11.12.2004 · Der Konzern sucht Partner zumindest für einen Teil-Verkauf, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Die Mobiltelefone hatten im letzten Geschäftsjahr einen Betriebsverlust von 152 Millionen Euro verursacht.
Siemens will offenbar seine defizitäre Handy-Sparte abgeben. Darüber sei eine Vorentscheidung gefallen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Der Konzern sucht demnach Partner zumindest für einen Teil-Verkauf.
Die Mobiltelefone hatten im letzten Geschäftsjahr einen Betriebsverlust von 152 Millionen Euro verursacht. Daraufhin hat die Konzernspitze ankgekündigt, alle Optionen zu prüfen.
„Bis jetzt läßt der Vorstand keine langfristige Strategie erkennen", kritisiert der IG-Metall-Vertreter im Siemens-Aufsichtsrat, Wolfgang Müller in der F.A.Z.-Sonntagszeitung. „Wir warten auf ein Bekenntnis zur Handy-Sparte. Die Belegschaft hat genug Opfer gebracht.“
Im Sommer hatten die Beschäftigten an den Standorten Kamp-Lintfort und Bocholt längeren Arbeitszeiten und einem Lohnverzicht zugestimmt. Jetzt wächst die Angst vor einem Job-Verlust. „Die Braut wurde schön gemacht für einen Verkauf“, fürchten Arbeitnehmerverteter.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.386,39 | +0,70% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2526 | −0,12% |
| Rohöl Brent Crude | 106,92 $ | −0,32% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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