http://www.faz.net/-gqe-8w6pc

Ärger um Youtube-Videos : Auch AT&T und Verizon frieren Werbung bei Google ein

  • Aktualisiert am

Am Montag hatte sich Google bei den Werbetreibenden entschuldigt. Bild: dpa

Google hat sich zwar für extremistische Inhalte auf Youtube entschuldigt. Doch der Ärger um Werbeanzeigen geht weiter. Jetzt haben zwei weitere prominente Firmen ihre Werbung eingefroren.

          Google hat weiter Ärger mit seinen Werbekunden wegen extremistischer Inhalte bei Youtube. Mehrere große Unternehmen haben auf der Plattform ihre Anzeigen eingefroren, da sie teilweise im Zusammenhang mit entsprechenden Videos gezeigt wurden. Darunter sind namhafte Firmen wie Toyota, Volkswagen und die Bank HSBC, aber auch der britische Einzelhändler Marks & Spencer oder die BBC.

          Am Montag hatte sich Matt Brittin, der Chef für Googles Europageschäft öffentlich bei den Werbekunden des Internetkonzerns entschuldigt und Besserung gelobt. In jeder Minute laden Nutzer im Schnitt 400 Stunden Videos auf Youtube hoch. Nach Angaben des Unternehmens werden 98 Prozent der Inhalte innerhalb von 24 Stunden untersucht. „Wir wissen, dass wir in diesem Bereich sogar noch mehr tun können“, sagte Brittin.

          Ungeachtet dessen haben sich nun aber auch die amerikanischen Telekommunikationskonzerne AT&T und Verizon dem Boykott angeschlossen, schreibt das „Wall Street Journal“. „Wir sind sehr besorgt, darüber, dass unsere Werbung neben Youtube-Inhalten erscheint, die Hass und Terrorismus unterstützen“, hieß es von AT&T. Eine Google-Sprecherin wollte die Maßnahmen der Konzerne nicht kommentieren. Man habe jedoch wie angekündigt eine umfassende Überprüfung eingeleitet.

          Mit AT&T und Verizon reihen sich zwei besonders werbefreudige Firmen in der Liste ein. Wie „Bloomberg“ berichtet, ist Verizon der drittgrößte Werbetreibende überhaupt in den Vereinigten Staaten. AT&T folgt auf Platz vier und soll alleine 2016 rund 950 Millionen Dollar für Werbung ausgegeben haben.

          Quelle: bfch.

          Weitere Themen

          Alarmstufe Rot in Irland Video-Seite öffnen

          Ex-Hurrikan „Ophelia“ : Alarmstufe Rot in Irland

          Eine Frau stirbt, als der Sturm „Ophelia“ über Irland und Teile Großbritanniens fegt. Tausende sind von der Stromversorgung abgeschnitten. Videos zeigen die zerstörerische Kraft des Sturms.

          F-18 bei Madrid abgestürzt Video-Seite öffnen

          Spanien : F-18 bei Madrid abgestürzt

          In der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid ist am Dienstagvormittag ein F-18-Kampfflugzeug abgestürzt. Näheres über die Unglücksursache ist bislang nicht bekannt. Ein Video auf Twitter zeigt die Absturzstelle kurz nach dem Vorfall.

          Topmeldungen

          Turbinenherstellung von Siemens in Berlin.

          F.A.Z. exklusiv : Siemens will Standorte schließen

          Die Nachfrage nach Kraftwerken ist wegen der Energiewende fast um die Hälfte gesunken. Siemens hat dafür zu viele Werke und muss mit drastischen Maßnahmen reagieren. Tausende Stellen sind betroffen.

          Wunderkind : Der Überflieger in Berlins Start-up-Szene

          Abitur mit 12, Studium mit 15, dazu zwei Doktortitel: Der Georgier Tamaz Georgadze ist ein Ausnahmetalent – und sammelt Milliarden von deutschen Sparern ein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.