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Kommunikation : Zuckerberg kauft Start-up für Künstliche Intelligenz

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Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist zuversichtlich für Künstliche Intelligenz. Bild: AFP

Facebook will seinen Messenger intelligenter machen. Dafür übernimmt das soziale Netzwerk ein kleines Unternehmen aus Palo Alto, dessen Chef für Facebook kein Unbekannter ist.

          Das größte soziale Netzwerk der Welt hat durch eine Übernahme seine Ressourcen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) noch einmal vergrößert. Facebook kaufte das im kalifornischen Palo Alto ansässige Start-up-Unternehmen Ozlo, das auf Spracherkennung und die (sinnvolle) Kommunikation zwischen Menschen und Computern spezialisiert ist.

          Die Mitarbeiter sollen nun für Facebook daran arbeiten, den Messenger aufzumotzen mithilfe maschinellen Lernens. Ozlo bringt dabei nach eigenen Angaben eine Datenbank mit mehr als zwei Milliarden Elementen ein, die helfen soll, intelligente Antworten auf Anfragen von Nutzern zu ermöglichen.

          Charles Jolley, der Ozlo gegründet hat, war zuvor zuständig für die Facebook-Angebote für das Handy-Betriebssystem Android. Er selbst wird, wie der Internetdienst Techcrunch berichtet, aber nicht mit zu Facebook (zurück)wechseln.

          „1,2 Milliarden Menschen rund um die Welt nutzen Messenger, um sich mit Menschen und Angelegenheiten zu verbinden, die sie interessieren“, sagte eine Facebook-Sprecherin. „Wir sind aufgeregt, die Mitarbeiter von Ozlo willkommen zu heißen während wir dabei sind, fesselnde Erfahrungen innerhalb des Messengers zu konstruieren, die auch Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basieren.“

          Es gibt nun Spekulationen darüber, ob die Ozlo-Erfindung in den bestehenden Messenger-Assistenten M integriert werden soll oder das angeheuerte Team einen neuen virtuellen Assistenten konstruieren soll. Ozlo selbst wiederum sieht sich als Unternehmung, das „wahrscheinlichkeitstheoretische Behauptungen der Wahrheit“ anbietet; als Beispiel geben die Mitarbeiter an, dass sie Restaurants nach Themen aussuchen könnten, in dem ihre Software Bewertungen im Internet analysiert. Wie viel Geld Facebook für das Start-up zahlt, wurde nicht bekannt gemacht.

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