Home
http://www.faz.net/-gqm-wf7c
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Donnerstag, 16. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Mobilfunk Apple öffnet sein iPhone

07.03.2008 ·  Apple-Chef Steve Jobs will das iPhone attraktiver für den Einsatz in Unternehmen machen - und öffnet es für Programme anderer Hersteller. Mit dem Vorstoß greift Apple auch den Konkurrenten Research In Motion an, der die in Unternehmen beliebten Blackberry-Handys herstellt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Apple hat sein iPhone für Programme anderer Hersteller geöffnet. Apple-Chef Steve Jobs präsentierte am Donnerstag in Cupertino im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien ein sogenanntes Software Developer Kit für das iPhone, mit dem Programmierer Software für das Apple-Smartphone schreiben können. Gleichzeitig kündigte Apple an, das iPhone besser für den Einsatz in Unternehmen vorzubereiten. Die Programme der Dritthersteller sowie die verbesserte „iPhone 2.0“- Software sollen von Juni an verfügbar sein.

Der kalifornisches Wagniskapitalgeber Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) kündigte an, einen 100 Millionen Dollar (67,5 Mio Euro) starken Fonds mit dem Namen „iFund“ aufzulegen, der die Entwicklung von Programmen auf der iPhone-Plattform fördern soll.

Angriff auf Research In Motion

Apple greift damit direkt seinen kanadischen Wettbewerber Research In Motion (RIM) an, der die in Großunternehmen und Organisationen beliebten Blackberry-Handys herstellt. Im Segment der Smartphones in den Vereinigten Staaten habe RIM im vierten Quartal 2007 einen Marktanteil von 41 Prozent erreicht, während das iPhone bei 28 Prozent gelegen habe, sagte Jobs. Der Vorstoß richtet sich aber auch gegen die Plattformen von Nokia, Microsoft und anderen Herstellern.

Für den Einsatz in Unternehmen habe man das Microsoft-Protokoll „ActiveSync“ für das iPhone lizenziert, teilte Apple mit. Damit könne das iPhone direkt mit einem Exchange-Server von Microsoft kommunizieren und damit nicht nur E-Mails, sondern auch Kalender- Einträge, Kontakte und das Adressbuch des Unternehmens synchronisieren. Außerdem könne ein gestohlenes oder verloren gegangenes iPhone künftig (wie ein Blackberry) von der Ferne aus gelöscht werden, damit vertrauliche Unternehmensdaten geschützt werden können.

Auf der Apple-Veranstaltung zeigten unter anderem die Spiele- Hersteller Electronic Arts und Sega sowie Salesforce.com und der Onlinedienst AOL ihre ersten Programme für das iPhone. Die Anwendungen werden direkt über das iPhone vertrieben.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Zu ausgeklügelt

Von Kerstin Schwenn

Das System des Mautbetreibers Toll Collect ist eine tolle deutsche Erfindung, aber leider nicht wirtschaftlich. Eine Maut lässt sich auch mit einem weniger ausgeklügelten System erheben. Mehr 7 12

15.02.2012 17:45 Uhr
  Vortag
Dax 6.757,94 +0,44%
 OK
Umfrage

Sollen Kinderlose einen „Solidarzuschlag" zahlen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

16.02.2012
Name Kurs Prozent
DAX 6.757,94 +0,44%
FAZ-INDEX 1.508,12 +0,49%
TecDAX 780,92 +0,91%
MDAX 10.353,00 +0,97%
SDAX 5.020,82 −0,06%
REX 421,24 −0,10%
Eurostoxx 50 2.493,96 +0,23%
F.A.Z. EURO INDEX 80,55 +0,36%
Dow Jones 12.781,00 −0,76%
Nasdaq 100 2.556,01 −0,75%
S&P500 1.343,23 −0,54%
Nikkei225 9.263,39 +0,03%
EUR/USD 1,3016 −0,34%
Rohöl Brent Crude 118,73 $ −0,26%
Gold 1.733,00 $ +0,64%
Bund Future 139,05 € +0,38%