09.03.2005 · Das vergangene Jahr sorgte beim Berliner Medienkonzern Axel Springer („Bild“, „Welt“) für einen Rekordgewinn: Der Jahresüberschuß stieg um ein Drittel auf knapp 150 Millionen Euro, der Umsatz wuchs um 3,5 Prozent.
Der Berliner Medienkonzern Axel Springer hat 2004 nach eigenen Angaben das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt.
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) sei um 55,9 Prozent auf 335,8 Millionen Euro gestiegen, teilte Europas größter Zeitungskonzern am Mittwoch in Berlin mit. Hier habe sich das Sparprogramm ausgewirkt.
2,4 Milliarden Euro Umsatz
Im Ebita seien 92,6 Millionen Euro aus dem „Kirch-Vergleich“ eingeflossen. Bereinigt um diesen Effekt habe das Ebita bei 243,2 (215,4) Millionen Euro gelegen. Springer habe die geplante Ebita-Rendite von 10 Prozent damit eher erreicht als erwartet, sagte Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner.
Der Jahresüberschuß erhöhte sich um 32,2 Prozent auf 147,5 Millionen Euro. Der Umsatz legte zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 2,402 Milliarden Euro zu. Als Grund hierfür führte der Verlag die höheren Vertriebs- und Anzeigenerlöse an. Im laufenden Jahr will der Vorstand das operative Ergebnis weiter steigern.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.383,92 | +0,52% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2534 | −0,06% |
| Rohöl Brent Crude | 106,82 $ | −0,41% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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