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Kommentar : Sicherer in der Cloud

Der Cyberangriff auf zehntausende Computer in 150 Ländern zeigt einmal mehr, warum die Cloud vorteilhaft ist. Das gilt auch für diejenigen, die nicht auf amerikanische Angebote angewiesen sein wollen.

          Natürlich gibt es auf den Cyberangriff, der zehntausende Computer in 150 Ländern lahmgelegt hat, keine einfache Antwort. Und doch wäre es gut, wenn diejenigen, die eine große Abneigung gegen jede Art von Informationstechnologie-Angeboten haben, die in Cloud-Rechenzentren hinterlegt sind, diese Position überdenken würden. Denn die Daten, die in der Cloud gespeichert sind, sowie die Programme, die dort laufen, sind sicherer als die Daten und die Software, die Unternehmen oder Privatleute auf lokalen Rechnern hinterlegen und betreiben.

          Das Gute daran ist, dass man dabei – anders als mit den Betriebssystemen der jeweils eingesetzten lokalen Rechner – gar nicht allein auf amerikanische Angebote angewiesen ist, wenn man diese nicht mag. Denn längst gibt es auch für die Cloud diverse deutsche Dienstleister.

          Und so oder so gilt, dass dort fällige Updates nicht übersehen werden und sich Sicherheitsteams rund um die Uhr um den Schutz der Daten kümmern. Natürlich kann man sich auch in der Cloud schlimme Dinge vorstellen, was mit den Daten passieren kann. Doch wäre noch zu beweisen, dass diese Horrorszenarien zutreffen. Dass die lokalen Lösungen höchst anfällig sind, zeigt sich hingegen jeden Tag. Die Zukunft der Informationstechnologie kommt ohne die Cloud nicht aus – mit Sicherheit.

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