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Internet Blogger können Marken zerstören

27.11.2006 ·  Erst vier Millionen europäische Internetnutzer schreiben Online-Tagebücher, aber ihr Einfluß auf das Marketing der Unternehmen kann sehr groß sein. Experten empfehlen den Unternehmen einen ehrlichen, transparenten Umgang mit den Bloggern.

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Erst vier Millionen europäische Internetnutzer schreiben Online-Tagebücher (Blogs), aber ihr Einfluß auf das Marketing der Unternehmen kann sehr groß sein. "Aktive Blogger können eine Marke an einem Tag aufbauen - oder vernichten.

Firmen sollten daher keine Beziehung zu ihnen vortäuschen, oder sie werden einen Gegenschlag erleben", sagt Jaap Favier vom Marktforschungsunternehmen Forrester, der Profile der europäischen Blogger erstellt hat. Er rät Unternehmen, erst dann die "Blogosphäre" zu betreten, wenn sie die Eigenheiten der Tagebuchschreiber genau kennen.

Ehrliche, transparente Beziehung

Zu den Bloggern, die sich als kritische, unabhängige Geister verstehen, sollten Unternehmen unbedingt eine ehrliche und transparente Beziehung aufbauen, rät Favier. "Um in der Ära des ,Social Computing' erfolgreich zu agieren, müssen Unternehmen von Top-down-Management und Kommunikationstaktiken Abstand nehmen und Communities in ihre Produkte und Dienstleistungen einbeziehen", sagt Favier.

Habe ein Unternehmen die Blogger aber überzeugt, werde sich das positiv auswirken, denn 70 Prozent der Blogger erzählten ihren Freunden, wenn sie ein Produkt mögen. Blogger sind besonders aktive Internetnutzer: Sie sind im Durchschnitt 31 Jahre alt, in der Mehrzahl weiblich, gehen in der Regel täglich ins Internet, verbringen dort jede Woche 16 Stunden und gehören zudem oft Online-Gemeinschaften wie MySpace an. Sie sind besonders hoch gebildet und schauen viel weniger Fernsehen, seitdem sie das Internet nutzen.

Quelle: ht., F.A.Z., 27.11.2006, Nr. 276 / Seite 21
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Böses Spiel

Von Holger Steltzner

Mit größter Selbstverständlichkeit und in unerträglichem Ausmaß zahlt die Elite Griechenlands keine Steuern und flüchtet mit Milliarden ins Ausland - und jede griechische Regierung lässt sie gewähren. In den Geberländern wächst die Wut der Steuerzahler, wenn Hilfsgelder nach Griechenland nur auf Durchreise sind, um andernorts Finanzanlagen zu retten oder Hauspreise zu treiben. Mehr 1 16

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