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Internet OpenBC geht an die Börse

09.11.2006 ·  Das Online-Geschäftsnetzwerk OpenBC geht als erstes großes Web-2.0-Unternehmen an die Börse. Mehr als 100 Millionen Euro sollen erlöst werden.

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Das Online-Geschäftsnetzwerk OpenBC geht an die Börse. „Wir sind das erste Web-2.0-Unternehmen, das an die Börse geht“ sagte der erst 29 Jahre alte Unternehmensgründer Lars Hinrichs der F.A.Z.. Auf OpenBC, das sich in Xing umbenennen wird, haben rund 1,5 Millionen Menschen ihre Profile hinterlegt, um Kontakte untereinander zu knüpfen. Die Plattform will sich in „Xing“ umbenennen. Der neue Name soll mehr Internationalität suggerieren.

Geld verdient das Unternehmen mit Premiummitgliedschaften: 13,8 Prozent der Mitglieder zahlen jeden Monat 5,95 Euro, um besondere Dienstleistungen nutzen zu können, die über das kostenlose Basisangebot hinausgehen. Mit diesen Beiträgen hat das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr (Juli 2005 bis Juni 2006) 5,99 Millionen Euro Umsatz erzielt und im ersten Quartal das aktuellen Geschäftsjahres erstmals ein positives Geschäftsergebnis erzielt. Genaue Zahlen nannte Hinrichs nicht.

Schritt nach Amerika

Das Unternehmen wird von der Deutschen Bank und Lehman Brothers als Konsortialführer an die Börse gebracht. Mehr als die Hälfte des Emissionserlöses, der von Branchenkennern auf weit mehr als 100 Millionen Euro geschätzt wird, fließt dem Unternehmen zu, sagte Hinrichs. „Mit dem Emissionserlös wollen wir auch den Schritt nach Amerika machen und dort Unternehmen kaufen“, sagte Hinrichs, dessen Unternehmen zur Zeit vor allem in China und Indien viele Mitglieder gewinnt.

Im kommenden Jahr erhalten Premiummitglieder die Möglichkeit, Kleinanzeigen für Dienstleistungen und Arbeitsstellen aufzugeben. Diese Anzeigen können dann von allen Mitglieder eingesehen und durchsucht werden.

Web-2.0-Unternehmen werden zur Zeit hoch bewertet. Jüngst hatte Google die Video-Gemeinschaft Youtube für 1,65 Milliarden Dollar übernommen. Viele Web 2.0 Unternehmen werden zur Zeit gekauft, bevor sie es an die Börse schaffen. Auch für OpenBC habe es viele Anfragen gegeben, hieß es.

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Böses Spiel

Von Holger Steltzner

Mit größter Selbstverständlichkeit und in unerträglichem Ausmaß zahlt die Elite Griechenlands keine Steuern und flüchtet mit Milliarden ins Ausland - und jede griechische Regierung lässt sie gewähren. In den Geberländern wächst die Wut der Steuerzahler, wenn Hilfsgelder nach Griechenland nur auf Durchreise sind, um andernorts Finanzanlagen zu retten oder Hauspreise zu treiben. Mehr 13

28.05.2012 17:45 Uhr
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