21.04.2007 · Durch den Zusammenschluss von Google und Doubleclick würden zu viele Daten über das Nutzungsverhalten der Internetkunden in einer Hand vereinigt, fürchten amerikanische Datenschützer. Sie wollen die Übernahme verhindern.
Datenschützer haben bei den amerikanischen Aufsichtsbehörden Beschwerde gegen Googles Pläne zur Übernahme der Online-Werbefirma DoubleClick eingelegt. Durch den Zusammenschluss beider Firmen würden zu viele Daten über das Nutzungsverhalten der Internetkunden in einer Hand vereinigt, machten die Beschwerdeführer in ihrer eingereichten Eingabe geltend.
Wenn Google nicht zur Einhaltung von Datenschutzstandards gezwungen werde, wie sie in Kanada und einigen europäischen Staaten gelten, müsse die Übernahme gestoppt werden. Die bestehenden Richtlinien der beiden Unternehmen reichten nicht aus.
Der Suchmaschinenbetreiber Google will den Online-Anzeigenanbieter für 3,1 Milliarden Dollar kaufen. DoubleClick betonte, es gebe keine Pläne, im Zuge der Übernahme die verschiedenen Bestände beider Unternehmen an automatisch gesammelten anonymen Daten zusammenzuführen. Im Falle von DoubleClick flössen diese Informationen ohnehin an die Werbekunden und nicht an das eigene Unternehmen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.692,96 | −1,41% |
| FAZ-INDEX | 1.495,13 | −1,32% |
| TecDAX | 769,89 | −0,43% |
| MDAX | 10.249,10 | −1,04% |
| SDAX | 4.985,13 | −0,71% |
| REX | 421,06 | −0,02% |
| Eurostoxx 50 | 2.480,76 | −1,65% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 80,01 | −1,60% |
| Dow Jones | 12.801,20 | −0,69% |
| Nasdaq 100 | 2.547,32 | −0,65% |
| S&P500 | 1.342,64 | −0,69% |
| Nikkei225 | 8.947,17 | −0,61% |
| EUR/USD | 1,3195 | −0,67% |
| Rohöl Brent Crude | 117,61 $ | −0,91% |
| Gold | 1.711,50 $ | −2,09% |
| Bund Future | 138,62 € | +1,01% |