http://www.faz.net/-gqe-76d4b
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 07.02.2013, 04:58 Uhr

Kooperation Yahoo lässt Anzeigen von Google vermarkten

Die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer hat eine Zusammenarbeit mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber beschlossen: Google vermarktet künftig auch Anzeigen für Yahoo.

© AFP Marissa Mayer arbeitete früher bei Google, jetzt ist sie die Chefin von Yahoo.

Der Internetkonzern Yahoo hat eine Werbepartnerschaft mit seinem Konkurrenten Google vereinbart. Künftig sollten Anzeigen der Werbedienste von Google auf einigen Portalen von Yahoo erscheinen, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. „Indem wir Google zur Liste unserer Weltklasse-Partner für Kontextwerbung hinzufügen, werden wir in der Lage sein, unser Netzwerk zu erweitern, was heißt, dass die Anzeigen für unsere Nutzer noch passender sein werden“, erklärte Yahoo. Für die Nutzer werde das in der Erscheinungsform der Anzeigen aber nicht ersichtlich sein.

Yahoo ist ein früher Star des Internets. Nach dem ersten Internetboom um die Jahrtausendwende ging es mit dem Unternehmen allerdings bergab. Vor allem die Konkurrenz von Google macht Yahoo seitdem schwer zu schaffen. Der Konzern beherrscht mit seiner Suchmaschine und seinem Online-Werbesystem heute weite Teile des Marktes.

Mehr zum Thema

Im vergangenen Jahr warb Yahoo die ranghohe Google-Managerin Marissa Mayer als neue Chefin ab. Sie brachte einige Management-Ideen von Google mit. Kürzlich präsentierte sie für 2012 erstmals seit vier Jahren wieder ein Umsatzplus.

Die Partnerschaft mit Google im Werbemarkt eröffnet auch die Chance für später weitergehende Allianzen. Yahoo könnte dann etwa die Suchmaschine von Google integrieren. Bislang allerdings läuft noch ein entsprechender Vertrag mit der Microsoft-Suchmaschine Bing.

Quelle: AFP

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Internet-Unternehmen Verizon schluckt Yahoo

Das Schicksal von Yahoo ist entschieden. Für knapp fünf Milliarden Dollar kauft der amerikanische Telekom-Konzern Verizon den Internet-Pionier. Yahoo-Chefin Marissa Mayer will bleiben. Mehr

25.07.2016, 13:57 Uhr | Wirtschaft
Übernahme durch Verizon Yahoo verliert seine Eigenständigkeit

20 Jahre nach Firmengründung ist das ein schwerer Schlag für Yahoo. Nachdem Anfang des Jahres bereits die Streichung von 1700 Stellen angekündigt worden war, wird das Unternehmen jetzt für 5 Milliarden Dollar von Verizon übernommen. Mehr

25.07.2016, 19:50 Uhr | Wirtschaft
Vor der Quartalsbilanz Apple droht mit mieser Stimmung

Apples Aussichten sind nicht rosig. Heute Abend meldet der Konzern wahrscheinlich, dass er weniger iPhones verkauft. Das ist schlecht für den Konzern – aber nicht unbedingt für die Aktionäre. Mehr Von Patrick Bernau

26.07.2016, 15:03 Uhr | Finanzen
Waffenkauf online BKA will Maßnahmen gegen Kriminalität im Darknet verschärfen

Das BKA hat am Mittwoch in Wiesbaden angekündigt, den verschlüsselten Bereich des Internets ins Visier zu nehmen. Der Chaos Computer Club hält es für realistischer, dass ein Nutzer auf der Suche nach einer Waffe außerhalb des Darknets fündig wird. Mehr

27.07.2016, 18:15 Uhr | Politik
Pokémon-Gewinn Dem Nintendo-Chef wird der Aktienkurs unheimlich

Vor lauter Euphorie über das Handyspiel Pokémon Go hat sich Nintendos Aktienkurs zeitweise verdoppelt. Dem Management wird das zu viel – es schickt eine Warnung. Mit durchschlagendem Erfolg. Mehr

25.07.2016, 08:10 Uhr | Finanzen
Technik-Aktien
Name Kurs %
NASDAQ 100 -- --
APPLE -- --
ALPHABET INC.CL.A DL-,001 -- --
FACEBOOK INC.A DL-,000006 -- --
ZYNGA INC. DL -,01 -- --
TecDAX ® -- --
UTD.INTERNET -- --
ZALANDO SE -- --
ROCKET INTERNET SE -- --

Merkels Sicherheitsquelle

Von Heike Göbel

Die Kanzlerin lobt die Wirtschaft für ihre Stärke. Und sollte endlich einmal etwas für ihre Weiterentwicklung tun. Mehr 10 47

Lohnuntergrenze Applaus aus Sachsen für den Mindestlohn

Eine Studie soll beweisen, dass die befürchteten Arbeitsplatzverluste ausgeblieben sind. Die Wirtschaft hält dagegen. Mehr Von Stefan Locke 1 7