http://www.faz.net/-gqe-8xv00
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Grafik des Tages Vorsicht bei E-Mails!

Wenn Hacker auf den eigenen Rechner zugreifen können, liegt das selten an schadhaften Websites. Sehr viel öfter liegt der Grund im digitalen Postfach.

    1/16
Meist liegt es nicht an schadhaften Websites
© FAZ.NET / Statista – Lizenz: CC BY-ND Vergrößern

Meist liegt es nicht an schadhaften Websites

Die Erpressersoftware „WannaCry„ hat laut Polizeibehörde Europol seit Freitag etwa 200.000 Computer von Privatpersonen und Organisation in 150 Ländern infiziert. Betroffen waren zum Beispiel der öffentliche Gesundheitsversorger NHS in Großbritannien, Renault in Frankreich und die Deutsche Bahn.

Wie unsere Infografik von Statista zeigt, handelt es sich bei geglückten Angriffen im Allgemeinen meist um menschliches Versagen, denn die Schadsoftware wird oft per Email verschickt und/oder von unzureichend geschultem Personal geöffnet. Zumeist sind zwar Privatpersonen betroffen, allerdings ist der wirtschaftliche Schaden bei Unternehmen ungleich größer. Die Zunahme von neu entdeckten Arten von Erpressersoftware von 2015 auf 2016 spricht für sich.