Home
http://www.faz.net/-gqm-o777
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Freitag, 17. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Medien Pro Sieben: Steigende Umsätze, rote Zahlen

12.11.2003 ·  Deutschlands größter TV-Konzern Pro Sieben Sat.1 ist nach einem Gewinn im ersten Halbjahr im dritten Quartal wieder in die Verlustzone gerutscht. Das Unternehmen hofft auf die Erholung des Werbemarktes.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Deutschlands größter TV-Konzern Pro Sieben Sat.1 hat im dritten Quartal einen geringeren Verlust verbucht als von Branchenexperten erwartet.

Obwohl der deutsche TV-Werbemarkt 2003 weiter schrumpfe, rechne die Privatfernsehkette dank ihrer Kostensenkungen mit einem Jahresgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im dreistelligen Millionenbereich, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. „Die Kostensenkungsmaßnahmen und die konsequente Optimierung unserer Organisation in den letzten Monaten beginnen sich nachhaltig auszuzahlen", erklärte Vorstandschef Urs Rohner.

Verlust deutlich reduziert

Vor Steuern habe der Verlust im dritten Quartal 8,8 Millionen Euro betragen, verglichen mit 53,6 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt einen Vorsteuerverlust von 15 Millionen Euro prognostiziert.

Nach Steuern bleibt Pro Sieben Sat.1 ein Quartalsfehlbetrag von sieben (Vorjahr: 49) Millionen Euro. Der Umsatz stieg binnen Jahresfrist auf 363 (351) Millionen Euro. Damit erzielte das Fernsehunternehmen nach eigenen Angaben erstmals seit dem Geschäftsjahr 2000 wieder steigende Umsätze in einem Quartal. Im dritten Quartal führen die Urlaubsmonate in der Regel zu geringen Werbeeinnahmen.

Hoffen auf den Werbemarkt

Für das Gesamtjahr 2003 erwartet Pro Sieben Sat.1 nach wie vor einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, obwohl der hiesige Werbemarkt um fünf bis sieben Prozent schrumpfen werde. Seine Markteinschätzung hob das Unternehmen mit Sitz in Unterföhring bei München damit an: Bislang war das Management von einem Rückgang zwischen fünf und zehn Prozent in Deutschland ausgegangen. Das Unternehmen, das seit August in Besitz des amerikanischen Unternehmers Haim Saban ist, spürt seit drei Jahren die Krise auf dem TV-Werbemarkt und kämpfte zuletzt mit sinkenden Umsätzen.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Abschied ohne Schock

Von Holger Steltzner

Der griechische Staatspräsident hat sich in Rage geredet: Wolfgang Schäuble habe sein Land beleidigt. Was genau meint Papoulias damit? Mehr 3 53

16.02.2012 17:45 Uhr
  Vortag
Dax 6.751,96 −0,09%
 OK
Umfrage

Sollen Kinderlose einen „Solidarzuschlag" zahlen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

17.02.2012
Name Kurs Prozent
DAX 6.751,96 −0,09%
FAZ-INDEX 1.505,26 −0,19%
TecDAX 772,73 −1,05%
MDAX 10.296,70 −0,54%
SDAX 4.989,81 −0,62%
REX 423,38 +0,51%
Eurostoxx 50 2.489,35 −0,18%
F.A.Z. EURO INDEX 80,46 −0,11%
Dow Jones 12.904,10 +0,96%
Nasdaq 100 2.592,29 +1,42%
S&P500 1.358,04 +1,10%
Nikkei225 9.389,48 +1,64%
EUR/USD 1,3130 +0,01%
Rohöl Brent Crude 120,28 $ +0,19%
Gold 1.713,00 $ −1,15%
Bund Future 138,72 € −0,24%