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Internet United Internet bricht Gespräche mit Freenet ab

20.11.2007 ·  Ralph Dommermuth, Chef von United Internet, hat die Gespräche über eine strategische Kooperation mit Freenet abgebrochen. Nicht nur Drillisch-Chef Choulidus, sondern auch der Aktienmarkt wurde davon überrascht. Die Kurse beider Unternehmen brachen ein.

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United Internet hat die Gespräche über eine strategische Kooperation mit Freenet abgebrochen. Die Gründe teilte das Unternehmen nicht mit. Davon unberührt bleibe aber die Vereinbarung mit Drillisch über das Gemeinschaftsunternehmen MSP. Das Unternehmen ist bereits an Freenet beteiligt und wurde zum Zweck einer Aufstockung des Anteils oder Übernahme gegründet, damit United Internet das DSL-Geschäft von Freenet und Drillisch die Mobilfunksparte von Freenet übernehmen kann.

Der Abbruch der bilateralen Gespräche zwischen United Internet und Freenet hat nicht nur die Märkte überrascht, sondern auch Paschalis Choulidis, den Vorstandsvorsitzenden von Drillisch, der erst aus der Ad-hoc-Mitteilung von United Internet davon erfuhr. Die Freenet-Aktie verlor rund 18 Prozent an Wert; United-Internet-Papiere gaben 7 Prozent im Tagesverlauf nach, da die Märkte davon ausgegangen waren, dass die Übernahme schnell vollzogen werden könne. Denn erst in der vergangenen Woche hatten die drei Unternehmen konkrete Gespräche über eine Partnerschaft gekannt gegeben.

Der Freenet-Vorstandschef Eckhard Spoerr hatte die Gespräche sogar als „konstruktiv und freundschaftlich“ bezeichnet, gleichzeitig aber mit dem Abbruch der Gespräche gedroht, sollte bis zum Jahresende keine Entscheidung über die Zukunft von Freenet getroffen werden. Die Gespräche zwischen Freenet und Drillisch sind vom Abbruch der Verhandlungen mit United Internet nicht betroffen.

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