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Veröffentlicht: 23.03.2017, 11:11 Uhr

Ärger um Youtube-Videos Auch AT&T und Verizon frieren Werbung bei Google ein

Google hat sich zwar für extremistische Inhalte auf Youtube entschuldigt. Doch der Ärger um Werbeanzeigen geht weiter. Jetzt haben zwei weitere prominente Firmen ihre Werbung eingefroren.

© dpa Am Montag hatte sich Google bei den Werbetreibenden entschuldigt.

Google hat weiter Ärger mit seinen Werbekunden wegen extremistischer Inhalte bei Youtube. Mehrere große Unternehmen haben auf der Plattform ihre Anzeigen eingefroren, da sie teilweise im Zusammenhang mit entsprechenden Videos gezeigt wurden. Darunter sind namhafte Firmen wie Toyota, Volkswagen und die Bank HSBC, aber auch der britische Einzelhändler Marks & Spencer oder die BBC.

Am Montag hatte sich Matt Brittin, der Chef für Googles Europageschäft öffentlich bei den Werbekunden des Internetkonzerns entschuldigt und Besserung gelobt. In jeder Minute laden Nutzer im Schnitt 400 Stunden Videos auf Youtube hoch. Nach Angaben des Unternehmens werden 98 Prozent der Inhalte innerhalb von 24 Stunden untersucht. „Wir wissen, dass wir in diesem Bereich sogar noch mehr tun können“, sagte Brittin.

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Ungeachtet dessen haben sich nun aber auch die amerikanischen Telekommunikationskonzerne AT&T und Verizon dem Boykott angeschlossen, schreibt das „Wall Street Journal“. „Wir sind sehr besorgt, darüber, dass unsere Werbung neben Youtube-Inhalten erscheint, die Hass und Terrorismus unterstützen“, hieß es von AT&T. Eine Google-Sprecherin wollte die Maßnahmen der Konzerne nicht kommentieren. Man habe jedoch wie angekündigt eine umfassende Überprüfung eingeleitet.

Mit AT&T und Verizon reihen sich zwei besonders werbefreudige Firmen in der Liste ein. Wie „Bloomberg“ berichtet, ist Verizon der drittgrößte Werbetreibende überhaupt in den Vereinigten Staaten. AT&T folgt auf Platz vier und soll alleine 2016 rund 950 Millionen Dollar für Werbung ausgegeben haben.

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