,68 $ −0,31%
Gold 1.713,00 $ 0,00%
Bund Future 138,26 € −0,33%