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Kommentar zu Apple Die Zeit nach Steve Jobs

 ·  Steve Jobs ist zurückgetreten, aber dem Unternehmen Apple geht es bestens. Doch auf dem angestammten Markt gibt es keine ewige Dominanz.

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Norbert Kammann

Apple(nator) revolutioniert die Automobilbranche?

Die Fiction, Apple steigt in die Automobilbranche ein, fasziniert - und produziert einen Hauch von SF. Es macht Sinn, dass ein Unternehmen wie Apple diesen Schritt gehen sollte. Der Technologie-Transfer und die daraus zu erwartenden Innovationen hätten meiner Einschätzung nach ein enormes Potential. Darüber hinaus würde ein Apple-Einstieg, die gesamte Automobilindustrie wachrütteln und dadurch die Bereitschaft zu Innovationen vorantreiben. Aus Apple-Sicht wäre das wieder einmal ein grandioser strategemischer Schachzug.

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Peter Horn
Peter Horn (ph-pr.de) - 26.08.2011 20:24 Uhr

Was kann jetzt noch kommen von Apple?

...das fragte man sich jedesmal, wenn Apple einen neuen Coup gelandet hatte.
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Die schönsten Technikprodukte, die man kaufen kann, hatten leider bisher einen hässlichen Beigeschmack: die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferbetrieben in Fernost wie FOXCONN.
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Das wäre doch etwas, womit Apple sich erneut eine Alleinstellung verschaffen könnte, etwas, das sich nur ein Marktführer leisten kann: bei allen Zulieferern konsequent die Einhaltung strenger Regeln durchzusetzen, diesmal aber nicht nur symbolisch, wie es bisher geschah, wenn etwas an die Öffentlichkeit gesickert war.
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Vernünftige Bezahlung nach Mindestlohn, Arbeitsschutz und Arbeitszeiten nach westlichem Standard hätten all die vielen Menschen verdient, ohne die Apple nicht das geworden wäre, was es ist. Die Margen gäben es gewiss her, bei allen Betrieben eigenen Leute aus Cupertino fest zu stationieren, die das überwachen.
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Ein großes Unternehmen, das keine Ausbeutung mehr duldet, auch nicht bei seinen Partnern, für die es formaljuristisch nicht verantwortlich ist, das wäre doch mal was Neues! Es würde die ganze Branche in Verlegenheit bringen und zum Nachziehen zwingen. Apple stünde vor der Welt nicht nur als technischer, sondern auch als sozialer Innovator da.

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

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