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Risikoabsicherung

Microsoft Nachfolger für Windows 8 kommt schon 2013

Die jetzige Version von Windows 8 sei nicht perfekt und müsse überarbeitet werden, sagte Microsoft-Managerin Tami Reller. Der Nachfolger Windows Blue solle bis zum Ende des Jahres auf den Markt kommen.

© dpa Vergrößern Tami Reller ist bei Microsoft für Windows verantwortlich

Nur sechs Monate nach dem Start seines neuen Betriebssystems Windows 8 hat Microsoft eine Nachfolgeversion angekündigt. Das Programm mit dem Codenamen Windows Blue solle einfacher zu bedienen sein und auch mit kleinen Tablet-Computern funktionieren, sagte Microsoft-Managerin Tami Reller der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Die jetzige Version sei nicht perfekt und müsse überarbeitet werden. Windows Blue soll bis zum Ende des Jahres auf den Markt kommen. Weitere Einzelheiten sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.

Seit dem Start von Windows 8 vor einem halben Jahr hat der Konzern zwar 100 Millionen Programmlizenzen und damit etwa so viel wie bei der Einführung von Windows 7 verkauft. Doch obwohl es sich um das erste Microsoft-Betriebssystem handelt, das vor allem für Geräte mit berührungsempfindlichen Bildschirmen programmiert wurde, sind Anwender nicht begeistert. Auch konnte Microsoft den Marktführern Apple und Samsung bei Tablet-PCs keine Marktanteile wegnehmen.

Ungewohnte Gestaltung schreckte ab

Windows 7 war für Microsoft ein Erfolg, weil die Software das unbeliebte Windows Vista ablöste. Die aktuelle Version hat dagegen viele potentielle Kunden wegen seiner ungewohnten Gestaltung abgeschreckt. So finden sich auf dem Startbildschirm Programmknöpfe in Form von Fliesen. Außerdem gibt es den Start-Knopf unten links nicht mehr. Windows-Managerin Reller sagte, die Probleme der Nutzer müssten ernst genommen werden. „Wir lehnen uns nicht zurück und sagen uns, dass sie sich schon daran gewöhnen werden.“

Die Probleme mit Windows 8 wirken sich Marktforschern zufolge auch auf PC-Verkäufe aus. Anwender halten sich zurück, weil sie mit dem Programm fremdeln. Es gibt auch noch nicht viele günstige Laptops mit Touchscreens, mit denen man das Potenzial der Software ausschöpfen könnte. Reller setzt auf neue Geräte wie von Lenovo, Asus und Hewlett-Packard noch in diesem Jahr. Zum Jahresbeginn 2013 hatten PC-Hersteller mit einem Minus von 14 Prozent den stärksten Absatzrückgang seit Beginn der Statistik verzeichnet. Gleichzeitig verzeichneten Tablets einen Zuwachs von 142 Prozent.

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Quelle: RTR

 
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Veröffentlicht: 07.05.2013, 14:03 Uhr


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